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Räder müssen rollen für den Sieg

Ein paar Gedanken zum Frieden

Donnerstag, 17 Januar 2019 13:16 geschrieben von 
Oh Kameraden seht Euch an, was aus Euch noch werden kann. Ruht Ihr dann nach dem Sturmgebrauss im Transportbehälter aus. Oh Kameraden seht Euch an, was aus Euch noch werden kann. Ruht Ihr dann nach dem Sturmgebrauss im Transportbehälter aus. Zeichnung: Herbert Heyne (1954) | © Hans-Jürgen Heyne

Berlin - Nach langem Siechtum der Bundeswehr (BUDEWEH) erwacht dieser Militärverein wieder zu neuer Größe. Ab 1. Januar 2019 dürfen unsere erfahrenen Krieger auf den Spielplätzen der Welt wieder den Ton angeben. (Hatten wir das nicht schon einmal?) Die BUDEWEH ist auserkoren den neuen Feldzug gegen Russland zu organisieren. Von der NATO ist diese deutsche Truppe beauftragt worden die „Speerspitze“ im Baltikum für ein Jahr zu übernehmen. Und ab gleichem Datum hat die „Deutsche-Reichsbahn“, … Entschuldigung, natürlich die Deutsche Bahn einen weitreichenden Vertrag mit der Bundeswehr (Wehrmacht) abgeschlossen. Im wahrsten Sinne des Wortes „weitreichend“, soll es doch bis Russland gehen. Dieser Vertrag läuft anfangs über zwei Jahre, kann auch verlängert werden. Wenn es länger dauern sollte, müssen ja die Trümmer oder der Schrott wieder nach Hause transportiert werden. Wenn das noch möglich oder notwendig ist? Die DB-Militärtransporte haben laut Vertrag, wie in früheren Zeiten wieder Vorrang vor dem zivilen Personenverkehr. Da kann es schon einmal zu Verspätungen bei einem ICE kommen. Das ist aber nicht so tragisch, die Kriegs-Transporte sind wichtiger und sind unterwegs mit dem Auftrag die Demokratie zu verteidigen. Die Deutsche Bahn muss schnellstens eine Bahnstrecke in den Hindukusch bauen lassen. Dort in den Bergen sollte in der Vergangenheit die Demokratie ebenfalls verteidigt werden. Irgendwie hat das nicht funktioniert. Gab es dort jemals eine Demokratie?

In dem Kriegsvertrag mit der Deutschen Bahn wurden bereits Zielvorgaben festgelegt, wie schnell die Truppen an der russischen Grenze abgeliefert werden müssen. In dem Vertrag mit der DB wurden hohe „Verlegegeschwindigkeiten“ festgeschrieben. Die Entschlossenheit der NATO-Staaten und der Bundesregierung für eine kriegerische Konfrontation gegen Russland nimmt bereits seltsame Züge an. Die Bundeswehr sichert sich erstmals bei der Deutschen Bahn Transportkapazitäten für Panzer und Rüstungsgüter. Dabei geht es um komplette Militärzüge die im Verlauf des Jahres 2019 bis an die Grenze Russlands rollen sollen. Da soll es sich laut Planung um weit mehr als tausend Militärzüge handeln. Für den Schienentransport werden Unternehmen der litauischen und polnischen Staatsbahn als Subunternehmen mit eingebunden und verpflichtet. Die Kosten für die Bundeswehr belaufen sich auf circa 100 Millionen Euro, natürlich auch für den Steuerzahler. Mit der Eisenbahn spielen ist ein kostspieliges Hobby geworden. Das „Speerspitzen“ Projekt ist natürlich wieder in guten deutschen erfahrenen Händen. Schnell in den Krieg und wieder nach Hause? Diese Spielchen wurden als „Blitzkrieg“ betitelt. Ist das die Zukunft für unsere Kinder und die nachfolgenden Generationen? Im Rahmen der deutschen Speerspitzen-Führung sollen im Jahr 2019 circa 10.000 Soldaten, rund 150 Kettenfahrzeuge, cica 3.000 Radfahrzeuge, 1.500 Anhänger und 1.500 Container Richtung Osten gekarrt werden. Ein großer Teil soll auf der Schiene transportiert werden. Von 1300 Militärtransporten im Jahr 2019 ist in dem Vertrag zu lesen. Ansonsten ist alles andere streng GEHEIM. Der Beginn des OST-Feldzuges ist natürlich ebenfalls streng GEHEIM. Wenn in Deutschland alles zerstört ist, dann wissen wir MEHR, oder wir wissen nichts MEHR.

Für den Feldzug sind Personen oder Militaristen mit Ost-Erfahrung nicht mehr so zahlreich vorhanden. Der neue „Kriegsauftrag“ an die BUDEWEH ist wie bereits erwähnt für ein Jahr festgeschrieben, also bleibt nicht viel Zeit zum überlegen, da muss sofort gehandelt werden.

Auf geht’s, Frau Kriegsministerin!

Bei den derzeitigen Berichten über die Vorbereitung von Militärtransporten gen Osten ist viel von einer EU die Rede. Zu welchem Zweck wurde diese EU-Vereinigung eigentlich gegründet? Es sollte ein Handelsorganisation werden und entstanden ist daraus ein nicht zu kontrollierender Moloch, eine Geldvernichtungsmaschine erster Güte, ein Selbstbedienungsladen für sogenannte Politiker. Weiterhin ist die EU zu einem verlängertem Arm der NATO verkommen. Die UN (Vereinte Nationen) dieser Verein kann nur noch als Papiertiger bezeichnet werden, unterstützt alle Kriegsaktionen der USA und der westlichen Welt. Auch die EU ist eine Kriegsunion mit eigenen Schlägertruppen. Die Aufstände der „Gelbwesten“ in Paris haben es gezeigt, da waren diese Paramilitärischen-EU-Einheiten im Einsatz. Diese lustige Truppe hört auf den Namen „EUROGENDFOR“ und ist nicht zimperlich wenn es darum geht die „Demokratie“ zu erhalten. Bei zukünftigen Volksaufständen in Deutschland dürfen diese Leute auch bei uns die Demokratie herbei prügeln. Oder ist bereits alles weg geprügelt? Die Niederschlagung von Volksaufständen wird von Polizei und Bundeswehr bereits geprobt wenn es zu Aufständen in Deutschland kommen sollte. Dafür hat Sachsen-Anhalts Polizei im Oktober 2018 den Kampf gegen die Bevölkerung in der Bundeswehrübungsstadt Schnöggersburg bei Stendal bereits trainiert. Die Kosten für den Bau der neuen Geisterstadt oder auch Militär-Spielplatz werden auf rund 140 Millionen Euro beziffert. Der Bundesregierung ist nichts zu teuer wenn es um die Niederschlagung von zukünftigen Volksaufständen geht. Auf dem Militärgelände ist wahrhaftig auch eine große Moschee errichtet worden. Soll da der Kampf gegen Moslems geübt werden? Nein das kann nicht sein. Das ist alles nur für den Kampf gegen die eigene Bevölkerung. Ist das nicht putzig?

Mit dem Abkommen „Military Schengen“ will unsere Kriegsministerin UvdL die Organisation für den nächsten Russlandfeldzug übernehmen. Die Militärische Schengen-Zone (Europa) bedeutet eine uneingeschränkte Bewegungsfreiheit für das US-Militär im Kriegseinsatz oder bei den Vorbereitungen dazu. Es ist die komplette militärische Souveränitätsvernichtung Deutschlands, die den USA damit erlauben, die US-Truppen ohne jegliche Zustimmung der entsprechenden Staaten auf deutschem Hoheitsgebiet und anderen EU-Teilnehmerstaaten zu verlegen. Jetzt muss erwähnt werden das dieses Abkommen in erster Linie für die übrigen EU-Staaten maßgebend ist. In Deutschland besitzen die westlichen Besatzungsmächte USA, Großbritannien und Frankreich noch die Hoheitsrechte als Sieger des zweiten Weltkrieges. Die Alliierten Siegermächte können in Deutschland machen was Sie wollen, dabei muss nicht gefragt werden. Deutschland ist da machtlos und nicht souverän.

Die Kriegsministerin hat der NATO zugesagt im Raum Köln/Bonn ein neues NATO Logistik-Kommando (Ost) zu errichten. Diese neue Kriegsstrategie der Ministerin ist natürlich mit hohen Kosten für den Steuerzahler verbunden. Die Kostenfrage spielt allerdings keine Rolle, hat doch Deutschland alle anfallenden Kosten der Besatzungsmächte zu übernehmen. Bei der letzten NATO-Tagung in Brüssel konnten die EU-Kriegsminister während zwei Tagen ihre Kriegsspiele für die Zukunft beraten und festlegen. Die USA müssen bei der Verwirklichung der US-Weltherrschaft (NWO) von den EU Marionetten-Staaten unterstützt werden. Ob sich der „Russische Bär“ diese Spielchen gefallen lässt? Es ist an der Zeit ab und zu an den Frieden zu denken, wir sind es unseren Kindern und den nachfolgenden Generationen schuldig! Frieden? Gab es auf der Welt jemals Frieden? Niemals!

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Hans-Jürgen Heyne

 

Hans-Jürgen Heyne (Jahrgang 1945) lebt in Seligenstadt am Main. 

Seit Februar 2018 schreibt er „Satire“ für die HESSEN DEPESCHE. 

Noch als „Kriegskind“ geboren, später auf der Gegenseite der politischen Staatsdiener mit der Nachkriegs-Politik aufgewachsen. Hobbygärtner, Bildermaler und Betreiber einer privaten satirischen Blogseite: politikamspiess.blogspot.com

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