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… etwas satirisch dargeboten

Politisches Schmierentheater 2018

Dienstag, 22 Mai 2018 11:51 geschrieben von 
Schmierentheater Schmierentheater Zeichnung: Herbert Heyne - Cpyright:Hans-Jürgen Heyne

Die politische Bühne ist zu einem Schmierentheater verkommen. Den Völkern der Welt wird von den Akteuren nur noch ein gefährliches Kriegs-Programm serviert. Die lustige Bezeichnung dieser Damen und Herren als sogenannte Volksvertreter hat ihre Glaubhaftigkeit seit langer Zeit verloren. Vom Volke gewählt, das entspricht nicht mehr den Tatsachen.

Die mächtigen Großbanken, Finanzjongleure, Nahrungsmittelkonzerne, Waffenproduzenten, und viele andere Interessengruppen wie der Eliteverein “Bilderberger“ bestimmen wer das Sagen auf dieser Welt hat. Das gilt für Ost und West gleichermaßen. Wobei die westlichen Akteure wesentlich militärisch, krimineller das Weltgeschehen beeinflussen und bestimmen. An den verschiedenen Rohöl-Kriegen im Nahen Osten, in Libyen, Syrien, Irak ist das gefährliche Spiel zu beobachten. Die Angriffskriege werden gerne als Bürgerkriege tituliert, was nicht den Tatsachen entspricht. Die verhängten Sanktionen gegen ungeliebte Staaten zeigen die wahren Interessen dieser vermeintlich politischen Führer-Riege. Das ist Krieg mit anderen Mitteln, die Bevölkerung in den entsprechenden Ländern sind die Geschädigten dieser Sanktionspolitik. Die seit vielen Jahren bestehenden Sanktionen der USA und EU gegen Venezuela reihen sich in dieses Schmierentheater ein. Die USA wollen in Venezuela einen Regime-Chance veranstalten um auf die riesigen Ölfelder Zugriff zu haben. Dabei geht es nicht um eine Demokratisierung dieses Landes, das Land soll ausgeplündert werden. Eine eventuelle Wiederwahl des Amtsinhabers Nicolas Maduro am 20. Mai will die westliche Allianz einschließlich Deutschland nicht anerkennen. Es wäre nur eine „Scheinwahl“ wird von Schein-Demokraten behauptet, also wieder ein weiteres Schmierentheater. Die extreme Rechte Venezuelas hält nichts mehr von Wahlen. Sie fordert offen einen gewaltsamen Sturz der Regierung und die Errichtung einer westlichen Diktatur. Eine militärischen Intervention durch die USA wird von diesen Kräften gefordert. Bei der US-Regierung stoßen diese Forderungen auf offene Ohren, einflussreiche Berater von Präsident Donald Trump sollen sich bereits für einen Putsch in Venezuela ausgesprochen haben.

Die Reaktionen auf die vergangene Präsidenten-Wahl in Kuba hat die Scheinheiligkeit der „Demokratischen US-Allianz“ ebenfalls bewiesen, Kuba wird mit weiteren Sanktionen der westlichen Allianz belegt. Der nächste Kandidat auf der US-Liste für einen Regime-Chance soll der Iran sein, das wurde von dem neuen Kriegstreiber, dem nationalen US-Sicherheitsberater John R. Bolton öffentlich verkündet. Das ist der neue Stil der westlichen Freien Welt. Bei der fälschlich bezeichneten „Freien Welt“ handelt es sich um eine „Weiße Welt“ die von einer rassistischen Führungsriege regiert wird. In der Bezeichnung ReGIERen ist das schöne Wort „GIER“ enthalten, das sagt bereits alles. Der „Schwarze Präsident“ Barack Hussein Obama hatte nur eine Alibifunktion um die schwarze Bevölkerung etwas zu beruhigen.

Für was US-Präsident Obama den Friedensnobelpreis bekommen hat ist nach wie vor ein Rätsel.

Dieser „Friedensengel Obama“ hat wie die meisten US-Präsidenten schwere Kriegsverbrechen zu verantworten. Der neue US-Führer Donald Trump muss sich im Auftrag der Waffenkonzerne natürlich wieder an Kriegen und damit an Kriegsverbrechen beteiligen. Ein Kalter- oder Heißer Krieg ist unwichtig, Krieg ist Krieg. Als Mitläufer oder Vasallen der US-Administration steht ein großer Teil der EU-Länder hinter der Kriegspolitik der US-Regierung. Die westliche NATO-Allianz und die sogenannte Handelsorganisation „Europäische Union“ sind zu einer gemeinsamen Kriegsunion verschmolzen. Das Ziel ist die Diffamierung und Bedrohung der Russischen Förderration.

Auf der Klausurtagung der neuen Großen Koalition auf Schloß Merseburg waren NATO-Generalsekretär Stoltenberg und EU-Chef Junker vertreten. Was hat ein NATO-Vertreter da verloren? Sind die neuen Kriegspläne bereits ausgehandelt worden? Alle deutschen Regierungen waren und sind die treuesten Vasallen der USA. Die deutschen Kriegsverlierer müssen sich den alliierten westlichen „Besatzungsmächten“ noch etwas erkenntlich zeigen. Die Hauptdarstellerin im Deutschen Schmierentheater hat die Bombardierung Syriens durch die Kriegsallianz USA, England und Frankreich begrüßt und für gut befunden. Der wissenschaftliche Dienst der Bundesregierung hat die Angriffe allerdings als Verstoß gegen das Völkerrecht bezeichnet. Ein Schmierentheater höchster Güte wird von der CDU-Kanzlerin Merkel dargeboten.

Der US-Machthaber und Demagoge Donald Trump ist der größte Schausteller im Welt-Schmierentheater. Die Ambitionen des US-Präsidenten die gesamte Welt regieren zu wollen grenzen bereits an die Machtgelüste des „Größten Feldherrn aller Zeiten“, das mit Klein-Adolf ist zum Glück in die Hose gegangen. Ob Klein-Donald sein Ziel erreichen wird ist nicht voraus zu sehen. Die heutigen Verbrechen der westlichen Kriegsherren müssten vor dem Kriegsverbrecher-Tribunal in Den-Haag angeklagt werden. Dazu wird es leider nicht kommen, die Verbrechen werden im Namen der Demokratie begangen. In diesem Reigen der Scheinheiligkeit könnten noch viele Beispiele aufgeführt werden, es würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Ist nur zu hoffen das unsere sogenannten „Volksvertreter“ nicht komplett den Verstand verlieren und die Welt in ein noch größeres Chaos stürzen.

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Hans-Jürgen Heyne

 

Hans-Jürgen Heyne (Jahrgang 1945) lebt in Seligenstadt am Main. 

Seit Februar 2018 schreibt er „Satire“ für die HESSEN DEPESCHE. 

Noch als „Kriegskind“ geboren, später auf der Gegenseite der politischen Staatsdiener mit der Nachkriegs-Politik aufgewachsen. Hobbygärtner, Bildermaler und Betreiber einer privaten satirischen Blogseite: politikamspiess.blogspot.com

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