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Christdemokraten erinnern an tödlich endenden Fluchtversuch an innerdeutscher Grenze

Dreieich: Hartmut Honka und die CDU gedachten in Point Alpha der Mauertoten

Donnerstag, 27 April 2017 23:10 geschrieben von  Axel Frohmeier

Dreieich - Der CDU-Landtagsabgeordnete Hartmut Honka besuchte mit anderen Mitgliedern der Dreieicher CDU vor wenigen Tagen die Gedenkstätte Point Alpha in der Rhön. Dort standen sich die Vorposten von NATO und Warschauer Pakt vier Jahrzehnte lang Auge in Auge gegenüber. Die Gedenkstätte ist in ihrem Gesamtkomplex ein besonderes Zeitzeugnis der jüngeren deutschen Geschichte.

Point Alpha zeigt am authentischen Ort die Konfrontation der beiden Machtblöcke, den Aufbau der Grenzanlagen, die militärischen Abläufe und das Leben der Deutschen an und mit der Grenze. Point Alpha war bis 1989 einer der wichtigsten Beobachtungsstützpunkte der US-Streitkräfte in Europa und galt im Kalten Krieg als einer der konfliktträchtigsten Orte im ganzen Land.

Hartmut Honka erklärte: „Die Teilung unseres Heimatlandes ist dort unmittelbar erlebbar. So sind dort die unterschiedlichen Stufen der Grenzbefestigungsanlagen und das ehemalige US-Camp zu besichtigen. Im Haus auf der Grenze wird man zudem über weitere Details dieser menschenverachtenden Grenzanlagen und über die Schicksale der Menschen entlang der Mauer informiert.“ Dokumentiert wird dort genauso die geglückte Flucht von Berthold Dücker wie auch der tödlich endende Fluchtversuch von Peter Eck am 22. April 1968.

„Wir dürfen diese Toten nicht vergessen. Denn die Partei, die diese Todesanlage errichten ließ und den Schießbefehl ausgab, existiert noch heute“, betonte der junge CDU-Abgeordnete. „Damals hieß sie SED, heute nennt sie sich Die Linke.“ Alle Umbenennungen dieser Partei seit 1999 ließen ihre Verantwortung nicht verschwinden.

Letzte Änderung am Freitag, 28 April 2017 01:14
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