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Das besondere Nass

Bad Homburg: Taunus Therme lockt mit „Sommerfrische-Tarif“

Donnerstag, 29 Juni 2017 18:00 geschrieben von 

Bad Homburg - Auch wenn das Wetter in den letzten Tagen durchwachsen war: Die Sommertage sind naturgemäß die Hochzeit der Freibäder, die oftmals brechend voll sind. Dabei bleibt nicht selten der Spaß auf der Strecke: Überfüllte Becken, Müll und Badetuch an Badetuch machen die Sommerstimmung kaputt.

Wesentlich weniger los ist im Sommer in den Thermen: Anders als bei den Spaßbädern unter offenem Himmel steht hier die niveauvolle Entspannung, Wellness und zum Teil auch Kur und Therapie im Vordergrund. Viele Thermen bieten jedoch längst auch kleinere Außenbecken mit Liegewiesen an und nicht alle Becken sind auf 30 Grad hochgeheizt, sodass auch hier die Möglichkeit besteht, sich abzukühlen und zu erfrischen.

Der „Sommerfrische-Tarif“ lohnt sich, wenn man auch etwas essen will

Aktuell bietet die Taunus Therme in Bad Homburg Gästen ein besonderes Kombinationspaket an, den „Sommerfrische-Tarif“. Für 24 Euro erhalten Thermen-Gäste vier Stunden Aufenthalt und vollen Zugang zu allen Bädern und Sauna-Landschaften und dazu eines von drei leckeren und gesunden Mittagsgerichten wie etwa Hähnchensteak mit Kräuterbutter, Salat und Ciabatta Sticks. Normalerweise kosten vier Stunden Eintritt bereits 19,50 Euro, sodass das Essen im rabattierten Angebot nur mit 5 Euro zu Buche schlägt. Ein derartiges Essen würde im Restaurant vor Ort sonst etwa das Doppelte kosten.

Die Taunus Therme ist vergleichsweise teuer

So oder so liegt die Taunus Therme mit ihrer Preisgestaltung weit über einem ordinären Schwimmbad und auch viele Thermen sind ein paar Euro günstiger. Dafür bietet die zur Wicker-Gruppe gehörende Einrichtung ein ganz besonderes Konzept, welches sie sich mit ihrer Schwester-Einrichtung, der Kurhessen Therme in Kassel, teilt: Der Besucher wird in eine stilecht umgesetzte fernöstlich-japanische Welt entführt.

Ein einzigartiges Ambiente

Die Gebäude sind im typisch japanischen Holzbaustil gehalten, im Außenbereich erinnern rot gestrichene Brücken an einen Zen-Garten und innen wird unter einem voluminösen Holzdach geschwommen und geruht. Dieser Stil setzt sich in der großen FKK-Sauna-Landschaft fort und findet einen Kontrast nur im 1001-Nacht-FKK-Bereich, der an ein türkisches Hamam-Bad erinnert und farbenfroh eine orientalische Genusswelt eröffnet.

Die japanischen und orientalischen Welten führten dazu, dass neben Einheimischen und generell Thermen-begeisterten Russen auch viele Menschen aus den beiden Themen-Kulturbereichen die Taunus Therme schätzen gelernt haben.

Die Preisgestaltung ist verbesserungswürdig

Im Eintritt inbegriffen ist immer sowohl der Besuch des Thermalbads als auch der der FKK-Sauna-Landschaft: Für nicht am Saunieren interessierte Gäste ist diese Preisgestaltung ärgerlich. Das es auch anders geht, beweist etwa die Odenwald Therme im südhessischen Bad König, indem die Tageskarte nur für das Thermalbad bereits für 11 Euro erhältlich ist.

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Robin Classen

Robin Classen (Jahrgang 1991) hat Rechtswissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz studiert und ist seit 2008 als freier Journalist tätig.

Er ist politisch in der AfD aktiv und widmet auch seine Freizeit als Mitglied eines Vereins für internationale Brieffreundschaften dem Schreiben.

Seine Artikel behandeln bevorzugt politische Themen. Er versteht sich jedoch als journalistischer Allrounder mit einem breiten Themenspektrum.

Seit Juni 2016 gehört er der Redaktion von HESSEN DEPESCHE an.

Webseite: www.hessen-depesche.de/show/author/62-robin-classen.html
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