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Publiziert in Frankfurt und Taunus

Männergesang und Mitsing-Oratorium

Chorakademie Hochtaunus 2018

Donnerstag, 19 April 2018 15:04 geschrieben von 
Chorakademie Hochtaunus 2018 Quelle: Hochtaunuskreis

Hochtaunuskreis - Mit zwei neuen Projekten möchte die Chorakademie Hochtaunus den Chorgesang im Hochtaunuskreis weiter fördern. Bei einem sollen Männer singen, und zwar Lieder des Popsängers Billy Joel, beim anderen soll auch das Publikum singen können, und zwar zusammen mit dem Jugendchor Hochtaunus. Es geht um das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach.

Im Jahr 2017 fiel der Startschuss für die Chorakademie Hochtaunus, ein hessen- und bundesweit einmaliges Projekt, das der Hochtaunuskreis mit dem Sängerkreis Hochtaunus auf den Weg gebracht hatte. Die Förderung des Chorgesangs auf unkomplizierte Art und Weise mit Bezug zum Hochtaunuskreis sowie auf hohem Niveau ist das Ziel der durch die Chorakademie bereitgestellten Fördermittel. „Mit den Projekten der Chorakademie wollen wir Impulse für eine qualitative Weiterentwicklung geben und zugleich die Vielseitigkeit herausstellen, in der im Hochtaunuskreis gesungen wird“, beschreibt Landrat Ulrich Krebs die Intention der Chorakademie.

Im Jahr 2017 wurde dem Jugendchor Hochtaunus ermöglicht, zur Chormesse Chor.com nach Dortmund zu fahren und dort den Hochtaunuskreis musikalisch zu präsentieren. Außerdem war es für den Chor möglich, das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach einzustudieren und ein großes Publikum Anfang Januar mit einer exzellenten Aufführung zu begeistern.

Nach diesem gelungenen Start sieht das zweite Förderungsjahr ein erneutes Weihnachtsoratorium vor, diesmal aber als „sing-along“, also als Mitsing-Konzert, bei dem das Publikum aktiv werden darf. Unterstützt vom Jugendchor Hochtaunus und einem professionellen Orchester singt das Publikum Chor- und Solopartien.

Tristan Meister, der Dirigent des Jugendchors, wird dieses Projekt leiten. Stattfinden wird das Mitsing-Konzert am 29. Dezember 2018 in der Liebfrauenkirche in Oberursel. „Alle Musikbegeisterten, die im Publikum mitsingen wollen, dürfen sich jetzt schon auf die Suche nach ihren Noten machen, denn das singende Publikum muss seine Noten selbst mitbringen“, erläutert Dr. Andrea Stieneke-Gröber, die Kuratoriumsvorsitzende der Chorakademie, das Projekt.

Die Idee ist folgende: Viele Sängerinnen und Sänger haben schon mal beim Bach’schenWeihnachtsoratorium mitgesungen und auch das entsprechende Notenmaterial im Schrank, aber ihr Chor singt das bekannte Großwerk gerade nicht. Die Chorakademie möchte ihnen am 29. Dezember die Chance geben, trotzdem die beliebten Passagen mitzusingen. Natürlich sind auch jene Musikfreunde willkommen, die nicht singen können oder wollen. Sie dürfen zuhören und an dem spontan entstehenden Großchor ihre Freunde haben.

Mit ihrem zweiten Förderprojekt für 2018 unterstützt die Chorakademie die Bemühungen des Sängerkreises Hochtaunus, mehr Männer für den Chorgesang zu begeistern. Konkret fördert die Chorakademie ein Projekt des Sängerkreises, das sich an erfahrene Sänger richtet und der Musik von Billy Joel gewidmet ist. In sechs Chorproben sollen Songs von Billy Joel einstudiert und dann auf einem Konzert im Oktober präsentiert werden.

Das Projekt ermöglicht ambitionierten Sängern, anspruchsvolle Literatur in einem leistungsstarken Männerchor zu singen. Geleitet wird das Projekt von Andreas Mlynek, der mit dem Chor Voices Unlimited seine Qualität im Rock-Pop-Swing-Bereich schon mehrfach eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Informationen und eine Anmeldemöglichkeit findet sich unter www.saengerkreis-hochtaunus.de.

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Jörg Pollert

Jörg Pollert (Jahrgang 1968) ist Handelsfachwirt. Er studierte Deutsch, Mathematik und Sport an der Johann-Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main.

Seit März 2016 schreibt er für die Redaktion von HESSEN DEPESCHE vor allem über Themen aus Mainhausen und Seligenstadt. Er ist Mitglied der CDU und passionierter Handballtrainer. Seit Juli 2017 ist er leitender Redakteur der HESSEN DEPESCHE.

Webseite: www.hessen-depesche.de/show/author/54-jörg-pollert.html
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