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Vielfalt und Frische

Hochtaunus: Gesamtkonzept von Taunus-Menü-Service kommt bei junger Kundschaft an

Donnerstag, 07 März 2019 22:36 geschrieben von  Gabriela Clauter
Hochtaunus: Gesamtkonzept von Taunus-Menü-Service kommt bei junger Kundschaft an Quelle: Hochtaunuskreis

Hochtaunuskreis - Knackige Salate, leckere Snacks und Obst, ausgewogene Gerichte mit Fleisch, die jeder mag: In den Schulen des Hochtaunuskreises wird seit Beginn des Schuljahres 2018/2019 noch gesünderes Essen angeboten. Nach einem halben Jahr ist klar, das neue Gesamtkonzept kommt bei den Schülerinnen und Schülern gut an. „Jetzt kommen mehr als ein Drittel aller Schüler und Schülerinnen zum Mittagsessen, ob Mittagsmenü oder Mittags-Snack, die Kinder freuen sich über   die  großen Auswahlmöglichkeit zur Mittagszeit“, freut sich TMS-Geschäftsführerin Heike Hoffmann, „das ist eine sehr gute und gesunde Steigerung“. Noch im Jahr 2016 hatte der Menüabsatz nachgelassen, weil die neuen Snack-Angebote für die Kinder interessanter waren. Dies galt es wieder zu verbessern.

Bereits 2017 hatte TMS eine Steigerung der Menüzahlen gegenüber 2016 von 26 Prozent (50.930 mehr verkaufte Menüs) erreicht. 2018 wurde dann das Menüangebot komplett überarbeitet und  verbessert, sodass der Absatz im Vergleich zu 2017 nochmals um 25,8 Prozent (54.735 Menüs) zugelegt hat. Die Geschäftsführerin sieht aber das Potenzial im Mittagsmenügeschäft noch lange nicht ausgeschöpft. Für das Schuljahr 2019/2020 werden bereits neue Produkte und Menüs getestet, die anschließend in die  Menü-und Snackpläne eingearbeitet werden sollen.

Schüler und Lehrer können seit August 2018 aus der neuen Menülinie mit drei warmen Gerichten, unterschiedlichen Beilagen und einem frischen Salatbuffet frei wählen. Eines der drei Gerichte ist stets vegetarisch und die Kinder können ihre Mahlzeiten  nach eigenen Wünschen selbst zusammenstellen. Außerdem gibt es für die größeren Kinder und Jugendlichen einen Snackbereich, der sowohl vegetarische Snacks wie zum Beispiel Gemüse-Nuggets mit Westernkartoffeln und Dip, Müsli-Cups oder auch lecker gefüllte Wraps anbietet. Die Eltern kostet eine TMS-Mittagsmahlzeit durchschnittlich 4,00 Euro am Tag.

„Es war ein langer Prozess“, berichtet TMS-Geschäftsführerin Hoffmann. Viele Hürden mussten  genommen werden, um die  Schulverpflegung auf neue Beine zu stellen. „Wir sind sehr viel unterwegs, ein Großteil unserer Arbeit besteht aus der Suche nach geeigneten Herstellern und Lieferanten, neuen kindgerechten Produkten sowie aus der Beratung über die Zusammensetzung der Speisen und Speisepläne. Jede Schule hat unterschiedlichen Voraussetzungen: die Anzahl der Schüler, das Platzangebot, die Ausrüstung der Küche und der Verkaufstheken, soziale Komponenten und natürlich auch unterschiedliche Geschmäcker.“

Oftmals seien individuelle Lösungen gefragt, für die man in  engem Kontakt mit der Schule sowie dem Schulamt stehen müsse, erklärt Hoffmann. Mit 30 Mensaleitungen der Grund- und weiterführenden Schulen gab  es deshalb eine Testverkostung, damit die Schulen bei der Speisenauswahl mitwirken konnten. Nur so lasse sich die Verpflegung für die Kinder und Jugendlichen  weiter optimieren, sagt Hoffmann. „Häufig hat uns schlicht die Akzeptanz unserer jungen Kunden gefehlt. Jetzt sind wir auf dem richtigen Weg.“

Und natürlich muss das Essen den Kindern und Jugendlichen auch zeitgemäß präsentiert werden.  Aus diesem Grund wurde  das Image der acht Schulmensen  aufgewertet, damit es zur Esskultur passt. Aktuell liefert TMS täglich rund 4500 bis 5000 Essen an weiterführende Schulen, Grundschulen und an die Hochtaunus-Kliniken.

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