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Nothacker erhielt 39 Ja-Stimmen von 40 wahlberechtigten Christdemokraten

Gebürtige Offenbacherin Jutta Nothacker ist nun offizielle CDU-Oberbürgermeisterkandidatin

Dienstag, 20 Dezember 2016 19:55 geschrieben von  Axel Frohmeier
Jutta Nothacker Jutta Nothacker Quelle: CDU-Kreisverband Offenbach Stadt

Offenbach-Waldhof - Jutta Nothacker ist mit einem triumphalen Ergebnis zur CDU-Kandidatin für die Offenbacher Oberbürgermeisterwahl im Herbst nächsten Jahres gewählt worden. Bei der Wahlversammlung im Haus des Handwerks in Offenbach-Waldhof erhielt die ehemalige Bürgermeisterin der Gemeinde Glashütten und frühere Vize-Landrätin des Rheingau-Taunus-Kreises 39 Ja-Stimmen von 40 wahlberechtigten Christdemokraten.

Damit folgten die Parteimitglieder dem CDU-Kreisvorstand, der bereits Mitte Oktober seine Wunschkandidatin für die Oberbürgermeisterwahl vorgestellt hatte. Der gemeinsame Vorschlag geht auf Offenbachs CDU-Chef Stefan Grüttner, Stadtkämmerer Peter Freier und CDU-Fraktionschef Roland Walter zurück. 

„Wir brauchen als Oberbürgermeister eine erfahrene Persönlichkeit, die sofort durchstarten kann und zugleich integrierend wirkt“, sagte damals Peter Freier. „Daher haben wir über den Tellerrand hinausgeschaut und sind überzeugt, dass Jutta Nothacker gemeinsam mit uns Offenbach besser machen wird.“ Roland Walter ergänzte: „Sie weiß jetzt schon recht genau, was auf sie zukommt, und ich bin überzeugt davon, dass die Fraktion alles für einen gemeinsamen Erfolg bei der Oberbürgermeisterwahl tun wird.“

Diesen Vorschusslorbeeren will Jutta Nothacker auch gerecht werden und sprach in der Versammlung von einer bevorstehenden „Richtungswahl“. Nach der Etablierung der „Tansania“-Koalition aus CDU, Grünen, FDP und Freien Wählern solle bald auch das Stadtoberhaupt aus der Union kommen, um politische Reibungsverluste im hauptamtlichen Magistrat zu vermeiden und Beschlüsse zügiger umsetzen zu können. 

Der Vorsitzende der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Michael Boddenberg, war als Ehrengast in Offenbach-Waldhof zugegen und lobte die frisch gekürte OB-Kandidatin in den höchsten Tönen. Durch ihre einnehmende Art könne sie die Entfremdung zwischen Politik und Bürgern wieder verringern und neues Vertrauen schaffen.

Letzte Änderung am Dienstag, 20 Dezember 2016 20:04
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