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Schwerpunktthemen der CDU-Kandidatin sind Haushaltskonsolidierung, Bildung und Integration

Offenbacher CDU präsentiert Internetseite für ihre Oberbürgermeisterkandidatin Jutta Nothacker

Freitag, 06 Januar 2017 19:00 geschrieben von  Axel Frohmeier
Offenbacher CDU präsentiert Internetseite für ihre Oberbürgermeisterkandidatin Jutta Nothacker (Screenshot) Offenbacher CDU präsentiert Internetseite für ihre Oberbürgermeisterkandidatin Jutta Nothacker (Screenshot) Quelle: WWW.JUTTA-NOTHACKER-FÜR-OFFENBACH.DE

Offenbach am Main - Die Offenbacher Christdemokraten haben den Wahlkampf für die im Herbst 2017 stattfindende Oberbürgermeisterwahl zumindest im Internet schon begonnen. Unter dem Motto „Jutta Nothacker für Offenbach“ (http://www.jutta-nothacker-fuer-offenbach.de/) präsentiert sich die CDU-Kandidatin für die Nachfolge von SPD-Amtsinhaber Horst Schneider auf einer eigenen Internetseite. Reich bebildert und nicht zu textlastig stellt sich Jutta Nothacker dort mit ihrer Biografie und ihrem politischen Wollen vor.

Am 17. Dezember 2016 wurde sie von der Offenbacher CDU mit einem überwältigenden Ergebnis zur Oberbürgermeisterkandidatin gewählt. Der CDU-Kreisvorstand hatte sie auf Betreiben von CDU-Chef Stefan Grüttner, Stadtkämmerer Peter Freier und CDU-Fraktionschef Roland Walter schon vorher auf den Schild gehoben.

Die Christdemokratin wurde 1961 in Offenbach am Main geboren und studierte nach dem Abitur Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule der Deutschen Bundesbank mit dem Abschluss als Diplom-Betriebswirtin (FH). 1985 nahm sie ihre Berufstätigkeit bei der Deutschen Bundesbank in Frankfurt auf und wurde dort 1995 Hauptfrauenbeauftragte.

1998 wählten die Bürger von Glashütten im Taunus Jutta Nothacker zur Bürgermeisterin. Zehn Jahre später übernahm sie das Amt der Ersten Kreisbeigeordneten des Rheingau-Taunus-Kreis.

Seit März 2012 arbeitet die vielfach Engagierte als Geschäftsführerin der Stiftung Flughafen Frankfurt/Main für die Region.

Zur ihrer Kandidatur fürs höchste Amt der Main-Stadt sagt Nothacker: „Als langjährige und erfahrene Kommunalpolitikerin freue ich mich auf neue Herausforderungen. Offenbach ist mein Geburtsort, ich bin Offenbach verbunden und Offenbach hat viel zu bieten. Mein persönlicher Einsatz und mein politisches Engagement gehören der Stadt und den Menschen, die hier leben.“

Als große Herausforderungen vor Ort sieht sie die Themen Haushaltskonsolidierung, Bildung und Integration. Letzteres könnte angesichts von verstärkten Islamisierungstendenzen unter Jugendlichen und der Terrorgefahr durch Asylbewerber – man denke an die Anschläge von Würzburg, Ansbach und Berlin – im sehr migrantisch geprägten Offenbach zur wirklichen Herkulesaufgabe werden.

Dem Vernehmen nach wird sich auch Offenbachs SPD-Chef und früherer Stadtkämmerer Felix Schwenke um die Nachfolge von Oberbürgermeister Horst Schneider bewerben. Wie geschlossen Grüne, FDP und Freie Wähler die Kandidatur Nothackers unterstützen werden, ist noch offen.

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