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Keine Schadstoffbelastung des Areals an der Mühlstraße

Rodgau: Magistrat plant den Bau von 30 neuen Sozialwohnungen in Jügesheim

Montag, 17 April 2017 10:35 geschrieben von 
Der Rodgauer Stadtteil Jügesheim Der Rodgauer Stadtteil Jügesheim Quelle: wikimedia.org | presse03 | CC BY-SA 3.0

Rodgau – In Rodgau-Jügesheim sollen 30 neue Wohnungen im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus entstehen. Der Magistrat sieht dafür eine 3.500 Quadratmeter große Fläche zwischen Mühlstraße und Dudenhöfer Straße in direkter Nähe zu bereits bestehenden Wohnblocks vor. Das parkähnliche Gelände befindet sich im Eigentum der Stadt, galt jedoch bislang als möglicherweise durch Bodenablagerungen belastet. Medienberichten zufolge bestehen solche Bedenken inzwischen nicht mehr. „Eine mit dem Regierungspräsidium Darmstadt abgestimmte Beprobung hat diesen Verdacht ausgeräumt. Die Schadstofferkundung verlief negativ. Das heißt, eine Bebauung ist möglich“, so Rodgaus Erster Stadtrat Michael Schüßler (FDP).

Dem Vorhaben muss die Stadtverordnetenversammlung zustimmen. Wie Schüßler mitteilte, möchte man mehrere Einheiten mit einem bis zwei Zimmern sowie größere Wohnungen für Familien mit bis zu fünf Zimmern realisieren. Die Kosten für dieses Projekt werden mit rund fünf Millionen Euro veranschlagt und sollen frei finanziert werden, also ohne Mittel aus einem Landesprogramm für den sozialen Wohnungsbau in Anspruch zu nehmen, da dies mit einem erheblichen Maß an Bürokratie verbunden wäre.

Bereits fortgeschritten ist der Bau von zwölf Sozialwohnungen am Mühlweg in Weiskirchen, wofür knapp 2,5 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Die dort entstehenden Gebäude ersetzen einen Altbau, in dem bis 2016 Obdachlose wohnten. Ursprünglich waren die Neubauten als Unterkünfte für Asylbewerber gedacht, doch nachdem die Zuzugszahlen von Migranten in den vergangenen Monaten zurückgegangen sind, sollen die Wohnungen ab 2018 sozial schwachen Einheimischen zur Verfügung stehen.

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Michael Krug

Michael Krug (Jahrgang 1974) kam vor Jahren aus dem norddeutschen Hamburg nach Sachsen.

Seine alte und seine neue Heimat verbindet die Elbe. Heute pendelt er zwischen Dresden und Frankfurt am Main. Ursprünglich aus der volkswirtschaftlichen Richtung kommend, entwickelte sich der studierte Journalist zu einem Vollblutberichterstatter aus Politik, Medien, Lifestyle, Kultur und Wirtschaft. Seit Mai 2016 gehört er unserer Redaktion an.

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