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Architektenwettbewerb für Rathaus-Neubau

Hainburg: Wigbert Appel und die BfH haben offenbar Bürgermeister Alexander Böhn und die CDU überzeugt

Mittwoch, 31 Mai 2017 18:44 geschrieben von 
Wigbert Appel, Fraktionschef der Bürger für Hainburg (BfH) Wigbert Appel, Fraktionschef der Bürger für Hainburg (BfH) Quelle: Bürger für Hainburg

Hainburg – Nachdem mit der Postwiese in Klein-Krotzenburg ein Grundstück für das neue Hainburger Rathaus gefunden und gekauft wurde (https://www.hessen-depesche.de/regional/hainburg-bürgermeister-alexander-böhn-cdu-tätigt-ersten-schritt-zum-bau-eines-neuen-rathauses.html), soll für den Bau nun höchstwahrscheinlich ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben werden.

Die Anregung dafür kam ursprünglich von den Bürgern für Hainburg (BfH), doch wie aus CDU-Kreisen zu vernehmen ist, sollen sich inzwischen auch die Christdemokraten um Fraktionschef Jürgen Harrer für die Idee erwärmen können. Selbst in der SPD, die sich als einzige Partei vor drei Jahren dem Grundsatzbeschluss für ein neues Rathaus widersetzt hatte, scheint man dem Vorschlag nicht abgeneigt zu sein.

Harrer und seine Union haben es als Mehrheitsfraktion nun in der Hand, einen möglichst konsensualen Weg für die weiteren Schritte zu finden. Selbst Bürgermeister Alexander Böhn (CDU) – auf den es letztlich ankommt – hält ein Wettbewerbsverfahren inzwischen für „sinnvoll“. Hierbei könne man schließlich auch die Bürger einbeziehen und habe die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Alternativen zu entscheiden, erklärte er kürzlich im zuständigen Bauausschuss. Da es für das Postwiesengelände keinen Bebauungsplan gibt, gilt lediglich die Vorgabe, dass sich der Bau in die Umgebung einfügen muss. Nach den Vorstellungen von Böhn soll das neue Rathaus vor allem zweckmäßig und wirtschaftlich sein.

Mit Spannung wird nun die Entscheidung von Manfred Tilsner und seinen Sozialdemokraten erwartet. Sollte die SPD-Fraktion letztlich Zustimmung signalisieren, könnte der Architektenwettbewerb als interfraktioneller Antrag in die Gemeindevertretung eingebracht werden. Politisch können sich die Initiative Wigbert Appel und seine BfH-Fraktion auf die Fahnen schreiben, die unter Beweis gestellt haben, dass man in Hainburg auch als Oppositionsgruppe Vorschläge durchbekommt, wenn sie konsensfähig und durchdacht sind.

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