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Die AWO - "eine ideologische SPD-Organisation"?

Offenbach am Main: Arno Gross (AfD) fühlt sich von AWO undemokratisch ausgeschlossen

Montag, 26 Juni 2017 18:33 geschrieben von 
Die AfD fühlt sich durch die AWO in Offenbach am Main klar benachteiligt. Die AfD fühlt sich durch die AWO in Offenbach am Main klar benachteiligt. Quelle: AWO Offenbach

Offenbach am Main - Es ist Wahlkampf in Offenbach am Main. Oberbürgermeister- und Bundestagswahl 2017 werfen ihre weiten Schatten voraus. In diesem Wahlkampf fühlen sich Vertreter der AfD in Offenbach Stadt/Land durch die politischen Wettbewerber des "Systems" benachteiligt.

"Es ist schon spannend, wie die Etablierten versuchen, jedwede Information über die AfD von der Bevölkerung fernzuhalten. Jetzt, da Teile des AfD-Programms von CDU, SPD und FDP kopiert wurden, glaubt man, die AfD totschweigen zu können." So erklärt Dr. Matthias Winter, Sprecher der AfD Offenbach-Land heute gegenüber HESSEN DEPESCHE.

"Die Nazi-Keule funktioniert nicht mehr. Diffamierungen gehen ins Leere. Drohungen greifen nicht. Also wird ausgegrenzt, wo immer es möglich ist."

Winter sieht eine Verschwörung der etablierten Parteien gegen die AfD: "Die städtische Volkshochschule Offenbachs  (das regierende Vierer-Bündnis im Offenbacher Rathaus besteht aus den Parteien CDU, Grüne, FDP und Freie Wähler) veranstaltet mit der SPD-gesteuerten AWO einen politischen Salon. Es klingt ganz spannend, was die VHS dazu ankündigt: “….. aktuelle politische Themen der Welt und der Kommunen kontrovers und in aller Ruhe und Beschaulichkeit – und auch generationsübergreifend – miteinander diskutieren wollen. Im Politischen Salon sollen die Leute einfach wieder miteinander reden, ganz locker, ohne die starren Regeln von akademischen Podiumsdiskussionen und Talkshows und ohne parteipolitische, religiöse und weltanschauliche Scheuklappen.” Ganz ohne Scheuklappen, aber eben auch ganz ohne AfD."

Die AWO selbst sei als Betreiber zahlloser Flüchtlingsunterkünfte ein maßgeblicher Profiteur der sogenannten Flüchtlingskrise.  Die AfD habe auf die Unsummen an Steuergeldern, die im Zuge der Grenzöffnung durch Kanzlerin Merkel für diejenigen, die zahllose sichere Länder durchwandert haben und durch unkontrollierte und ungeöffnete Grenzen zu uns kamen, aufgewendet werden, immer wieder hingewiesen.

Winter weiter: "Das soll aber der hart arbeitende Bürger nicht erfahren, und so kann das natürlich der AWO nicht schmecken, jemanden von der AfD einzuladen, der auf diese skandalösen Mißstände hinweisen würde. Sachliche Argumente für ihr Tun scheinen die Vertreter der AWO ja nicht zu haben."

Arno Gross werde als Direktkandidat der AfD bei der Bundestagswahl klar benachteiligt.

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Angela Prokoph-Schmitt

Angela Prokoph-Schmitt (Jahrgang 1968) ist eine leidenschaftliche Demokratin und im südhessischen Darmstadt aufgewachsen.

Sie ist Mitglied der CSU (Bayern) und der CDU (Hessen). Bis Juli 2017 führte sie auch die Redaktion von HESSEN DEPESCHE.

Webseite: www.hessen-depesche.de/show/author/68-angela-prokoph-schmitt.html
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