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Rathauskoalition hilft zukünftig auch finanziell

Offenbach: Oliver Stirböck (FDP) und Roland Walter (CDU) ist Unterstützung der Offenbacher Tafel wichtig!

Dienstag, 07 August 2018 18:01 geschrieben von  Gabriela Clauter
Oliver Stirböck führt die FDP-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung von Offenbach am Main Oliver Stirböck führt die FDP-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung von Offenbach am Main Quelle: Oliver Stirböck

Offenbach am Main - Nachdem die Stadtverordnetenversammlung in Offenbach am Main auf Initiative der Koalition den Magistrat beauftragt hat, zu prüfen und zu berichten, ob und in welcher Form die Offenbacher Tafel nach ihrer Loslösung von Verein Frankfurter Tafel e.V. unterstützt werden sollte, liegt nunmehr das Ergebnis vor.

Die finanzielle Situation des Vereins scheint demzufolge im Hinblick auf die üblicherweise zu erwartenden Spendeneinnahmen und durch Erlöse aus der Teilnahme des Vereins an Veranstaltungen (Fest der Vereine, Mathildenplatzfest, Weihnachtsmarkt, Ostermarkt, usw.) nahezu gesichert.

Allein die Treibstoffkosten in Höhe von jährlich ca. 6.000,- € für die vereinseigenen Fahrzeuge, die zum täglichen Transport der gespendeten Lebensmittel von den Supermärkten zu den Ausgabestellen oder auch zu Schulen und Kindertagesstätten im Stadtgebiet benötigt werden, übersteigen demnach die finanziellen Eigenmittel des Vereins.

Die Fraktionsvorsitzenden der Koalition, vor allem Roland Walter (CDU) und Oliver Stirböck (FDP) stellen dazu fest, „dass die Arbeit der Tafel Offenbach für die Stadt und ihre bedürftigen Bürger*innen von hohem Wert ist. Das geleistete ehrenamtliche Engagement ist vorbildlich und wird in der Stadtgesellschaft hoch geschätzt. Diese Wertschätzung spiegelt sich auch darin wider, dass die Tafel als gemeinnützig anerkannt ist“.

Sie kündigten weiter an, „die Tafel Offenbach e.V., beginnend mit dem Jahr 2019 und danach jährlich bis auf Weiteres, solange der Bedarf besteht, mit einem Betrag in Höhe von jährlich 6.000,- € zu unterstützen und diesen Betrag in der Haushaltsbeschlussfassung 2019 beim Sozialamt für diesen Zweck neu einzustellen“.

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