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"Der rote Linksblock verschandelt Rodgau"

Rodgau: Marlies Dassinger (AfD) hat ihre Theorien über Baupolitik der Rathausmehrheit

Freitag, 19 Mai 2017 16:52 geschrieben von 
Die AfD Rodgau um Dr. Robert Rankl am Infostand Die AfD Rodgau um Dr. Robert Rankl am Infostand Quelle: AfD Rodgau

Rodgau - Dr. Matthias Winter, Sprecher der AfD, gerät nicht gerade ins Schwärmen, wenn er die Politik der Rathausmehrheit um Bürgermeister Jürgen Hoffmann (SPD) und Erstem Stadtrat Michael Schüßler (FDP) umschreiben soll: "Der Rodgauer Linksblock hat in der Stadtverordenetenversammlung am 15. Mai 2017 zusammen mit der CDU gegen die Stimmen der Alternative für Deutschland (AfD) beschlossen, für das baumbewachsene parkähnliche Areal an der Dudenhöfer Straße am südlichen Ortseingang von Jügesheim (ca. 3.500 qm) einen Bebauungsplan aufzustellen (Baugebiet Mühlstraße-Süd), und zwar in einem beschleunigten Verfahren ohne Umweltprüfung!"

Dieser Ortseingang sei das "grüne Tor" von Rodgau, so Marlies Dassinger, Stadtverordnete der AfD-Fraktion in Rodgau, immerhin eine der schönsten Einfahrten in das Rodgauer Stadtgebiet, die Besucher freundlich empfängt. Die hohen Bäume sollen geschlagen werden, um Platz zu machen für "bezahlbare Wohnungen".

Eine völlig überflüssige Maßnahme, glaubt man bei der AfD, denn im Rodgauer Stadtgebiet werde schon viel und großräumig gebaut, vor allem im neuen Baugebiet Rodgau-West soll neuer Wohnraum für 3.500 Personen entstehen.

Es wird also "genügend Wohnraum vorhanden sein", so Marlies Dassinger, "da muss man nicht auch noch erhaltenswerte Grünflächen im Stadtgebiet zubetonieren und hinterher dann wieder teure Programme für Stadtbegrünung fordern".

Auch in Rodgau-West sollen 30% "bezahlbare Wohnungen" entstehen, im Klartext Sozialwohnungen mit niedrigerem Baustandard. Wenn man weiß, dass der SPD-Bürgermeister Jürgen Hoffmann bereits 2015 mit dem SPD-Oberbürgermeister Peter Feldmann aus Frankfurt am Main über die "Aufnahme" von Sozialwohnungs-Klientel aus Frankfurt gesprochen hat, muss Schlimmstes befürchten werden. Schauen wir nach Dietzenbach, dessen Niedergang durch die Aufnahme solcher Personenkreise aus Frankfurt vor Jahrzehnten eingeleitet wurde.

"Es steht zu befürchten, dass auf Teufel komm raus Wohnraum geschaffen werden soll für die weitere Zwangsansiedlung von illegal eingereisten unqualifizierten Armutsmigranten und Analphabeten, meist Mohammedaner, die dann als ewige Wohlfahrtsempfänger von den einheimischen Steuerzahlern in harter Zusatz-Arbeit dauerhaft alimentiert werden müssen. Ganz zu schweigen von deren oft rückständiger und freiheitsfeindlicher Lebenseinstellung." Die Worte von Marlies Dassinger sind deutlich.

"Angesichts der bereits anlaufenden, verheimlichten massiven Familienzusammenführung - auf jede Person, die bleiben darf, kommen 4-10 Nachzügler - müssten bei den Einheimischen, die den Karren "Deutschland" in täglicher harter Arbeit ziehen, die Alarmglocken läuten, wenn heutzutage plötzlich so viele Sozialwohnungen gebaut werden sollen - nachdem die Sozialbindung von Wohnraum vor Jahren abgeschafft worden war."

Der "Linksblock" aus SPD, Grüne, Linke, FW und FDP sowie auch die CDU seien nach Ansicht der AfD-Stadtverordneten bei allem, was im weitesten Sinne mit der dauerhaften Unterbringung "von sogenannten Flüchtlingen" zu tun haben könnte, nicht vertrauenswürdig.

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Roxana Miller

Roxana Miller wurde 1985 in Minsk/Weißrussland geboren.

Klassisches Ballett ist ihre Leidenschaft.

Sie studierte Germanistik (Universität Minsk) und später Slawistik (Universität Jena).

Seit Januar 2015 arbeitet sie für unsere Redaktion.

Webseite: www.hessen-depesche.de/show/author/42-roxana-miller.html
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