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Donnerstag, 19. April um 19.30 Uhr

Seligenstadt: Selige Klänge bei den Klosterkonzerten

Dienstag, 03 April 2018 21:42 geschrieben von 
Seligenstadt: Selige Klänge bei den Klosterkonzerten Quelle: Franz Preuschoff

Seligenstadt - Nach dem erfolgreichen Saisonstart der Seligenstädter Klosterkonzerte mit den Stuttgarter Kammersolisten im Riesensaal und dem zusammen mit dem Regionalkantorat Seligenstadt durchgeführten Gastspiel der Mainzer Domkantorei St. Martin in der Basilika wird die Reihe am Donnerstag, 19. April um 19.30 Uhr im Winterrefektorium (Museum) der ehemaligen Abtei mit einer intimen Musikdarbietung fortgeführt. Die beim Publikum hoch geschätzte Verbindung von Flöte und Harfe wird dabei vom Duo Dreier Rincón vertreten.

Die in Frankfurt am Main geborene Flötistin Susanne Dreier hatte nach Studien in ihrer Geburtsstadt bei Prof. Klaus Pohlers und in Mannheim (Prof. Joachim Starke) das Orchestermusik-Diplom mit Bestnote erworben. Es folgten das Konzertexamen („Premier Prix“) in Genf bei Maxence Larrieux und Meisterkurse bei herausragenden Vertretern des Fachs. Um die vielfältigen Klangmöglichkeiten des Instruments nutzen zu können, verwendet sie die unterschiedlichsten Flötentypen, vom Mittelalter bis zur Neuzeit.

Mit ihr kommt ihre in Kolumbien geborene Duo-Partnerin, die Harfenistin Monica Rincón. Sie hatte ihren ersten Unterricht bei der Harfenistin des Philharmonischen Orchesters der Hauptstadt Bogotá erhalten. In Deutschland setzte sie ihr Studium an der Musikhochschule in Frankfurt mit dem Erwerb des Diploms 2007 fort. Es folgte ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik in Detmold (2009). Seitdem entfaltet sie eine umfangreiche Konzert- und Lehrtätigkeit vornehmlich in Deutschland.

Das Konzert steht unter dem Motto „Selige Klänge“, wofür insbesondere der „Reigen seligen Geister“ aus „Orpheus und Euridike“ von Christoph Willibald Gluck steht, Sodann erklingt die Sonate C-Dur BWV 1033 von Johann Sebastian Bach und von Luigi Boccherini die Sonate en do majeur. Die russische Komponistin Ekaterina Walter-Kühne (1870-1930) ist wohl nur einem kleineren Kreis von Kennern ein Begriff, ihre Fantaisie sur un theme de l’opéra Eugene Onegin von Peter Tschaikowsky für Harfe solo lassen sich die Angehörigen der Harfenistenzunft jedoch selten entgehen.

Von Enrique Granados, dem Komponisten, der die spanische Musik in das 20. Jahrhundert geführt hat, stehen „Orientale” und “Jota aragonesa” auf dem Programm, danach von Georges Bizet„Entrácte“ aus „Carmen“)

Der französische Harfenist Bernard Andrés (* 1941) gilt als einer der führenden Komponisten für die Harfe. Von ihm ist „Narthexfür Flöte und Harfe“ zu hören und von Claude Debussy „En Bateau“ und „Rèverie“. Den Abschluss markiert der längst in den Klassikhimmel gelangte Astor Piazzolla mit Histoire du Tango, Café (1930) und Nightclub (1960)

 

Karten: € 18,- / Schüler, Lehrlinge, Studenten, Schwerbehinderte (m/w): € 12,-
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | Telefon: 06182- 25323

In der Tourist-Info am Markt und in den Buchhandlungen„der buchladen“ und „geschichten*reich“. In Hainstadt: Bücherstube Klingler und an der Abendkasse

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Jörg Pollert

Jörg Pollert (Jahrgang 1968) ist Handelsfachwirt. Er studierte Deutsch, Mathematik und Sport an der Johann-Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main.

Von März 2016 bis März 2018 schrieb er für die Redaktion von HESSEN DEPESCHE als leitender Redakteur. Pollert ist passionierter Handballer und begleitet den Regionalsport immer wieder mit seiner kompetenten Berichterstattung.

Webseite: www.hessen-depesche.de/show/author/54-jörg-pollert.html
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