hessen-depesche.de

Josef Mühlbauer

Josef Mühlbauer

Dipl. Kfm. Josef Mühlbauer, München

Vita: Nach dem Abitur folgte ein Studium der Wirtschaftswissenschaft und der Rechtswissenschaft  an der Uni München. Mit dem Abschluss Diplom Kaufmann und in Jura dem ersten und zweiten Staatsexamen mit Referendars-Ausbildung hat er seine Universitätszeit abgeschlossen. Danach war Josef Mühlbauer als Vorstandsassistent und dann Leiter Recht und Finanzen in einer großen Aktiengesellschaft tätig.

Dem folgte eine Zeit als freiberuflicher Rechtsanwalt und freier Unternehmensberater in einer Beratungsfirma. Später war Josef Mühlbauer für größere Firmen zuständig.

Zuletzt engagierte er sich im gemeinnützigen Bereich im Rahmen politischer Bildung und gilt als ausgewiesener Spezialist insbesondere für Parteienforschung und Parteienfinanzierung.

Freitag, 24 März 2017 03:48

Gerät der Motor der AfD ins Stottern?

Berlin - Eine politische Bewegung und eine politische Partei beabsichtigen etwas politisch zu verändern. Das Ziel etwas politisch zu verändern dürfte beiden politischen Akteuren gemein sein. Eine Bewegung, beispielsweise 'Arbeiterbewegung', 'Frauenbewegung', oder 'occupy-Bewegung' versucht überwiegend mit nicht-institutionellen Taktiken einen Wandel herbeizuführen.

Köln - Der Bundestagswahlkampf 2017 rückt näher und die etablierten Parteien haben bereits ihre personelle Strategie festgelegt. In der AfD soll der Kölner Parteitag am 22./23. April eine Entscheidung herbeiführen, ob die AfD mit einem Spitzenkandidaten oder einem Spitzenteam in den Wahlkampf zieht. Pressemitteilungen zu Folge hält Frauke Petry „Mehrfachspitzen à la SPD-Troika im Wahlkampf für wenig förderlich, wenn tatsächlich dabei verdeckt der Kampf um die zukünftige Fraktionsspitze ausgetragen wird." Soll vermutlich heißen, dass Petry alleinige Spitzenkandidatin sein will.

Stuttgart - Am Wochenende hat die AfD Baden-Württemberg den Landesvorstand und Landesvorsitzenden neu gewählt. Überraschend konnte der relativ unbekannte, bisherige Büroleiter von Jörg Meuthen, Ralf Özkara das Bundesvorstandsmitglied Alice Weidel in einer Stichwahl knapp besiegen. Der Co-Bundessprecher Jörg Meuthen unterstützte in seiner Rede Ralf Özkara bei dieser Wahl. Er sprach sich gegen Alice Weidel aus und meinte, eine künftige Bundestagsabgeordnete könne nicht gleichzeitig die Fülle einer Vorstandsarbeit bewältigen.

Nürnberg - Neuerliche Umfragewerte lassen vermuten, dass die Wählergunst der AfD schwindet. In der AfD selbst geht die Frage um, woran dieser Abwärtstrend in den Umfragewerten liegen kann. Einige sehen in der Dresdner Rede des Thüringer AfD-Chefs Björn Höcke die Ursache für die schwindende Wählergunst. Andere wollen durch die Umfragewerte belegen, dass erst durch das Auftreten des SPD Kanzlerkandidaten Martin Schulz die AfD in der Wählergunst verloren hat.

München - Einer Meinungsumfrage durch Insa zur Folge beruhe der derzeitige Umfrageerfolg der SPD auf der Mobilisierung der Nichtwähler. Der polarisierende Wahlkampf des Martin Schulz (SPD), den Wolfgang Schäuble (CDU) in einem Interview im SPIEGEL sogar mit dem des Donald Trump verglich, scheint den Erfolg für die SPD zu bestätigen.

Berlin - Durchaus mit Erfolg versuchen sich Angela Merkel und das deutsche politische Establishment als Retter und Wahrer der westlichen Werte zu profilieren. Weite Teile der Medien spielen da mit. Mit kritischen Äußerungen positionieren sie sich gegen den neuen US-Präsidenten Donald Trump.

Nürnberg - Bei der AfD mehren sich die Auffälligkeiten, wenn es um Fragen der innerparteilichen Demokratie und der korrekten Abhaltung von Wahlversammlungen geht. So fordern Juristen, unter anderem der namhafte Düsseldorfer Parteienrechtsexperte Martin Morlok, Neuwahlen in Sachsen, weil Frauke Petry das gewählte AfD-Mitglied Arvid Samtleben einfach von der Landtagswahlliste streichen ließ und dieser heute eigentlich sächsischer Landtagsabgeordneter wäre.

Frankfurt am Main - Der mutmaßliche Mörder Hussein K. der Freiburger Studentin Maria L. konnte unbemerkt nach Deutschland einreisen und  Asyl beantragen, offensichtlich durch einen fatalen Fehler der griechischen Behörden. In Griechenland soll Hussein K. bereits wegen versuchten Mordes verurteilt worden sein.  Die griechischen Behörden hätten es unterlassen Hussein K. trotz Verstößen gegen Bewährungs- und Meldeauflagen international per Fahndung auszuschreiben oder einen Hinweis an Interpol zu geben.

Schlagwörter: :

Redaktion