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Robin Classen

Robin Classen

Robin Classen (Jahrgang 1991) hat Rechtswissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz studiert und ist seit 2008 als freier Journalist tätig.

Er ist politisch in der AfD aktiv und widmet auch seine Freizeit als Mitglied eines Vereins für internationale Brieffreundschaften dem Schreiben.

Seine Artikel behandeln bevorzugt politische Themen. Er versteht sich jedoch als journalistischer Allrounder mit einem breiten Themenspektrum.

Seit Juni 2016 gehört er der Redaktion von HESSEN DEPESCHE an.

Frankfurt am Main - Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat in der Zeit von November bis Anfang Januar Führungskräfte von 400 Unternehmen zu ihrer Einstellung zu den großen finanz- und wirtschaftspolitischen Fragestellungen unserer Zeit befragt. Zwischen Dezember und Januar hat zudem das Magazin „Wirtschaftswoche“ 1500 Entscheider („selbstständige Unternehmer mit mindestens zehn Mitarbeitern“) zu diesen Themen befragt. Beide Umfragen zusammen betrachtet geben einen interessanten Einblick in die Köpfe der Unternehmer in Deutschland. Die Meinungsforscher wollten unter anderem wissen: Wie denken Top-Entscheider über die Eurorettung, die EZB-Zinspolitik, die Folgen des Brexits und die Migration? HESSEN DEPESCHE hat die Ergebnisse ausgewertet und stellt die relevanten Erkenntnisse vor.

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Hamburg – Die Halbinsel Zingst an der Ostsee hat es den Immobilienentwicklern Hans-Hinrich Quell, Dipl-Betriebswirt Andreas Uelhoff und Simon Quell angetan. Deshalb investierten die Macher der Quell Real Estate rund sieben Millionen Euro in eine Vorzeige-Immobilie in der dortigen Seestraße. Im April 2017 wurde das Richtfest für den hochmodernen Dreigeschosser mit dem naheliegenden Namen „Lebensart Zingst“ gefeiert. Unter der Überschrift „Richtfest für Traum eines Investors“ schrieb die „Ostsee-Zeitung“: „Die Gebäudehöhe war während der Planungsphase in Abstimmung mit der Kommune reduziert worden. Zwei Drittel der 15 Eigentumswohnungen sind bereits verkauft. Die Eigentümer kommen aus ganz Deutschland, wie Hans-Hinrich Quell sagt – ein Zeichen für den bundesweiten Bekanntheitsgrad des Seeheilbades. Quell ist seit 13 Jahren in Zingst aktiv, hat seitdem mehr als 150 Wohnungen gebaut. Die Unternehmensgruppe mit Sitz in Hamburg will auch das Hotel auf dem Borner Holm bauen.“

Wiesbaden - Der Beschluss des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs, den Eilantrag der „Deutschen Umwelthilfe“ (DUH) auf Fahrverbote in Frankfurt ab Februar 2019 trotz Berufungsverfahren in dieser Sache zurückzuweisen, hätte in der Begründung kaum deutlicher ausfallen können: Es gebe ernstliche Zweifel an der Begründetheit der erstinstanzlichen Entscheidung, schreiben die Richter.

Saarlouis - Ford plant am zweitgrößten Produktionsstandort in Deutschland einen drastischen Stellenabbau: Bis zu jeder vierte Arbeitsplatz soll wegfallen, 1600 der 6300 Arbeitsplätze am Standort sind gefährdet. Für Saarlouis wäre dies ein schwerer Schlag - die Stadt mit rund 35.000 Einwohnern hängt an ihrem größten Arbeitgeber.

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Chur - Der graubündner Multidienstleister Jörg Löser spielt offensichtlich wieder mal eine Partie Schach gegen seine Wettbewerber. Löser, ehemaliger NVA-Offizier, hat sich sowohl in Berlin als auch im schweizerischen Chur feste Achsen aufgebaut. Der philosophisch bewanderte Kaufmann und Geldbeschaffer scheint allen Ernstes eine Schachpartie der Großmeister im Alpenraum organisieren zu wollen, weil ihm einer seiner vermögenden Mandanten diesen Herzenswunsch auftrug. Rund um diesen prominenten Mandanten (der Name ist der Redaktion bekannt) soll nun ein Schachturnier organisiert werden. Diverse 5 Sterne Hotels oder Gourmettempel stehen als Austragungsort zur Auswahl. Jörg Löser, der "Beschaffer", soll nun die Gesellschaft von international bekannten Schachgrößen bewerkstelligen. Viel Geld macht es offenbar möglich.

Oldenburg – Sogenannte Direktinvestments sind hochumstritten, weil hochriskant. Die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger und der Aktionsbund Aktiver Anlegerschutz raten von dieser Investmentform für Sachwertewegen rechtlicher, wirtschaftlicher und steuerlicher Risiken ab. Bei einem Direktinvestment erwirbt der Anleger das Eigentum oder Miteigentum an einem Objekt, ohne dass er etwa ein Wertpapier kaufen muss. Zwischen dem Investor und dem Verkäufer wird ein Miet- oder Pachtvertrag mit allen Angaben zu Kaufpreis, Rendite, Laufzeit und Rückkauf-Prozedere abgeschlossen. Direktinvestments gibt es unter anderem für Solaranlagen, Schiffscontainer, Immobilien, Eisenbahnwagons, Edelholz-Plantagen und die Nutztierhaltung. Während der Laufzeit der entsprechenden Kapitalanlage fließen dem Anleger beziehungsweise dem Interimseigentümer Einnahmen aus Pacht, Mietzinsen oder Ernteerlösen zu. Nach dem Vertragsende wird ihm der Verkaufserlös gutgeschrieben, oder der Vertragspartner kauft dem Anleger den Wertgegenstand wieder ab.

Limburg - Auf einem viertägigen Mammutparteitag hat die AfD in Magdeburg ihre Europawahlliste gewählt – zumindest einen Teil davon. Ursprünglich angedacht war die Wahl von 40 Plätzen, doch durch die Vielzahl der Kandidaten machte Parteivorsitzender Jörg Meuthen bereits nach Listenplatz 14 Schluss. Die restlichen Plätze sollen auf einem weiteren Europaparteitag in Riesa (Sachsen) im Januar belegt werden.

Chur - Jörg Löser (Jahrgang 1965) ist ein Mann mit ambivalenten Wurzeln. Für Geschäftleute, vor allem für jene mit kurzem Finanzierungsbedarf, bewirkte Löser schon Wunder. Selbst betriebswirtschaftlich stark angeschlagenen Unternehmungen hat der joviale Wahl-Graubündener schon Überbrückungskapital beschafft. Seine Vermittlungsmöglichkeiten lässt sich Löser gut bezahlen. Und so gibt dem Finanzierungskaufmann jeder Erfolg auch den Freiraum, den Löser dafür braucht, um seiner zweiten großen Leidenschaft nachzugehen: Jörg Löser ist anerkanntes Mitglied mehrerer philosophischer Gesellschaften.

Hamburg - Zwölf Kandidaten haben ihren Hut für die Wahl des nächsten CDU Parteivorsitzenden schon in den Ring geworfen. Drei davon – Jens Spahn, Annegret Kramp-Karrenbauer und Friedrich Merz – gehören zu denen, die realistische Aussichten auf eine Wahl haben.

Berlin - Nachdem die anderen Parteien den im Schwalm-Eder-Kreis beheimateten AfD-Abgeordneten Albrecht Glaser bislang als Bundestagsvizepräsidenten abgelehnt haben, unternimmt die Bundestagsfraktion der Rechtspartei nun einen erneuten Anlauf, das ihr zustehende Amt mit einem ihrer Parlamentarier zu besetzen.

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