hessen-depesche.de

Hans-Jürgen Heyne

Hans-Jürgen Heyne

 

Hans-Jürgen Heyne (Jahrgang 1945) lebt in Seligenstadt am Main. 

Seit Februar 2018 schreibt er „Satire“ für die HESSEN DEPESCHE. 

Noch als „Kriegskind“ geboren, später auf der Gegenseite der politischen Staatsdiener mit der Nachkriegs-Politik aufgewachsen. Hobbygärtner, Bildermaler und Betreiber einer privaten satirischen Blogseite: politikamspiess.blogspot.com

Donnerstag, 21 Februar 2019 12:26

Von der Seele geschrieben

Seligenstadt - Das Hobby der Eliten läuft auf vollen Touren. Hatte die Kriegs-Maschinerie jemals aufgehört zu laufen? Immer neue Anschuldigungen an den jeweiligen Gegner, verbunden mit sinnlosen Sanktionen bestimmen die heutige westliche Kriegspolitik. Ebenso die deutschen Volksvertreter, ob schwarz, rot, grün, gelb, alle wollen Krieg. Die GRÜNE-Kriegspartei hebt sich da besonders hervor. Sollten wir in diesem Fall statt Volksvertreter nicht von „Volks-Verräter“ sprechen? Da gab es den schönen Spruch: … zum Wohle des Volkes! Die Völker wollen Frieden, Frieden und noch mal Frieden. Die Bürger haben es satt, das Kanonen-Futter zu spielen, WELTWEIT!

Seligenstadt - Auf einem lustigen Pressebild ist AfD-Politikerin Dr. Alice Weidel und der Journalist Henryk M. Broder abgelichtet worden. Na und? Ist das so schlimm und unfassbar? Die Reaktionsmeinung der Überzeitung „WELT“ spricht Bände, auf einem Foto der versammelten Redaktion ist Betroffenheit heraus zu lesen. Als ganz jungfräulich ist diese Zeitung wirklich nicht zu bezeichnen, man muss dieses Blatt nicht gleich mit dem Spiegel gleichsetzen, von wegen Fake-News, aber es sollte alles im Rahmen bleiben. Warum muss unsere deutsche glattgebügelte Presse laufend selbst darauf hinweisen wie toll, neutral oder objektiv die Meinungsbildung praktiziert wird. Ist die „WELT“ so objektiv? Dieser Schnappschuss von den beiden Kontrahenten beweist keine Seelenverwandtschaft zueinander, es war eventuell nur aus einer Freude heraus entstanden für die gelungene Einladung des Henryk M. Broder, auf eine Diskussionsveranstaltung der AfD im Bundestag. Diese Foto-Aktion konnte nicht geplant werden, das kam spontan. Für mich ist die darauf folgende Reaktion der Überdemokraten nicht verständlich. Der lustige Ausspruch zu einer Verhaltensregel für Journalisten die da bestünde: „Wichtige Regel: Politiker und Journalisten sollten sich nie umarmen (lassen). Und auch sonst keine missbrauchbare Nähe suchen.“ Das sagte der Chefredakteur der Zeitung „Die Welt“, Ulf Poschardt. Wenn eine Umarmung der Vorzeige-Medien durch die Politik im Hinterzimmer stattfindet, natürlich ohne meinungsbildende Fotos, dann ist das Ganze in Ordnung. Diese Betroffenheits-Orgie der Welt-Redaktion und der anderen Mainstrem-Medien auf dieses lustige Foto zeigt deren Grundeinstellung zu einer freien unabhängigen Presse. Hat die Mainstream-Journaille „Welt“ Angst um ihren Ruf, befindet sich doch jetzt ein jüdischer „rechtsradikaler“ Kolumnist in den Reihen der „aufrichtigen“ Welt-Redakteure.

Berlin - Nach langem Siechtum der Bundeswehr (BUDEWEH) erwacht dieser Militärverein wieder zu neuer Größe. Ab 1. Januar 2019 dürfen unsere erfahrenen Krieger auf den Spielplätzen der Welt wieder den Ton angeben. (Hatten wir das nicht schon einmal?) Die BUDEWEH ist auserkoren den neuen Feldzug gegen Russland zu organisieren. Von der NATO ist diese deutsche Truppe beauftragt worden die „Speerspitze“ im Baltikum für ein Jahr zu übernehmen. Und ab gleichem Datum hat die „Deutsche-Reichsbahn“, … Entschuldigung, natürlich die Deutsche Bahn einen weitreichenden Vertrag mit der Bundeswehr (Wehrmacht) abgeschlossen. Im wahrsten Sinne des Wortes „weitreichend“, soll es doch bis Russland gehen. Dieser Vertrag läuft anfangs über zwei Jahre, kann auch verlängert werden. Wenn es länger dauern sollte, müssen ja die Trümmer oder der Schrott wieder nach Hause transportiert werden. Wenn das noch möglich oder notwendig ist? Die DB-Militärtransporte haben laut Vertrag, wie in früheren Zeiten wieder Vorrang vor dem zivilen Personenverkehr. Da kann es schon einmal zu Verspätungen bei einem ICE kommen. Das ist aber nicht so tragisch, die Kriegs-Transporte sind wichtiger und sind unterwegs mit dem Auftrag die Demokratie zu verteidigen. Die Deutsche Bahn muss schnellstens eine Bahnstrecke in den Hindukusch bauen lassen. Dort in den Bergen sollte in der Vergangenheit die Demokratie ebenfalls verteidigt werden. Irgendwie hat das nicht funktioniert. Gab es dort jemals eine Demokratie?

Seligenstadt - HURRA! Wir werden Großstadt! Ein Baugebiet jagt das andere. Unsere heimischen Baulöwen haben alles fest im Griff. Was irgendwie nicht mehr niet- und nagelfest ist, wird abgerissen. Es entstehen wunderschöne Bauten im NEU-Kapitalistischem-Stil. Alle sind so abwechslungsreich, wunderschön! Der OTTO-Normalverdiener kann da allerdings nicht mitreden, bezahlbarer Wohnraum bleibt für diese Klientel auch in Zukunft unerreichbar. Und es geht munter weiter, die Frankfurter Straße ist zum Eldorado der Bau-Investoren verkommen. Sieht doch alles ganz toll aus wenn es fertig ist, ODER?

Die politische Bühne ist zu einem Schmierentheater verkommen. Den Völkern der Welt wird von den Akteuren nur noch ein gefährliches Kriegs-Programm serviert. Die lustige Bezeichnung dieser Damen und Herren als sogenannte Volksvertreter hat ihre Glaubhaftigkeit seit langer Zeit verloren. Vom Volke gewählt, das entspricht nicht mehr den Tatsachen.

Seligenstadt - Wir haben wieder eine Volksvertretung. Ist es eine NEUE ALTE, oder eine ALTE NEUE Volks-Vertretung? Ob das Volk von dieser Truppe wirklich vertreten wird, sei dahin gestellt. Das Volk wird von diesen Figuren getreten! Böse Stimmen haben das neue Kabinett bereits als Gruselkabinett bezeichnet. Um die alte Damen- und Herrenriege etwas aufzufrischen wurde in der gesamten Republik krampfhaft versucht junge oder einigermaßen noch fähige Polit-Darsteller aufzutreiben. In verschiedenen Landesregierungen hat diese Aktion ein größeres Stühlerücken ausgelöst. Das letzte Aufgebot der CDU, CSU, SPD können wir nun in der Regierungsmannschaft bewundern.

Schlagwörter: :

Seligenstadt - Wie auf der Karikatur aus dem Jahre 1969 zu sehen, hatten die Waffen-Vertreter allerhand zu verkaufen. In dieser Zeit haben sich die vier “Siegermächte“ den Waffen-Kuchen noch unter sich aufgeteilt. Man beachte auf der Karikatur die zwei kleinen Tränen im Auge des US-Amerikanischen Waffenverkäufers, … das ist doch lustig.

Schlagwörter: :

Team