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Freitag, 07 September 2018 00:35

Rodgau: FDP-Fraktion rät zur Selbstdisziplin - auch im Hinblick auf "Rodgau-West"

Rodgau - Anlässlich ihrer Fraktionsklausur zum Baugebiet „Rodgau West“ sind sich die Liberalen einig, dass die im Verfahren befindlichen Bauvorhaben der Stadt ein Volumen erreicht haben, das keine weiteren Pläne in dieser Legislaturperiode zulässt. Ausgenommen hiervon sind der Bau von Kindergärten und Schulen. Zu der Mammutaufgabe „Rodgau West“ sind noch die Bauvorhaben  „H17“„J50“, „N39“, „D27“ und diverse Einzelbauten und Reparaturvorhaben zu bewältigen. „Die Stadt hat eine äußerst professionelle und ambitionierte Bauplanungsabteilung,“ so Martina Sertic (Bauausschussvorsitzende, FDP), „aber auch die besten Mitarbeiter können auf Dauer nicht überlastet werden und müssen auch mal Licht am Ende des Tunnels sehen.“ Nach Meinung der Liberalen muss die Planungsabteilung personell aufgestockt werden, um die vielen Vorhaben, insbesondere die Umsetzung von „Rodgau West“ zu koordinieren. Und genau da sehen die Liberalen den Knackpunkt im Personaletat der Stadt. Denn durch den zügigen Ausbau der Kitas müssen auch weitere Erzieherinnen eingestellt werden. Nach Berechnung der FDP, wird sich im Jahr 2019 die Zahl der Beschäftigten bei der Stadt Rodgau um mindestens 50 Mitarbeiter erhöhen. „Wir werden im Haushalt 2019/2020 an unsere Leistungsgrenzen stoßen,“ so der FDP Fraktionsvorsitzende Heino Reckließ. „Wir müssen eiserne Disziplin walten lassen und darauf achten, dass zusätzliche Aufgaben, die durch die Erreichung der Zahl von 50.000 Einwohnern auf die Stadt zukommen, nur dann übernommen werden, wenn dieses gesetzlich vorgeschrieben ist.“

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Donnerstag, 06 September 2018 16:05

Kronberg: Eun-Joo Shin zeigt Werkreihe auf der Burg

Hochtaunuskreis - Nichts ist so beliebt, ist so einfach und schnell zu machen heutzutage wie ein Portrait: schnell mal ein Selfie geschossen vor der Urlaubskulisse mit dem Smartphone. Das persönliche Abbild war schon immer gefragt und hat sich in der Kunst als besonderes Genre entwickelt. Die Fotografie ist inzwischen sicher die alltäglich am meisten genutzte Technik, aber gemalten Portraits bleibt doch eine ganz andere Faszination.

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Donnerstag, 06 September 2018 15:33

HESSEN DEPESCHE im Interview mit Mehmet E. Göker: "Bin wieder da!"

Kassel - Mehmet Ercan Göker (Jahrgang 1979) ist ein deutsch-türkischer Unternehmer, der mit der in Kassel ansässigen Unternehmung MEG Vertriebsgeschichte geschrieben hat. MEG wurde 2009 von der Aragon AG übernommen, über deren Vermögen nach kurzer Zeit das Insolvenzverfahren eröffnet wurde. Es folgte ein jahrelanges juristisches Tauziehen um die Geschäfte Gökers. Der gelernte Versicherungskaufmann erklärt im Gespräch mit HESSEN DEPESCHE, dass mit ihm wieder zu rechnen sei. Dessen Buch "Die Wahnsinnskarriere des Mehmet E. Göker" läuft sehr gut im Buchhandel. Göker erscheint nach wie vor sehr gefragt in Deutschland. Der Nordhesse mit türkischen Wurzeln sieht in der Integrationspolitik in Deutschland schwere Mängel und glaubt, dass sich nach dem Bashing gegen den früheren deutschen Fußball- Nationalspieler Mesut Özil weitere in Deutschland geborene Türken in die innere Immigration zurückgezogen haben. Auch der besondere Erfolg der AKP des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan unter den in Deutschland lebenden Türken erkläre sich durch eine einseitige und moraltriefende Berichterstattung in deutschen Leitmedien gegen das politische Werk Erdogans und die Türkei.

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Donnerstag, 06 September 2018 10:36

Seligenstadt: FDP will Baugebiet südwestlich des Westrings

Seligenstadt - Die Freien Demokraten in Seligenstadt stehen weiterhin hinter der Entwicklung des neuen Baugebiets „Südwestlich des Westrings“. Die Stadtverordnetenversammlung hatte bekanntlich im Jahr 2016 mit den Stimmen der Koalition aus SPD, FDP und FWS den Startschuss für das neue Baugebiet gegeben. Eine Entwicklungsgesellschaft soll im Auftrag und in enger Abstimmung mit der Stadt Seligenstadt die Bebauungsplanaufstellung, die Baulandumlegung, die Erschließung und die Vermarktung der Grundstücke vornehmen. In dem Baugebiet sollen unterschiedliche Bauformen (Reihen-, Mehrfamilien-, Doppel- und Einfamilienhäuser) nach und nach in Bauabschnitten in moderater Bauweise entstehen. Außerdem sollen Flächen für bezahlbaren Wohnraum und für Infrastruktureinrichtungen sowie Grün- und Ausgleichsflächen vorgesehen werden.

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