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Wiesbaden - „Das hessenweite Schülerticket ist für die Mobilität der Schüler und Auszubildenden ein großartiges Projekt“, fasst der Landtagsabgeordnete und hessische CDU-Generalsekretär Manfred Pentz die Einführung des Hessischen Schülertickets zusammen. Zukünftig können Schüler und Auszubildende für nur einen Euro pro Tag in ganz Hessen die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. „Mit diesem bundesweit einmaligen Schülerticket wird die Mobilität der Schüler und Auszubildenden enorm gefördert. Die große Nachfrage von über 250.000 Tickets bereits Mitte August bestätigt dieses Projekt als Erfolg der Hessischen Landesregierung“, freut sich Manfred Pentz.

Offenbach am Main - Die SPD-Fraktion will in der nächsten Offenbacher Stadtverordnetenversammlung den Magistrat per Antrag auffordern, alle Vorschläge für einen besseren Öffentlichen Personennahverkehr (ÖNPV) zwischen Offenbach und Frankfurt aufzulisten und zu bewerten. In diese noch vor der Verabschiedung des Nahverkehrsplans 2018-2022 vorzulegende Bewertung sollen Kundenpotenziale, Investitionen, Gegenfinanzierungsmodelle, Betriebskosten und Zeitplanungen einfließen.

Darmstadt – Kerstin Lau ist die einzige Frau in der Reihe der Darmstädter OB-Kandidaten. Sie geht für die 1993 aus der alternativen Szene heraus gegründete Wählervereinigung UFFBASSE ins Rennen, die bei der letzten Kommunalwahl 2016 stolze 7,7 Prozent geholt hat und seitdem mit fünf Mandataren in der Darmstädter Stadtverordnetenversammlung vertreten ist. Lau ist nicht nur eine der Abgeordneten, sondern auch Fraktionsvorsitzende von UFFBASSE (die Abkürzung steht für „Unabhängige Fraktion Freier Bürger Aufrecht Spontan Subkulturell Eigenwillig“). Auf ihren Wahlplakaten präsentiert sich die sportliche Mittvierzigerin wie seinerzeit Uma Thurman in „Kill Bill“ im engen, gelben Dress. Damit führt sie die Tradition von UFFBASSE fort, mit ihren Wahlplakaten Bezug auf bekannte Kinofilme zu nehmen. HESSEN DEPESCHE hat die Diplom-Sozialpädagogin und Mitgründerin des SVD-Fanbündnisses „Tradition hat Zukunft“ zu ihren politischen Ambitionen befragt.

Dietzenbach – Die Offenbacher Kreistagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen wird zur nächsten Sitzung des Kreistages am 29. März 2017 einen Antrag zum Ausbau der Infrastruktur für Elektromobilität und zu einer entsprechenden Umstellung der KVG-Busflotten einbringen. „Die E-Mobilität ist ein wichtiger Baustein für unsere Lebensqualität und gegen den Klimawandel“, erklärte dazu Grünen-Fraktionschef Reimund Butz am Montag. Der Kreis Offenbach müsse hier einen Beitrag leisten und „Anschieber“ sein.

Darmstadt – Der selbständige Kaufmann Thorsten Przygoda tritt als unabhängiger Kandidat zu den Oberbürgermeisterwahlen in Darmstadt am 19. März 2017 an. Als jemand, der früher unter anderem in der Baustoffrecyclingbranche tätig war, hat der 51-Jährige in Sachen Umweltschutz und Städtebau einiges am grünen Amtsinhaber Jochen Partsch zu kritisieren. Einen weiteren Schwerpunkt seines Wahlprogramms bildet der ÖPNV. Durch seine langjährige Tätigkeit in Asien hat Przygoda verschiedene Ideen zur Verbesserung des Wohnungsbaus und der Verkehrslage nach Deutschland mitgebracht. „Nach meinem Empfinden hat Darmstadt ein sehr hohes Potenzial, sich weiterzuentwickeln mit allen hier befindlichen wissenschaftlichen Einrichtungen. Diese Chance sollten wir nutzen, um Darmstadt für morgen und die Generationen, die uns folgen werden, zukunftssicher zu gestalten“, so der gebürtige Wixhausener. HESSEN DEPESCHE hat mit ihm über diese und weitere kommunalpolitischen Fragen gesprochen.

Darmstadt – Im Fokus des Wahlkampfes von Hans Mohrmann steht die Verkehrspolitik. Doch auch mit anderen Themen will der Jurist bei den Wählerinnen und Wählern punkten. Mit 67 Jahren ist Mohrmann der Senior in der Riege der Darmstädter OB-Kandidaten und tritt für die Alternative für Deutschland (AfD) zur Oberbürgermeisterwahl am 19. März 2017 an. Politisch startete der Fachanwalt für Verwaltungs- und Strafrecht in den 1970er Jahren ganz weit links, war in der Frankfurter Hausbesetzerszene unterwegs und gehörte über viele Jahre den Grünen an. Heute bezeichnet er sich als „erzkatholisch, erzkonservativ und erzliberal“. HESSEN DEPESCHE hat den OB-Kandidaten der AfD zu seinen politischen Vorstellungen befragt.

Kassel – Der Jurist Dr. Bernd Hoppe tritt am 5. März 2017 als Kandidat der Freien Wähler (FW) zu den OB-Wahlen in Kassel an. Der Rechtsanwalt und Lehrbeauftragte an zwei Kasseler Hochschulen führt seit letztem Jahr die dreiköpfige Fraktion von Freien Wählern und Piraten in der Stadtverordnetenversammlung an. Bis 2012 war er politisch noch bei den Sozialdemokraten aktiv, setzt sich aber inzwischen leidenschaftlich für eine „Politik ohne Parteibuch“ ein und will Sachpolitik vor Parteitaktik verwirklicht sehen. HESSEN DEPESCHE hat mit Dr. Bernd Hoppe über seine politischen Vorstellungen für Kassel gesprochen.

Kassel – Die Linkspartei hat zur OB-Wahl in Kassel den Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Hessen, Murat Cakir, ins Rennen geschickt. Der aus Istanbul stammende Dolmetscher und Übersetzer macht sich über seine doch einigermaßen überschaubaren Chancen bei der Wahl keine falschen Illusionen. Die LINKE erreichte bei der Kommunalwahl im vergangenen Jahr 10,6 Prozent und hat sieben Sitze in der 71 Sitze zählenden Stadtverordnetenversammlung errungen. Cakir will seine Kandidatur vor allem als „Kampfansage an die neoliberale Denkweise in der Kommunalpolitik“ verstanden wissen und setzt vor allem auf soziale Themen. HESSEN DEPESCHE hat sich mit ihm über seine politischen Vorstellungen für Kassel unterhalten.

Neukirchen – Die Politikwissenschaftlerin und PR-Expertin Wiebke Knell aus Neukirchen zählt zu den bekanntesten Politikerinnen und Politikern in Nordhessen. Im Kreistag des Schwalm-Eder-Kreises führt sie die FDP-Fraktion seit 2011, zudem war sie lange Zeit hohe Funktionärin der Jungen Liberalen und gehört aktuell auch dem Landesvorstand und dem Präsidium der FDP Hessen an. Ihre Heimatregion Nordhessen sieht die 35-jährige Liberale durch die Landespolitik vernachlässigt und setzt sich daher vor allem für den Ausbau der Infrastruktur ein. HESSEN DEPESCHE hat mit Wiebke Knell über die Probleme vor Ort, aber auch landes- und bundespolitische Fragen sowie über ihre eigenen politischen Ambitionen gesprochen.

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