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Formentera – Anlässlich des „Internationalen Jahres des nachhaltigen Tourismus“ hat die Regierung der spanischen Autonomen Region der Balearischen Inseln zusammen mit der Gemeindevertretung von Formentera das Projekt „Save Posidonia“ ins Leben gerufen. Durch die Übernahme von Patenschaften für einzelne Quadratmeter des Neptungrases haben Besucher der beliebten Urlaubsinsel die Möglichkeit, Maßnahmen zum Erhalt der gefährdeten Posidonia-Pflanze zu unterstützen.

Hainburg – Die Arbeitsgemeinschaft „Mensch und Umwelt“ (AMU) und ihre Vorsitzenden Susan Ritter und Michael Sterker laden für Sonntag, den 23. April 2017 (ab 11:00 Uhr), zum 9. Solar-Frühschoppen im Rahmen eines kleinen Straßenfestes vor dem Haus Im Löschem 27 in Hainburg-Hainstadt ein.

Mainhausen – Die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) laden für Sonntag, den 23. April 2017, zu einem Spaziergang durch das Naturschutzgebiet „Bongsche Kiesgrube“ bei Mainflingen ein. Der See mit seinen angrenzenden Wiesen und Waldflächen zählt zu den bedeutendsten Rast- und Brutgebieten in Hessen.

Kassel – Während Kasseler Unionsgranden wie der Stadtverordnete Stefan Kortmann und Oberbürgermeisterkandidat Dominique Kalb gegen den Verzicht von Fleischprodukten beim „Tag der Erde“ in Wolfsanger wettern, dies als ideologische Ausgeburt betrachten und sogar die Freiheit des Einzelnen tangiert sehen, springt der OB-Kandidat der Freien Wähler, Dr. Bernd Hoppe, den Initiatoren bei.

Kassel – Mit seiner Kritik am Fleischverbot auf dem Stadtteilfest „Tag der Erde“ in Wolfsanger hat der OB-Kandidat Dominique Kalb (CDU) einen regelrechten Shitstorm im Internet heraufbeschworen. Aufgebrachte Vegetarier und Veganer kommentierten den Beitrag mit Kalbs Stellungnahme auf der Facebook-Seite der HESSEN DEPESCHE mit wütenden Bemerkungen, teilweise unter der Gürtellinie. Das Thema erhitzt die Gemüter wenige Tage vor der Kasseler Oberbürgermeisterwahl ungemein.

Kassel – In den Streit um den Fleischverzicht beim „Tag der Erde“ in Wolfsanger hat sich nun auch der OB-Kandidat der LINKEN, Murat Cakir, eingeschaltet. Gegenüber HESSEN DEPESCHE machte der Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Stiftung deutlich, dass die Auseinandersetzung um Bratwurst und Steak für ihn eher in die Rubrik „Karneval“ gehört. Cakir wörtlich: „Es ist die fünfte Jahreszeit und da sollte Narrenesen und Narren erlaubt sein, sich über alles und jeden lustig zu machen. Nicht lustig ist es aber, etwas zu skandalisieren, was die Skandalisierenden selbst zum Narren macht. Als Gerne-Fleischesser habe ich überhaupt kein Problem damit, wenn am ‚Tag der Erde‘, welcher ja auf das Klimaproblem aufmerksam machen will, auf Fleisch zu verzichten.“

Darmstadt – Darmstadt wurde gerade zum zweiten Mal in Folge von der „Wirtschaftswoche“ und „Immobilienscout24“ zu „Deutschlands Zukunftsstadt Nummer eins“ gewählt. Diesen Erfolg schreibt sich der amtierende Oberbürgermeister der südhessischen Großstadt, Jochen Partsch (Grüne), auf seine Fahnen. Partsch regiert seit nunmehr sechs Jahren mit einer grün-schwarzen Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung – und möchte am 19. März wiedergewählt werden. Die Union hat auf einen eigenen Kandidaten verzichtet. HESSEN DEPESCHE hat mit Jochen Partsch über seine zentralen Projekte und wichtige kommunalpolitische Themen wie Wohnungsbau, Kita-Betreuung und Bürgerbeteiligung gesprochen.

Kassel – Das geplante Fleischverbot beim „Tag der Erde“ in Kassel-Wolfsanger erhitzt die Gemüter. An die Spitze der Fleischverzichtsgegner hat sich die Kasseler CDU gestellt. Für deren Stadtverordneten Stefan Kortmann ist das Verbot von Bratwurst und Steak beim Fest das „Allerletzte“, er betrachtet dies als einen Eingriff in die Freiheitsrechte des Einzelnen. Jeder solle selbst entscheiden dürfen, ob er Fleisch essen wolle oder nicht, so Kortmann (https://www.hessen-depesche.de/regional/kassel-fleischverzicht-beim-„tag-der-erde“-in-wolfsanger.html).

Kassel – Viele Bürgerinnen und Bürger in Kassel sind stinksauer: Aufgrund einer Verfügung der Stadt wird es Ende April beim Fest zum „Tag der Erde“ im Stadtteil Wolfsanger weder Bratwurst noch sonstige Fleischgerichte geben. Dies bestätigte der Veranstalter, der Verein Umwelthaus Kassel, vor wenigen Tagen. Als ein Grund wird die Enge im Ortskern von Wolfsanger angegeben. Bei dem Stadtteilfest stehe nur eine Straße zur Verfügung, weswegen die Partymeile diesmal kleiner ausfallen werde.

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Redaktion