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Wiesbaden - „Wir wollen und werden nicht zulassen, dass (…) es keine Noten mehr gibt und die Menschen alle in eine Einheitsform gepresst werden. Das ist nicht nur inhuman, das ist auch falsch und wir werden alles tun, unsere Kinder vor dieser Irrfahrt zu bewahren.“ – dieses Zitat des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) entstammt dem Wahlkampf 2013. Kurze Zeit danach schloss er die erste schwarz-grüne Koalition im Land. Das Zitat ist der beste Beweis dafür, wie weit sich die hessische CDU seitdem nach links bewegt hat.

Wiesbaden - Die Junge Union Wiesbaden lädt am 08. Oktober 2018 um 19 Uhr öffentlich zum "Kandidaten-Speed-Dating" in das Coyote Café (Goldgasse 4, 65183 Wiesbaden) ein. Dort haben alle interessierten Bürger die Möglichkeit ihre CDU-Landtagskandidaten einmal ganz persönlich und unter vier Augen kennenzulernen. Die Landtagsabgeordnete Astrid Wallmann und der Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz stellen sich dabei auch gerne persönlicher Kritik, beantworten Fragen und hören einfach mal zu.

Wiesbaden – Hessens Grüne haben den – von der SPD- und FDP-Opposition vielfach kritisierten – „Pakt für den Nachmittag“ von Kultusminister Alexander Lorz (CDU) verteidigt. „Der Pakt für den Nachmittag ist das größte Ganztagsschulprogramm für die Grundschulen in der Geschichte Hessens“, so Daniel May, Bildungspolitiker der Grünen-Fraktion, am Mittwoch bei einer Debatte zu diesem Thema im Plenum des Hessischen Landtages. Das Programm verbinde „die Kräfte der Kommunen, die gesetzlich für die Hortbetreuung zuständig sind, mit den Landesmitteln aus dem Ganztagsausbau“. Es gebe daher in Hessen ein „nie dagewesenes Tempo im Ganztagsausbau“, so May.

Bad Soden – Als engagierte Kommunalpolitikerin hat sich Bettina Stark-Watzinger im Main-Taunus-Kreis bereits einen Namen gemacht – und ebenso auf Landesebene als Generalsekretärin der hessischen Liberalen. Nun kandidiert die 49-jährige Ökonomin und Unternehmerin zum dritten Mal auf der Landesliste der FDP für den Deutschen Bundestag. Aufgrund des Umfragehochs der Liberalen dürften die Bemühungen der Listenplatz-Vierten diesmal von Erfolg gekrönt sein. Wirtschafts-, Innen- und Bildungspolitik gehören zu den Schwerpunkten der liberalen Politikerin aus Bad Soden im Taunus. Darüber hat sich HESSEN DEPESCHE mit Bettina Stark-Watzinger unterhalten.

Wiesbaden – Als bildungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag ist Christoph Degen vor allem als Gegenspieler von Kultusminister Alexander Lorz (CDU) bekannt. Der 37-jährige Abgeordnete aus Neuberg im Main-Kinzig-Kreis sieht schwere Versäumnisse der schwarz-grünen Landesregierung bei der Ganztagsbeschulung, der Kita-Infrastruktur und der Umsetzung der Inklusion, die ihm als Förderschullehrer ein ganz besonderes Anliegen ist. HESSEN DEPESCHE hat sich mit Christoph Degen über die Schul- und Bildungspolitik in Hessen, die Lage der Kitas und andere aktuelle Themen unterhalten.

Wiesbaden – Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) will alles rechtlich Machbare unternehmen, um eine mögliche Rückkehr des Thüringer AfD-Politikers Björn Höcke in den hessischen Schuldienst zu verhindern. Der Minister reagierte damit am Mittwoch in Wiesbaden auf eine auch innerhalb der AfD umstrittene Rede, die Höcke am Tag zuvor in Dresden gehalten hatte.

Wiesbaden – Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) ist nach Angaben der „Frankfurter Rundschau“ entschlossen, eine Rückkehr des Thüringer AfD-Partei- und Fraktionschefs Björn Höcke in den Schuldienst zu verhindern. Er werde „alles dafür tun, dass Herr Höcke nicht mehr Unterricht an einer unserer Schulen erteilt“, wird Lorz von der Zeitung zitiert. Zuletzt hatte die Staatsanwaltschaft Halle ein Ermittlungsverfahren gegen Höcke wegen Volksverhetzung eingestellt. Der AfD-Politiker hatte sich mehrfach mit umstrittenen Thesen zu Wort gemeldet, unter anderem zur Reproduktionsrate von Afrikanern und dem Begriff „christlich-jüdisch“.

Berlin/Wiesbaden – Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Josef Kraus, hat sich dafür ausgesprochen, eine mögliche Rückkehr des Thüringer AfD-Fraktionsvorsitzenden Björn Höcke in den hessischen Schuldienst zu verhindern. Gegenüber der „Bild“-Zeitung erklärte Kraus: „Es wäre eine sehr fragwürdige Angelegenheit, wenn dieser Mann eines Tages in den Schuldienst zurückkehrt.“ Das sogenannte „Mäßigungsgebot“ gelte auch für freigestellte Lehrer. „Wenn ich Höckes Schulleiter wäre, würde ich den Mann zurückpfeifen“, so der Lehrerverbandschef.

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