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Hasselroth - Thomas Schäfer, Alexander Noll und Michael Pescheck sind die Direktkandidaten der Freien Demokraten Main-Kinzig zur Landtagswahl 2018. Das hat die Kreis-FDP auf einer Mitgliederversammlung am vergangenen Freitag in Hasselroth beschlossen. Alle drei Kandidaten betonten in ihren Vorstellungsreden die Bedeutung der Landespolitik für den Main-Kinzig-Kreis. „Die jetzige Landesregierung belastet die Kassen der Städte und Gemeinden und trifft damit die Bürgerinnen und Bürger vor Ort“, sind sich die drei Kandidaten einig. Zudem vernachlässige sie den dringend benötigten Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. So verschleppe der Verkehrsminister den Bau des Riederwaldtunnels und der Nordmainischen S-Bahn. Alle drei Landtagskandidaten wollen sich für eine Verbesserung dieser kreisfeindlichen Politik einsetzen.

Gelnhausen - In weniger als 100 Tagen finden die nächsten Wahlen zum Deutschen Bundestag statt. Die Parteien haben ihre Kandidaten gewählt und der Wahlkampf ist schon in vollem Gange. Doch im nächsten Jahres steht für die Hessen schon die nächste große Wahlentscheidung an. Die Bürgerinnen und Bürger werden im Herbst 2018 wieder zu den Wahlurnen gebeten werden. Und die politischen Parteien bereiten sich schon längst auf die hessische Landtagswahl vor.

Großkrotzenburg – Der Großkrotzenburger Finanzexperte Alexander Noll zählt zu den führenden Köpfen der FDP im Main-Kinzig-Kreis. Wie sein Gelnhausener Kollege Kolja Saß wurde er kürzlich wieder in den Landesvorstand der hessischen Liberalen gewählt – und kümmert sich dort vor allem um den Bereich der öffentlichen Finanzen. Seine Herzensanliegen sind der Schuldenabbau, Infrastrukturverbesserungen und die Senkung der Abgaben für die Bürger. HESSEN DEPESCHE hat sich mit Alexander Noll über verschiedene landes-, bundes- und kommunalpolitische Themen unterhalten, darunter auch die innerhalb der FDP umstrittene Forderung nach Beitragsfreiheit für Kitas.

Gelnhausen – Die SPD landete am vergangenen Wahlsonntag einen fulminanten Doppelschlag: Nicht nur in Kassel zog ihr Kandidat Christian Geselle mit 56,6 Prozent schon in der ersten Runde locker an seinen Kontrahenten vorbei, auch bei der Landratswahl im Main-Kinzig-Kreis erreichte der Gelnhausener Bürgermeister Thorsten Stolz mit 57,9 Prozent schon im ersten Wahlgang die erforderliche absolute Mehrheit und wird damit Nachfolger seines sozialdemokratischen Parteifreundes Erich Pipa. In seiner Heimatstadt kam Stolz sogar auf 75,8 Prozent der Stimmen.

Gelnhausen - Der frühere Landtagsabgeordnete Alexander Noll (Jahrgang 1960) kandidiert durchaus ambitioniert für die FDP im Main-Kinzig-Kreis als Landrat. Gerne möchte Noll, dem sehr marktliberale politische Positionen nachgesagt werden, die Nachfolge des Landrats Erich Pipa (SPD) antreten. Pipa (Jahrgang 1948) führte über lange Jahre sein Amt sehr eigenwillig, galt aber durchaus als beliebt in weiten Teilen der Wählerschaft.

Gelnhausen - Die FDP im Main-Kinzig-Kreis um Kolja Saß und Alexander Noll kritisiert den aus Gelnhausen stammenden Generalsekretär der CDU Deutschland nach dessen Schmähungen gegen den FDP Bundesvorsitzenden Christian Lindner sehr hart. "Im Main-Kinzig-Kreis und im Internet sind wir es ja bereits gewohnt, dass der CDU-Bundesgeneralsekretär Peter Tauber wie ein unerzogener Köter ohne Maß und Ziel knurrt und bellt“, schildert der FDP- Kreis- und Fraktionschef in Main-Kinzig-Kreis Kolja Saß seinen Eindruck von Tauber. Saß und Tauber wohnen beide in Gelnhausen. Peter Tauber war vor seiner Zeit in Gelnhausen bereits im benachbarten Wächtersbach für die CDU aktiv.

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