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Gelnhausen – Die SPD landete am vergangenen Wahlsonntag einen fulminanten Doppelschlag: Nicht nur in Kassel zog ihr Kandidat Christian Geselle mit 56,6 Prozent schon in der ersten Runde locker an seinen Kontrahenten vorbei, auch bei der Landratswahl im Main-Kinzig-Kreis erreichte der Gelnhausener Bürgermeister Thorsten Stolz mit 57,9 Prozent schon im ersten Wahlgang die erforderliche absolute Mehrheit und wird damit Nachfolger seines sozialdemokratischen Parteifreundes Erich Pipa. In seiner Heimatstadt kam Stolz sogar auf 75,8 Prozent der Stimmen.

Gelnhausen - Der frühere Landtagsabgeordnete Alexander Noll (Jahrgang 1960) kandidiert durchaus ambitioniert für die FDP im Main-Kinzig-Kreis als Landrat. Gerne möchte Noll, dem sehr marktliberale politische Positionen nachgesagt werden, die Nachfolge des Landrats Erich Pipa (SPD) antreten. Pipa (Jahrgang 1948) führte über lange Jahre sein Amt sehr eigenwillig, galt aber durchaus als beliebt in weiten Teilen der Wählerschaft.

Gelnhausen - Die FDP im Main-Kinzig-Kreis um Kolja Saß und Alexander Noll kritisiert den aus Gelnhausen stammenden Generalsekretär der CDU Deutschland nach dessen Schmähungen gegen den FDP Bundesvorsitzenden Christian Lindner sehr hart. "Im Main-Kinzig-Kreis und im Internet sind wir es ja bereits gewohnt, dass der CDU-Bundesgeneralsekretär Peter Tauber wie ein unerzogener Köter ohne Maß und Ziel knurrt und bellt“, schildert der FDP- Kreis- und Fraktionschef in Main-Kinzig-Kreis Kolja Saß seinen Eindruck von Tauber. Saß und Tauber wohnen beide in Gelnhausen. Peter Tauber war vor seiner Zeit in Gelnhausen bereits im benachbarten Wächtersbach für die CDU aktiv.

Redaktion