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Eppstein - FDP-Bundestagsabgeordnete Bettina Stark-Watzinger traf sich vergangene Woche mit Unternehmensvertretern der für das „Ultranet“-Projekt zuständigen Amprio GmbH. Bei dem Projekt handelt es sich um eine ca. 340 km lange Gleichstromleitung zwischen Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg, für deren Umsetzung im Bereich der Stadt Eppstein die bereits bestehenden Wechselstrommasten aufgerüstet werden sollen. Durch den Ausbau der erneuerbaren Energien in Form von Windkraftwerken im Norden Deutschlands und die Abschaltung der Kernkraftwerke, ergibt sich ein Defizit in den Versorgungszentren im Süden, der den Ausbau der Stromtrassen notwendig macht.

Wiesbaden – Hessens Grüne haben den – von der SPD- und FDP-Opposition vielfach kritisierten – „Pakt für den Nachmittag“ von Kultusminister Alexander Lorz (CDU) verteidigt. „Der Pakt für den Nachmittag ist das größte Ganztagsschulprogramm für die Grundschulen in der Geschichte Hessens“, so Daniel May, Bildungspolitiker der Grünen-Fraktion, am Mittwoch bei einer Debatte zu diesem Thema im Plenum des Hessischen Landtages. Das Programm verbinde „die Kräfte der Kommunen, die gesetzlich für die Hortbetreuung zuständig sind, mit den Landesmitteln aus dem Ganztagsausbau“. Es gebe daher in Hessen ein „nie dagewesenes Tempo im Ganztagsausbau“, so May.

Bad Soden – Als engagierte Kommunalpolitikerin hat sich Bettina Stark-Watzinger im Main-Taunus-Kreis bereits einen Namen gemacht – und ebenso auf Landesebene als Generalsekretärin der hessischen Liberalen. Nun kandidiert die 49-jährige Ökonomin und Unternehmerin zum dritten Mal auf der Landesliste der FDP für den Deutschen Bundestag. Aufgrund des Umfragehochs der Liberalen dürften die Bemühungen der Listenplatz-Vierten diesmal von Erfolg gekrönt sein. Wirtschafts-, Innen- und Bildungspolitik gehören zu den Schwerpunkten der liberalen Politikerin aus Bad Soden im Taunus. Darüber hat sich HESSEN DEPESCHE mit Bettina Stark-Watzinger unterhalten.

Frankfurt am Main - Anlässlich der geplanten Abschaffung des 500 Euro-Scheins durch die EZB erklärte die Generalsekretärin der FDP Hessen, Bettina Stark-Watzinger: „Mit dieser Maßnahme wird die Freiheit der Bürger in der Europäischen Union eingeschränkt. Das Argument, die Abschaffung der größten Banknote würde dem Kampf gegen Geldwäsche, Schwarzarbeit und Terrorismus dienen, zieht aber nicht: Denn Kriminelle müssen heutzutage keine Geldkoffer mehr durch die Gegend tragen, sondern können auch im Netz die Spuren ihrer strafbarer Transaktionen verwischen. Die Nebenwirkungen einer solchen Politik sind bekannt:  Mit der Abschaffung des 500-Euro-Scheins wird Bargeld schrittweise unattraktiver somit die störende Hürde beseitigt, die es erschweren könnte, die Leitzinsen tief in den negativen Bereich zu senken.

Hofheim - Mit den bundesweit steigenden Umfragewerten für die Liberalen nimmt auch das Selbstbewußtsein bei der FDP Hessen wieder zu. Im Hessischen Landtag bilden die Freien Demokraten um Fraktionschef Florian Rentsch und dem parlamentarischen Fraktionsgeschäftsführer René Rock trotz zahlenmäßiger Schwäche ein starkes Team. Vor allem Themen wie Bildung, Widerstand gegen die Energiewende und Kritik am "Hofberichterstattungssystem für die Bundesregierung bei ARD, ZDF und natürlich auch dem HR" sind so etwas wie die Kernbotschaft der Hessen FDP an die Wähler geworden. So sieht das nicht nur der umtriebige Landtagsabgeordnete René Rock (Jahrgang 1967) und sein Landesvorsitzender Stefan Ruppert (Jahrgang 1971). Neben den Führungsköpfen der Hessen FDP um Ruppert, Rentsch und Rock rechnen sich aber auch viele weitere Nachwuchshoffnungen der Partei gute Chancen aus, mit den kommenden Bundestags- und Landtagswahlen zu reüssieren. Nicola Beer, Generalsekretärin der Bundes-FDP, spielt dabei kaum noch die hessische Klaviatur. Doch auf eine andere starke Frau, gemeint ist Dipl. Volkswirtin Bettina Stark-Watzinger, läuft einiges in Zukunft bei der Hessen FDP hinaus.

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