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Frankfurt am Main – Die Industriegewerkschaft Luftverkehr (IGL), die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) und der europäische Kabinenverband EurECCA haben die Subventionierung sozial unverträglicher Beschäftigungspraktiken in der Luftverkehrsindustrie scharf kritisiert. Im Fokus der Kritik steht die inzwischen größte europäische Fluggesellschaft Ryanair mit Sitz in Dublin. Seit März 2017 ist die irische Billigfluglinie am Frankfurter Flughafen vertreten und bekam großzügige Rabatte bei den Start- und Landegebühren eingeräumt. Die Gewerkschafter fordern die politischen Entscheidungsträger nun auf, künftig auf die Genehmigung von Rabatten und zusätzlichen Kapazitäten für Firmen zu verzichten, die über keine ausreichenden Sozialstandards verfügen.

Brüssel – Die EU-Kommission hat die Flugsicherheitsliste – die sogenannte „Schwarze Liste“ – aktualisiert. Auf der Liste stehen Fluggesellschaften, die nicht in der EU starten und landen dürfen, weil sie die internationalen Sicherheitsnormen nicht erfüllen. Derzeit sind 181 Airlines davon betroffen, darunter allein 174 Unternehmen, die aus einem der 16 Staaten stammen, deren Luftfahrtbehörden eine mangelnde Sicherheitsaufsicht aufweisen. Hinzu kommen sieben weitere Luftfahrtunternehmen, bei denen sich die Sicherheitsbedenken allein auf diese Gesellschaften beziehen.

Brüssel – Laut einem aktuellen Bericht der Europäischen Tourismuskommission (ETC) besuchten im letzten Jahr rund 615 Millionen internationale Touristen Europa, was ein leichtes Plus im Vergleich zu 2015 bedeutet. Im bisherigen Verlauf des Jahres 2017 verzeichnete hingegen fast die Hälfte der in der Studie „Tourismus in Europa – Trends & Prognosen“ erfassten Reiseziele ein zweistelliges Wachstum bei den Gästezahlen.

Dubai/Frankfurt am Main – Die Fluggesellschaft Emirates aus Dubai tourt im März 2017 mit einer Roadshow quer durch Europa, um Berufspiloten für ihr globales Streckennetz zu gewinnen. Die Informationsveranstaltungen bieten die Gelegenheit, sich mit Mitarbeitern von Emirates auszutauschen und sich darüber zu informieren, welche Möglichkeiten das Leben und Arbeiten in Dubai bietet. Emirates beschäftigt derzeit über 4.000 Piloten, darunter mehr als 100 Deutsche.

Brüssel – Deutschlands Redaktionen liefern in diesen Tagen wieder einmal ein Anschauungsbeispiel dafür, dass man keine gefälschten Nachrichten verbreiten muss, um zu desinformieren. Es reicht bereits die schiere Weglassung von Fakten, um zu manipulieren. So geschehen bei der nun von der Europäischen Union beschlossenen drastischen Erhöhung der Strafzölle auf chinesische und taiwanesische Stahlimporte.

Brüssel – Ungarns Außenminister Péter Szijjártó hat sich für ein stärkeres Engagement der NATO in der Flüchtlingskrise ausgesprochen. Der Einwanderungsdruck bedeute ein Sicherheitsrisiko für Europa, weswegen das westliche Militärbündnis zur Bewältigung der Krise beitragen sollte, erklärte Szijjártó vor wenigen Tagen im Vorfeld eines zweitägigen Treffens der Außenminister der NATO-Mitgliedstaaten in Brüssel.

Berlin/Washington – Ein Erdbeben hat die Welt erschüttert. Gerade erst hatte sich die europäische Berufspolitik vom Brexit-Votum der Briten erholt, da musste sie den nächsten Niederschlag hinnehmen. Seit Mittwoch ist nichts mehr wie es war. Verantwortlich dafür ist ein Mann, den Medien und Meinungsforscher mit einem nie zuvor gekannten Aufwand am Einzug ins Weiße Haus hindern wollten. All ihren Bemühungen zum Trotz mussten sie im Morgengrauen des 9. November mit ansehen, wie Donald Trump triumphierte.

Frankfurt am Main – Nachdem in den vergangenen Monaten die Passagierzahlen am Flughafen Frankfurt immer neue Rekordwerte erreichten, während das Frachtaufkommen stagnierte bzw. zurückging, zeichnet sich nun erstmals in diesem Jahr eine Trendwende ab. Nach den aktuellen Zahlen der Fraport AG wuchs nämlich das Cargo-Aufkommen im April um fünf Prozent auf 181.948 Tonnen, während das Passagieraufkommen mit annähernd fünf Millionen Fluggästen um 2,5 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert lag. Für den Rückgang im Passagierbereich macht das von Konzernchef Stefan Schulte geführte Unternehmen „Sondereffekte“ verantwortlich.

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