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München – Wenn ein früherer Geheimdienstchef aus dem Nähkästchen plaudert, dann erfährt man entweder Dinge, die man sich mit etwas Zeitungslektüre und Internetrecherche auch selbst hätte zusammenreimen können, oder man bekommt tatsächlich einen aufschlussreichen Einblick in eine Welt, die dem Normalbürger üblicherweise verschlossen bleibt. In letztere Kategorie gehört definitiv das neue Buch des ehemaligen Direktors des österreichischen Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung, Dr. Gert-René Polli, der sich zudem kritisch mit der europäischen „Intelligence Community“ auseinandersetzt, weil er sie, wie er aus eigener Erfahrungen berichten kann, am Rockzipfel der mächtigen US-Geheimdienste hängen sieht.

Frankfurt am Main/Wiesbaden - Die Enthüllungsplattform WikiLeaks hat Material zu den mutmaßlichen Spionage-Aktivitäten des US-Geheimdienstes Central Intelligence Agency (CIA) in Frankfurt am Main veröffentlicht. Demnach zapfen CIA-Hacker mit Schadsoftware, Viren und Trojanern Android-Geräte von Google, iPhones von Apple, Windows-Rechner und sogar Fernseher an.

Washington – Hat der US-Geheimdienst CIA diplomatische Vertretungen im Ausland als geheime Operationsbasen genutzt, um überaus fragwürdige Personen mit Visa auszustatten und zwecks militärischer Ausbildung nach Amerika zu schleusen? Was sich nach einer Geschichte aus einem Agenten-Thriller von John le Carré oder Frederick Forsythe anhört, hat der ehemalige US-Diplomat J. Michael Springmann selbst miterlebt und berichtet darüber in seinem hochbrisanten Insider-Report „Die CIA und der Terror“, der im KOPP Verlag erschienen ist.

Freitag, 21 August 2015 18:14

Ehemaliger BND-Mitarbeiter vor Gericht

Berlin - Die deutsche Bundesanwaltschaft hat Anklage wegen Landesverrats gegen einen ehemaligen Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes (BND) gestellt. Ihm wird vorgeworfen mehr als zweihundert Dokumente an den amerikanischen Geheimdienst CIA weitergegeben zu haben.

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