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Stuttgart - Daimler-Chef Dieter Zetsche hat Politiker und Bürger in Deutschland mit ungewohnt deutlichen Worten aufgeschreckt. Es sei kein Naturgesetz, dass Daimler ewig bestehe. Er wolle das eigene Unternehmen wachrütteln. Auch Autoexperte Prof. Ferdinand Dudenhöffer pflichtete ihm bei und warnt alle anderen Autobauer ebenfalls. Nun grätscht auch Dr. Dirk Spaniel (Jahrgang 1971) in das Thema. Spaniel ist seit vergangenem Wochenende Co-Landessprecher der AfD-Baden-Württemberg und gilt als ausgewiesener Automobilexperte.

Berlin – Der vormalige Bahnmanager Gerd Becht hat das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden von Air Berlin übernommen. Becht verantwortete zuletzt das Vorstandsressort Compliance, Datenschutz, Recht und Konzernsicherheit im Konzernvorstand der Deutschen Bahn AG und der DB Mobility Logistics AG. Zuvor war der 65-Jährige unter anderem für verschiedene nationale und internationale Anwaltskanzleien, die französische Investmentbank Paribas, die Adam Opel AG, die Daimler AG in Stuttgart sowie Chrysler Inc in New York tärig.

Frankfurt am Main – Am vergangenen Wochenende startete Air China den ersten Direktflug von Frankfurt in die bedeutende chinesische Wirtschaftsmetropole Shenzhen. Wie der Flughafenbetreiber Fraport AG mitteilte, wird die Strecke ab sofort dreimal wöchentlich mit einem Airbus A330 bedient. Damit stellt Air China die mittlerweile vierte Nonstop-Verbindung von Frankfurt nach China und die deutschlandweit einzige Direktverbindung nach Shenzhen bereit.

Berlin - Im Jahr 2015 haben die Bundestagsparteien erneut weniger Großspenden von Unternehmen und Wirtschaftsverbänden erhalten. Die Summe ist sogar die niedrigste seit Beginn der Offenlegungspflicht für solche Spenden im Jahr 2002. Wie aus einer Aufstellung der Bundestagsverwaltung hervorgeht, lag die Summe der sofort meldepflichtigen Unternehmensspenden von über 50.000 Euro in diesem Jahr bei nur noch 1,1 Millionen Euro. Addiert man die Großspenden von Unternehmen und Privatleuten, erhielten die Parteien 2015 rund 1,6 Millionen Euro. In früheren Jahren hatten diese in viel stärkerem Maße von Spenden der Unternehmen und Wirtschaftsverbände profitiert – im Jahr der Bundestagswahl 2009 erhielten sie sogar knapp sieben Millionen Euro.

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