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Babenhausen – Der Babenhausener Heinz Schumacher tritt bei der Bundestagswahl für die FREIEN WÄHLER im Wahlkreis 187 (Odenwald) an. Der gelernte Betriebswirt steht zudem auf Listenplatz acht der Landesliste. „Ich bin ein Mann aus dem Volk und bleibe ein Mann des Volkes“, so der 63-Jährige nach seiner Wahl. Es gelte „der südhessischen Region in Berlin ein neues, ehrliches Gesicht zu geben“.

Pfungstadt/Gelnhausen – Der Pfungstädter Friedrich Herrmann tritt für die FREIEN WÄHLER als Direktkandidat zur Bundestagswahl im Wahlkreis 186 (Darmstadt) an. Damit ist der seit fast 40 Jahren bei den FW engagierte frühere Unternehmer für rund 240.000 wahlberechtigte Bürger in der kreisfreien Stadt Darmstadt und zahlreichen Gemeinden des Landkreises Darmstadt-Dieburg, darunter Eppertshausen, Pfungstadt und Weiterstadt, mit der Erststimme wählbar.

Bad Hersfeld/Witzenhausen – Die FREIEN WÄHLER haben den Mediziner Dr. Emmanuel Anyangwe Ngassa zum Bundestagsdirektkandidaten für den Wahlkreis 169 (Werra-Meißner-Hersfeld-Rothenburg) gewählt. Der gebürtige Kameruner und verheiratete Vater dreier Kinder ist Facharzt für Allgemeine Chirurgie, Notarzt sowie Schiffsarzt und nebenberuflich Autor und Verleger. Er lebt seit Mitte der neunziger Jahre in Witzenhausen, engagiert sich dort in der Freiwilligen Feuerwehr und ist seit 1997 Mitglied des ATGV Kleinalmerode, wo er als Fußballer in der Kreisliga A mitkickte. Im Februar 2017 wurde Ngassa die Ehrennadel des Hessischen Fußballbundes für seine 20-jährige Mitgliedschaft im ATGV verliehen.

Obertshausen – Der Obertshausener CDU-Politiker Björn Simon tritt zur Bundestagswahl als Direktkandidat im Wahlkreis 185 (Offenbach) an, zu dem neben der Stadt Offenbach die Kreiskommunen Dietzenbach, Dreieich, Egelsbach, Heusenstamm, Langen, Mühlheim, Neu-Isenburg und Obertshausen gehören. Simon bewirbt sich damit um die Nachfolge von Peter Wichtel (CDU), der nach zwei Wahlperioden nicht mehr kandidiert. Erfahrungen konnte Simon bereits als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Wichtels Berliner Bundestagsbüro sammeln – nun will der 36-jährige Politologe selbst ein Mandat im Bundestag ergattern. HESSEN DEPESCHE hat mit dem ambitionierten Wirtschafts- und Verkehrspolitiker über seine Vorstellungen gesprochen.

Frankfurt am Main – Die Landtagsabgeordnete Bettina Wiesmann kandidiert neben Prof. Matthias Zimmer als Direktkandidatin der Frankfurter CDU zur Bundestagswahl. Sie tritt dabei in große Fußstapfen, denn seit 2005 hat Erika Steinbach das Direktmandat für die Union im Bundestagswahlkreis 183 geholt. Die ehemalige BdV-Präsidentin hatte allerdings schon frühzeitig auf eine erneute Kandidatur verzichtet und ist inzwischen aus der CDU ausgetreten. Die Frau, die nun an ihre Stelle treten möchte, unterscheidet sich in vielem von ihrer Vorgängerin. Sie setzt vor allem andere Schwerpunkte. Bettina Wiesmann, selbst vierfache Mutter, ist als profilierte Familienpolitikerin bekannt und engagiert sich – ausgehend von einem christlichen Weltbild – insbesondere für kinderreiche Familien ein.

HESSEN DEPESCHE hat mit der Frankfurter CDU-Kandidatin gesprochen: über ihr Verhältnis zu Erika Steinbach, ihre politischen Positionen, die Lage der Familien in Deutschland und ihre eigenen Ambitionen.

Frankfurt am Main – Die Frankfurter CDU geht bei der Bundestagswahl 2017 mit Bettina Wiesmann und Matthias Zimmer als Direktkandidaten ins Rennen. Vor allem die Nominierung Wiesmanns, derzeit Sprecherin für Familienpolitik der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, im östlichen der beiden Frankfurter Wahlkreise überraschte politische Beobachter, hatte man sich doch unionsintern im Vorfeld darauf geeinigt, dem Fraktionschef im Römer, Michael zu Löwenstein, in Nachfolge von Erika Steinbach, die nicht mehr für den Bundestag kandidiert, den Wahlkreis zuzuschlagen.

Dresden – Die FDP könnte demnächst eine politische Sensation erleben. Nachdem der sächsische FDP-Landesvorsitzende Holger Zastrow kürzlich bei der parteiinternen Nominierungswahl für die Direktkandidatur im Bundestagswahlkreis 160 ((Dresden II - Bautzen II) eine überraschende Niederlage einstecken musste, deuten Äußerungen des Liberalenchefs, der auch Mitglied des FDP-Bundespräsidiums ist, auf eine grundlegende politische Neuorientierung hin.

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