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Berlin - Anerkannte Asylbewerber können sich in Deutschland nach einer kurzen Wartefrist um einen Arbeitsplatz bewerben. Wer von ihnen aber nicht arbeiten will oder keine Beschäftigung findet, hat wie jeder Deutsche ein Anrecht auf Hartz IV. Derzeit beziehen rund 500.000 Asylanten Hartz-IV-Leistungen. Das berichten verschiedene Medien unter Berufung auf den „Tag der Jobcenter“, der in diesem Jahr unter dem Motto „Integration von Geflüchteten“ stand.

Hanau - Vor dem Landgericht Hanau muss sich seit dieser Woche ein 20-jähriger Asylbewerber wegen versuchten Mordes sowie gefährlicher Körperverletzung verantworten. Der Mann aus Eritrea hat laut Anklage im Oktober 2016 einem anderen Asylbewerber mit zwei Messern in den Hals gestochen. Dann soll er seinem Opfer beide Ohrmuscheln abgebissen, ihm beide Augenlider abgeschnitten und mit einem Kugelschreiber in beide Augäpfel gestochen haben.

Kelkheim – Seit 1994 wird der „Internationale Tag der Pressefreiheit“ begangen. Jedes Jahr aufs Neue bietet er am 3. Mai Anlass, sich mit der Frage zu beschäftigen, wie es um die freie Berichterstattung auf dem Globus bestellt ist. Hierzu veröffentlicht die französische Nichtregierungsorganisation „Reporter ohne Grenzen“ einen alljährlichen Index, der eine Rangliste von 180 Ländern beinhaltet.

Rodgau – Eine Krankheit, die in Deutschland nahezu ausgerottet schien, ist mit der Migrationswelle nach Deutschland zurückgekehrt: Nun ist auch in Rodgau im Flüchtlingswohnheim Weiskirchen die Tuberkulose ausgebrochen. Zwei Fälle wurden bislang bekannt. Zunächst stellte das Kreisgesundheitsamt bei einer Familie aus Eritrea bereits im November 2016 TBC fest, nun gibt es offenbar einen weiteren Erkrankten. Ehrenamtliche Helfer und Mitarbeiter der Asylbewerberunterkunft sind in Sorge.

Redaktion