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Hanau - In seiner Stellungnahme rund um eine mögliche Auskreisung der Stadt Hanau aus dem Main-Kinzig-Kreis hat Landrat Thorsten Stolz (SPD) erneut keine der grundlegenden Fragestellungen beantwortet. Die ausweichenden Erklärungen des Landrates machen deutlich, dass sich der Landkreis, wie von der FDP-Kreistagsfraktion befürchtet, bisher nicht um die für die Entscheidungsfindung fundamental wichtigen Fragen gekümmert hat. Die Ausführungen des Landrates haben rund um den HUXIT sogar weitere wichtige Fragen aufgeworfen.

Gelnhausen - Seit Jahren beschäftigen immer neue Problemfälle den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Main-Kinzig-Kreis. Insbesondere die Maßnahme, die Schülerbeförderung im Main-Kinzig-Kreis in den ÖPNV einzugliedern, hat viele neue Probleme geschaffen. Im Jahr 2016 gab es über viele Monate für die Schülerinnen und Schüler der Bahnhofssiedlung in Hasselroth kaum eine Möglichkeit mit dem Bus die Schule zu erreichen, da kurzfristig eine wichtige Haltestelle gestrichen wurde. Im Sommer des Jahres 2017 zeigten sich die unzähligen Schwierigkeiten, die Schülerinnen und Schüler mit normalen Linienbussen befördern zu wollen, am deutlichsten an der Henry-Harnischfeger-Schule in Bad Soden-Salmünster und der Brüder-Grimm-Schule in Steinau.

Hanau - Die vom Magistrat der Sonderstatusstadt Hanau angestoßene Debatte über eine mögliche Kreisfreiheit der Stadt Hanau beschäftigt nunmehr auch den Hessischen Landtag. Der auch für den Main-Kinzig-Kreis zuständige Landtagsabgeordnete, ehemalige stellvertretende Ministerpräsident und Justizminister des Landes Hessen, Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn (FDP), hat die Landesregierung nunmehr umfangreich befragt.

Gelnhausen - Der Fachkräftemangel ist allgegenwärtig. Insbesondere das Handwerk hat trotz boomender Nachfrage bei den Gewerken große Probleme Nachwuchs zu finden. Welche Maßnahmen könnten in Hanau und Main-Kinzig-Kreis hilfreich sein, wollten der FDP Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Kolja Saß und der Hanauer Stadtverbandsvorsitzende Henrik Statz von der Kreishandwerkerschaft wissen.

Hanau - Mit den Worten „in Bad Vilbel haben wir die Straßenbeitragssatzung gerade abgeschafft“, eröffnete der ehemalige stellvertretende hessische Ministerpräsident und Justizminister a. D., Dr. Jörg-Uwe Hahn, MdL (FDP), sein Informationsgespräch mit Vertretern der Bürgerinitiative zur Änderung der Straßenbeitragssatzung. Dr. Hahn berichtete insbesondere von Veränderungen, die sich durch die neue Gesetzeslage hinsichtlich der Erhebung von Straßenbeiträgen ergeben hatten. Das Gespräch fand auf Initiative des ehemaligen Stadtrates der Stadt Hanau und jetzigen ehrenamtlichen Kreisbeigeordneten, Dr. Ralf-Rainer Piesold (FDP), statt. Auch der ehrenamtliche Stadtrat der Stadt Hanau, Lutz Wilfert (FDP), nahm an dem Gespräch teil. Nach Auskunft von Dr. Piesold unterstütze dieser die Bürgerinitiative, da es wichtig sei, die Meinung der Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen.

Gelnhausen - Am 10. Februar 2017 hat die FDP-Fraktion einen Antrag in den Kreistag eingebracht, der den Kreisausschuss beauftragte, die Einführung eines JobTickets für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung mit dem RMV zu verhandeln und umzusetzen. Dieser Antrag wurde angenommen.

Hanau - „Mit Innovationen können wir unsere Zukunft gestalten.“ greift der Maintaler FDP-Fraktionsvorsitzende und Landtagskandidat Thomas Schäfer das Leitthema des FDP-Bundesparteitages in Berlin auf und führt weiter aus: „Wir leben in einer Welt des disruptiven Wandels, in der es nicht reicht, nur kleine Schritte zu gehen. Angesichts des  radikalen Wandels müssen wir große Schritte wagen.“ Mit dieser Einschätzung zeigt er sich einig mit den beiden weiteren Delegierten aus dem Kreisverband, Alexander Noll, Kreistagsabgeordneter und Landtagskandidat aus Großkrotzenburg und Dr. Ralf-Rainer Piesold, Kreisbeigeordneter aus Hanau. Mit Sorge sehen die drei Delegierten, dass in Deutschland der Status Quo verwaltet wird und damit das Land im weltweiten Wettbewerb zurückfällt. „Damit werden die Arbeitsplätze der Zukunft  gefährdet.“ so Thomas Schäfer.

Gelnhausen - „Spätestens, wenn am 25. Mai die Datenschutz Grundverordnung (EU-DSGVO) der Europäischen Kommission umgesetzt sein muss, wird sich zeigen, ob Kreis und Kommunen ihre Hauaufgaben gemacht haben. Nach dem Facebookdatenskandal sollte wirklich jeder wissen, dass Datenschutz kein Firlefanz ist, sondern ernst genommen werden muss“, meint das FDP-Kreisvorstandsmitglied und ehrenamtliche Kreisbeigeordneter Dr. Ralf-Rainer Piesold.

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