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Gelnhausen - „Unsere Position wurde durch die Konzeption der Stadt Hanau bestätigt“, stellt der FDP Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Kolja Saß (FDP). Insbesondere hat sich die Ansicht, dass es einen Auseinandersetzungsvertrag geben muss, bestätigt. Dies wird wohl nun auch nicht mehr von der Stadt Hanau bezweifelt, da diese das international angesehene Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers (PWC) zur Unterstützung herangezogen hat. Nach Ansicht der FDP-Kreistagsfraktion zeigt es sich nun, dass es um einen höheren achtstelligen Betrag geht.  Nach Informationen der FDP könnte dieser alleine für den Ausstieg zwischen 60 bis 80 Mio. € liegen und noch weitere Folgekosten verursachen. Um Spekulationen oder voreilige Zusagen zu vermeiden, müssten die Verhandlungen mit einer hohen Sorgfalt geführt werden. Saß empfiehlt deswegen dem Kreisausschuss seine Gespräche mit dem Magistrat der Stadt Hanau einzufrieren und auf die Ergebnisse der Prognose-Studie zu warten.

Gelnhausen - „Schlussendlich zeigt sich, dass es eine gute Entscheidung gewesen ist, einen Wettbewerb unter den Kommunen für den Standort der Gesundheitsakademie des Main-Kinzig-Kreises durchzuführen. Das Verfahren ist enorm transparent und die vielen Bewerbungen zeigen, dass die Gesundheitsakademie eine sehr attraktive Einrichtung ist, die an vielen Standorten im Kreis herzlich Willkommen ist“, lobt der ehrenamtliche Kreisbeigeordnete, Dr. Ralf-Rainer Piesold, die Entscheidung des Kreistags.

Gelnhausen - Mitte Januar 2019 hat der Landkreis Main-Kinzig ein Jobticket für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeführt. Über 800 Personen nutzen das Angebot und fahren zukünftig deutlich öfter und günstiger mit dem öffentlichen Personennahverkehr. Der ursprüngliche FDP-Antrag zur Einführung eines JobTickets war am 10.02.2017 von den Fraktionen der SPD, Grüne, Freie Wähler und Linke abgelehnt worden und verfehlte somit die notwendige Mehrheit. Landrat Thorsten Stolz hat sich trotz der Entscheidung des Kreistages positiv für die Einführung eines JobTickets eingesetzt.

Gelnhausen - „Seit Jahren stehen wir Freien Demokraten vehement gegen den weiteren Windkraftausbau im Kinzigtal und dem Naturpark Spessart. Der durch die SPD und die Grünen in den letzten Jahren stark forcierte Bau weiterer Windkraftanlagen war letztendlich sogar einer der ausschlaggebenden Faktoren dafür, dass wir nach der vergangenen Kommunalwahl dem Koalitionsangebot von SPD und Grünen eine Absage erteilen mussten“, erinnert der Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion Kolja Saß.

Gelnhausen - „Durch die neuesten Zahlen, die der Landrat nun dem HFA und der Öffentlichkeit präsentiert hat, sehen wir uns in unsere bisherige Meinung bestätigt“, stellt der FDP Kreisvorsitzende, Kolja Saß, fest und ergänzt ganz nüchtern: „Die Auskreisung Hanaus wird teuer und ist eine finanziell hoch risikoreiche Angelegenheit“. Landrat Thorsten Stolz (SPD) hatte u.a. 177 Stellen und ein Kostenvolumen von ca. 40 Mio. € benannt.

Gelnhausen - „Die Kreistagsfraktion der Freien Demokraten steht, wie schon in den vergangenen Jahren, vollumfänglich hinter der Beschlusslage der Hessen-FDP gegen den hochsubventionierten Windkraftanlagenbau, in den dafür mehr als schlecht geeigneten hessischen Wäldern“, macht der energiepolitische Sprecher der Kreistagsfraktion und stellv. Vorsitzende der FDP Main-Kinzig Rolf Zimmermann deutlich.

Gelnhausen - Beim Thema der Müllgebühren wird die Fraktion der Freien Demokraten im Kreistag des Main-Kinzig-Kreises nicht lockerlassen. „Entweder muss der Vorwurf der Misswirtschaft ausgeräumt werden oder es müssen Konsequenzen gezogen werden“, macht der Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion Kolja Saß gleich zu Beginn deutlich und zeigt das weitere Vorgehen der Fraktion auf: „Die FDP-Fraktion hat dem Kreisausschuss des Main-Kinzig-Kreises eine entsprechende schriftliche Anfrage, die 20 Einzelfragen umfasst, gestellt. Wir möchten dem gesamten Vorgang, sowohl für alle Beteiligten, als auch der Bevölkerung, die notwendige Transparenz geben.“

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