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Hanau - Vor dem Landgericht Hanau muss sich seit dieser Woche ein 20-jähriger Asylbewerber wegen versuchten Mordes sowie gefährlicher Körperverletzung verantworten. Der Mann aus Eritrea hat laut Anklage im Oktober 2016 einem anderen Asylbewerber mit zwei Messern in den Hals gestochen. Dann soll er seinem Opfer beide Ohrmuscheln abgebissen, ihm beide Augenlider abgeschnitten und mit einem Kugelschreiber in beide Augäpfel gestochen haben.

Kassel – Während Kasseler Unionsgranden wie der Stadtverordnete Stefan Kortmann und Oberbürgermeisterkandidat Dominique Kalb gegen den Verzicht von Fleischprodukten beim „Tag der Erde“ in Wolfsanger wettern, dies als ideologische Ausgeburt betrachten und sogar die Freiheit des Einzelnen tangiert sehen, springt der OB-Kandidat der Freien Wähler, Dr. Bernd Hoppe, den Initiatoren bei.

Kassel – Mit seiner Kritik am Fleischverbot auf dem Stadtteilfest „Tag der Erde“ in Wolfsanger hat der OB-Kandidat Dominique Kalb (CDU) einen regelrechten Shitstorm im Internet heraufbeschworen. Aufgebrachte Vegetarier und Veganer kommentierten den Beitrag mit Kalbs Stellungnahme auf der Facebook-Seite der HESSEN DEPESCHE mit wütenden Bemerkungen, teilweise unter der Gürtellinie. Das Thema erhitzt die Gemüter wenige Tage vor der Kasseler Oberbürgermeisterwahl ungemein.

Kassel – In den Streit um den Fleischverzicht beim „Tag der Erde“ in Wolfsanger hat sich nun auch der OB-Kandidat der LINKEN, Murat Cakir, eingeschaltet. Gegenüber HESSEN DEPESCHE machte der Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Stiftung deutlich, dass die Auseinandersetzung um Bratwurst und Steak für ihn eher in die Rubrik „Karneval“ gehört. Cakir wörtlich: „Es ist die fünfte Jahreszeit und da sollte Narrenesen und Narren erlaubt sein, sich über alles und jeden lustig zu machen. Nicht lustig ist es aber, etwas zu skandalisieren, was die Skandalisierenden selbst zum Narren macht. Als Gerne-Fleischesser habe ich überhaupt kein Problem damit, wenn am ‚Tag der Erde‘, welcher ja auf das Klimaproblem aufmerksam machen will, auf Fleisch zu verzichten.“

Kassel – Das geplante Fleischverbot beim „Tag der Erde“ in Kassel-Wolfsanger erhitzt die Gemüter. An die Spitze der Fleischverzichtsgegner hat sich die Kasseler CDU gestellt. Für deren Stadtverordneten Stefan Kortmann ist das Verbot von Bratwurst und Steak beim Fest das „Allerletzte“, er betrachtet dies als einen Eingriff in die Freiheitsrechte des Einzelnen. Jeder solle selbst entscheiden dürfen, ob er Fleisch essen wolle oder nicht, so Kortmann (https://www.hessen-depesche.de/regional/kassel-fleischverzicht-beim-„tag-der-erde“-in-wolfsanger.html).

Berlin – Seit 30 Jahren gibt es das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Es entstand als Reaktion auf die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl, um den erstarkenden Grünen kein politisch bedeutsames Feld zu überlassen. Gegründet aus wahltaktischen Überlegungen, hat es heute so viel gesellschaftlichen Einfluss wie kein anderes Bundesministerium. Immer mehr Kompetenzen sind über die Jahre hinzugekommen.

Kassel – Viele Bürgerinnen und Bürger in Kassel sind stinksauer: Aufgrund einer Verfügung der Stadt wird es Ende April beim Fest zum „Tag der Erde“ im Stadtteil Wolfsanger weder Bratwurst noch sonstige Fleischgerichte geben. Dies bestätigte der Veranstalter, der Verein Umwelthaus Kassel, vor wenigen Tagen. Als ein Grund wird die Enge im Ortskern von Wolfsanger angegeben. Bei dem Stadtteilfest stehe nur eine Straße zur Verfügung, weswegen die Partymeile diesmal kleiner ausfallen werde.

Redaktion