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Seligenstadt – Was genau entsteht auf der Baustelle zwischen Schwimmbad und Aschaffenburger Straße, was hat das für Folgen - und gibt es überhaupt eine gültige Baugenehmigung? Aus Sicht der CDU-Fraktion in der Seligenstädter Stadtverordnetenversammlung sind rund um das umstrittene Bauvorhaben noch viele Fragen offen. Mit einer Anfrage an den Magistrat hakt die Union jetzt nach und fordert einen seit Monaten ausstehenden Bericht aus dem Rathaus ein.

Mainhausen - Wenn am kommenden Freitag (09.12.2016 um 19 Uhr 30 im Restaurant Zum Königsee im Ortsteil Zellhausen) die Mitglieder des Gewerbeverein Mainhausen e.V. zusammen kommen, stehen eigentlich die Vorzeichen auf Kontinuität. Peter Dievernich, Vorsitzender und gemeinsam mit Altbürgermeister Dieter Gröning (CDU) Gründer des Gewerbeverein Mainhausen e.V. dürfte eigentlich niemand die Führung der lokalen Lobbygruppe streitig machen. Peter Dievernich, früher mal politisch eher bei der CDU verankert, gilt inzwischen als emphatischer Menschenfänger für Bürgermeisterin Ruth Disser (SPD).

Mainhausen - Die SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung Mainhausen möchte "die Bürgerinnen und Bürger" über eine etwaige Bebauung des Westufers am Königsee in Zellhausen entscheiden lassen. Ein entsprechender Antrag auf Einleitung eines so genannten Vertreterbegehrens haben die Sozialdemokraten im Rahmen der Beratungen um den Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan eingebracht.

Rodgau – Die Altersdurchschnitt in Deutschland steigt schon seit Jahren immer weiter an, auch in Hessen. Der demografische Wandel schlägt sich vielerorts in entsprechenden Bauvorhaben nieder. Während in Seligenstadt oder Mainhausen aktuell Mehrgenerationenhäuser im Gespräch sind, um Jung und Alt unter einem Dach zu vereinen (http://www.hessen-depesche.de/wirtschaft/hz-bau-und-montage-gmbh-will-für-wohnikum-e-v-mehrgenerationenhaus-in-seligenstadt-realisieren-jörg-friedrich-und-michael-hohley-optimistisch.html), sollen im Rodgauer Stadtteil Nieder-Roden in den nächsten Jahren zwei große Wohneinheiten für ältere Menschen entstehen.

Mainhausen - Bereits im August 2015 hatte die UWG Mainhausen den Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Dieter Jahn (SPD), in einem Schreiben gebeten, noch in diesem Jahr zu einer Bürgerversammlung im Ortsteil Zellhausen einzuladen. Thema der Bürgerversammlung soll die geplante Verlegung des Recyclingzentrums der Firma Höfling vom Ostring in die Sandgrube an der Babenhäuser Straße sein.

Mainhausen - Die Höfling Unternehmensgruppe um den Kaufmann Otto Höfling, seinem Sohn Thomas Höfling und Schwiegersohn Erik Ulrich möchte eine wichtige Umstrukturierung für die Unternehmensgruppe realisieren. Dafür benötigen die Höflings auch eine wohlwollende Zustimmung durch politische Entscheider. Doch oppositionelle Kräfte wie die UWG Mainhausen befürchten "Klüngelwirtschaft" (Gemeindevertreter Gerald Wissler). Auch könnten frühere Grundstücke dadurch zur Nachverwertung für die Höfling-Unternehmung HZ Bau und Montage GmbH (Partner sind Klaus Zimmermann und Michael Hohley) heimlich aufgewertet werden. Millionengewinne wären realisierbar, glauben auch Vertreter von FDP und CDU.

Mainhausen - Als der UWG-Gemeindevertreter Gerald Wissler aufdeckte, dass sich rund um Bürgermeisterin Ruth Disser (SPD) eine Reisegesellschaft aufgemacht hatte, um in mondänem Rahmen die Oper zu Verona zu besuchen, witterten einige schon einen Skandal. Immerhin stand im Raum, dass die kostspielige Sache womöglich aus Zuwendungen Gewerbetreibender oder aus kolportierten "schwarzen Kassen" (Gerüchte aus dem Umfeld der UWG Mainhausen) bezahlt worden sein sollen. Hinweise und Spuren (auch zu manroland) gibt es einige. Und die Bürgermeisterin räumt auch wenige Wochen vor der wahrscheinlichen Wiederwahl (Bürgermeisterwahl am 27.09.2015) ein, wirklich mit guten Freunden in Italien unterwegs gewesen zu sein. Allein sei Ruth Disser samt Entourage rein privat in der Arena die Verona gewesen. Sie wollte gemeinsam mit anderen Entscheidungsträgern der Gemeinde und der Spitze des Gewerbevereins Mainhausen e.V. die große Oper genießen - privat.

Mainhausen - Ertappt sieht der Mainhäuser Gemeindevertreter Gerald Wissler (UWG) Bürgermeisterin Ruth Disser (SPD) im Zuge des Bekanntwerdens einer Reise nach Verona, die Disser, weitere SPD-Kommunalpolitiker und die Spitze des Gewerbevereins Mainhausen e.V. zuletzt unternahmen. Dagegen sieht sich die um eine Wiederwahl bei der Bürgermeisterwahl am 27.09. bewerbende Bürgermeisterin "aus wahltaktischen Gründen" verunglimpft. "Das habe System", heißt es aus dem Rathaus. Schon bei der letzten Wahl habe man Ruth Disser sonderbare Dienstfahrten vorgehalten.

Mainhausen - Eigentlich kam im Bürgermeisterwahlkampf 2015 in Mainhausen eher schon Langeweile auf. Bürgermeisterin Ruth Disser (SPD) spult routiniert einen guten Wahlkampf ab. Gegenkandidat Michael Stirnweiß konnte noch kein Feuerwerk für sich abbrennen. Der 27. September 2015, der Wahltag, nähert sich in scheinbar tröger Belanglosigkeit.

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