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Hamburg – Marc Schuhmann (Jahrgang 1975) und André Wreth (Jahrgang 1976) pflegen in Hamburg das Image ehrbarer Kaufleute. Trotz einiger Kritik erscheint deren Geschäftsmodell rund um die Solvium Capital auch durchdacht. In der ersten Jahreshälfte 2018 sank die Zahl neu emittierter Fonds mit Sachwertbeteiligungen. Anleger, die aus guten Gründen ein Auge auf Sachwertbeteiligungen geworfen haben, mussten sich im Vorjahresvergleich mit einem bescheideneren Angebot an neuen Fondsprodukten zufriedengeben. Die Ratingagentur Scope hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres insgesamt 14 von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassene Publikums-AIF gezählt. Das sind drei Alternative Investmentfonds (AIF) weniger als in der ersten Jahreshälfte 2017. Dafür ist aber das prospektierte Eigenkapitalvolumen um 80 Prozent gestiegen. Im ersten Halbjahr 2018 lag es bei rund 630 Millionen Euro, im gleichen Zeitraum des Vorjahres belief es sich bei 17 AIF auf rund 350 Millionen Euro.

Hamburg – Die Exporo AG betreibt mit nachhaltigem Erfolg Deutschlands größte Plattform für digitale Immobilieninvestments. Kleinanleger können dort schon Beträge ab 500 Euro in renditeträchtige Immobilienprojekte investieren und sich so erstmals ein eigenes Immobilien-Portfolio aufbauen. Bevor das Hamburger Unternehmen das Crowdinvesting popularisiert hat – der Oberbegriff setzt sich aus den englischen Wörtern „Crowd“ (Menschenmenge) und „Investing“ (investieren) zusammen –, waren derartige Immobilieninvestments mit kurzen Laufzeiten und attraktiven Renditen von bis zu sechs Prozent nur kapitalstarken Privatinvestoren und institutionellen Anlegern vorbehalten. Exporo sieht sich mit seinem auf Crowdinvesting fußenden Geschäftsmodell als eine Art Demokratisierer des Immobilieninvestment-Marktes, weil man auch Mikroinvestoren Zugang zu dieser exklusiven Anlageklasse verschafft. Seit ihrer Gründung im Jahr 2013 hat die Exporo AG nach eigenen Angaben über 130 Immobilienprojekte erfolgreich mitfinanziert und dafür mehr als 230 Millionen Euro Kapital vermittelt. Mehr als 59 Millionen Euro sollen schon an die Anleger zurückgezahlt worden sein und bislang mehr als 14.000 Kleinanleger in unterschiedlichste Projekte investiert haben.

Frankfurt am Main - Lange vorbei ist die Zeit, als der Spiegel ein Nachrichtenmagazin war, das seine Aufgabe darin verstand, den Mächtigen auf die Finger zu klopfen. Heute versteht man sich eher als Gehilfe der Mächtigen, um dem Volk heimzuleuchten, wenn es wieder einmal vom linken Weg abzukommen droht. Längst passiert dies nicht mehr nur in gedruckter Form, sondern vor allem im Netz. Mit mehr als 20 Millionen Nutzern pro Monat gehört der Online-Auftritt des Magazins zu den reichweitenstärksten Nachrichtenportalen in Deutschland. Diese Marktmacht will wohl genutzt sein. Und so gründete das Hamburger Unternehmen im Herbst 2015 den Ableger Bento. Noch ideologischer und einseitiger ausgerichtet, soll damit die junge Zielgruppe eingefangen werden, die für linkspopulistische Halbwahrheiten besonders empfänglich ist. Zwar unterscheidet Bento auf seiner Internetplattform offiziell zwischen den Kategorien “Meinung” und “News”, dem Leser erschließt sich aber nicht, nach welchen Kriterien die Redaktion ihre Beiträge diesen Menüpunkten unterordnet. Ein Phänomen, das man auch vom Spiegel kennt. Doch während es bei der gedruckten Ausgabe völlig in Ordnung ist, dass Meinung und Meldung verschmelzen, weil der Käufer schon an Format und Erscheinungsweise eines Wochenmagazins erkennt, dass er keine Tageszeitung erwirbt, konkurriert der Spiegel in seiner Online-Ausgabe direkt mit den täglichen Gazetten, bei denen der Leser voraussetzt, dass Nachrichten unkommentiert übermittelt werden. Das schert die Redaktion aber keinen Deut.

Hamburg / Wien – Der Hamburger Immobilienfinanzierer Exporo AG um die Kaufleute Dr. Björn Maronde und Simon Brunke weitet seine Geschäftstätigkeit nach Österreich aus. Wie das bislang nur in der Bundesrepublik Deutschland aktive Unternehmen um Simon Brunke und Dr. Björn Maronde mitteilte, wird interessierten Anlegern nun erstmals ein Investmentprojekt in Wien angeboten, dessen Gesamtinvestitionskosten sich auf 11.660.000 Euro belaufen. Die Kunden der Exporo AG finanzieren hiervon gut ein Zehntel, nämlich 1.690.000 Euro, mit einer festen, endfälligen Verzinsung von 5,5 Prozent pro Jahr und einer Mindestlaufzeit von etwa 16 Monaten. Einsteigen kann man bereits mit einem Betrag ab 500 Euro.

Hamburg - Der Kaufmann Josef Bader ist Vorstand und Kopf der in Wemding ansässigen DG-Gruppe, einem Spezialisten für die betriebliche Altersversorgung. Die DG-Gruppe AG ist als Unternehmensberatung für betriebliche Altersvorsorge (bAV) und Entgeltoptimierung (EO) aktiv. Zur Gruppe gehören die DG-Gruppe Beratung und Betreuung GmbH, DG-Akademie GmbH, DGbAV - Deutsche Gesellschaft für betriebliche Altersversorgung AG sowie DGbAV - Deutsche Gesellschaft für betriebliche Alterversorgung Beratung und Betreuung mbH.

Hamburg - „Ein Thai-Boxer gegen den IS“ titelte der Spiegel noch 2016 über ihn: Sascha Mané ist Hamburger Kampfsport-Trainer und hat seine Tochter an den IS verloren. Seitdem wendete er sich öffentlich gegen selbigen und trat unter anderem bei Anne Will als Gast auf, um zu erklären, wieso junge Menschen sich dem IS anschließen.

Esslingen - Dr. Georg Reul, Kopf der renommierten Hamburg Trust, lässt das Immobilienportfoglio der Hanseaten weiter ausbauen. Man spezialisierte sich zuletzt aufs Assetmanagement für gute Partner. Hamburg Trust und Universal-Investment aus Frankfurt am Main kauften nun drei Gebäude in der innerstädtischen Quartiersentwicklung „Hengstenberg Areal“in Esslingen (Baden-Württemberg).

Hamburg - Peter Jäderberg gilt im Markt als angenehmer und umgänglicher Geschäftsmann. Mit den besonderen Ideen und aggressiver Werbung versucht er für sein Emissionshaus Jäderberg & Cie Anleger in Geschäfte und Plantagen rund ums indische Sandelholz zu locken. "Indian sandalwood, Jaederberg?", fragt ein Marktkenner für tropische Hölzer auf Englisch zurück als wir ihn um eine Einschätzung zum scheinbar pfiffigen Geschäftsmodell baten. Doch unser Ansprechpartner, der gemeinhin beim Thema Tropenhölzer als gut vernetzt gilt, wusste über Jäderberg nicht viel bis sehr wenig zu berichten.

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