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Darmstadt – Der AfD-Kandidat zur letzten Oberbürgermeisterwahl in Darmstadt, Hans Mohrmann, ist aus der Partei ausgetreten. Wie bereits am Wahlsonntag bekannt wurde, hatte die AfD ein Ausschlussverfahren gegen den 67-jährigen Juristen wegen eines umstrittenen Facebook-Posts eröffnet. Mohrmann hatte in dem Kommentar Frauen das Wahlrecht abgesprochen. Später verteidigte er den Post als „Satire“. Mohrmann erreichte bei der Darmstädter OB-Wahl nur ein mageres Ergebnis von vier Prozent.

Darmstadt - Jochen Partsch (Grüne) hat die Oberbürgermeisterwahlen in Darmstadt mit 50,4 Prozent bereits im ersten Wahlgang für sich entscheiden können. Ein Grund dafür war mit Sicherheit das schwache, ja chaotische Bewerberfeld. Kaum ein Tag verging, an dem die anstehenden Oberbürgermeisterwahlen in Darmstadt nicht für eine Schlagzeile sorgte. In der hessischen Stadt mit immerhin 155.000 Einwohnern ging es im Wahlkampf drunter und drüber.

Darmstadt – Der amtierende Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) darf auch in den kommenden sechs Jahren auf dem Chefsessel im Rathaus Platz nehmen. Denkbar knapp mit 50,4 Prozent setzte sich der 54-Jährige am Sonntag im ersten Wahlgang gegen seine insgesamt acht Mitbewerber durch. Die Darmstädter CDU verzichtete zugunsten ihres grünen Koalitionspartners zum ersten Mal überhaupt auf einen eigenen OB-Kandidaten. Die Wahlbeteiligung lag bei ausbaufähigen 43,9 Prozent.

Darmstadt – Im Fokus des Wahlkampfes von Hans Mohrmann steht die Verkehrspolitik. Doch auch mit anderen Themen will der Jurist bei den Wählerinnen und Wählern punkten. Mit 67 Jahren ist Mohrmann der Senior in der Riege der Darmstädter OB-Kandidaten und tritt für die Alternative für Deutschland (AfD) zur Oberbürgermeisterwahl am 19. März 2017 an. Politisch startete der Fachanwalt für Verwaltungs- und Strafrecht in den 1970er Jahren ganz weit links, war in der Frankfurter Hausbesetzerszene unterwegs und gehörte über viele Jahre den Grünen an. Heute bezeichnet er sich als „erzkatholisch, erzkonservativ und erzliberal“. HESSEN DEPESCHE hat den OB-Kandidaten der AfD zu seinen politischen Vorstellungen befragt.

Kassel/Darmstadt – Über eine zu geringe Auswahl können sich die Bürgerinnen und Bürger bei den OB-Wahlen in Kassel und Darmstadt wirklich nicht beschweren: In Kassel, wo am 5. März 2017 gewählt wird, stehen sechs Kandidaturen auf dem Stimmzettel, in Darmstadt hat man am 19. März 2017 sogar die Wahl zwischen neun Bewerbern, genauer gesagt einer Bewerberin und acht Männern. Auch was das politische Tableau anbelangt, sind beide hessische Großstädte breit aufgestellt.

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