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Seligenstadt - Auf einem lustigen Pressebild ist AfD-Politikerin Dr. Alice Weidel und der Journalist Henryk M. Broder abgelichtet worden. Na und? Ist das so schlimm und unfassbar? Die Reaktionsmeinung der Überzeitung „WELT“ spricht Bände, auf einem Foto der versammelten Redaktion ist Betroffenheit heraus zu lesen. Als ganz jungfräulich ist diese Zeitung wirklich nicht zu bezeichnen, man muss dieses Blatt nicht gleich mit dem Spiegel gleichsetzen, von wegen Fake-News, aber es sollte alles im Rahmen bleiben. Warum muss unsere deutsche glattgebügelte Presse laufend selbst darauf hinweisen wie toll, neutral oder objektiv die Meinungsbildung praktiziert wird. Ist die „WELT“ so objektiv? Dieser Schnappschuss von den beiden Kontrahenten beweist keine Seelenverwandtschaft zueinander, es war eventuell nur aus einer Freude heraus entstanden für die gelungene Einladung des Henryk M. Broder, auf eine Diskussionsveranstaltung der AfD im Bundestag. Diese Foto-Aktion konnte nicht geplant werden, das kam spontan. Für mich ist die darauf folgende Reaktion der Überdemokraten nicht verständlich. Der lustige Ausspruch zu einer Verhaltensregel für Journalisten die da bestünde: „Wichtige Regel: Politiker und Journalisten sollten sich nie umarmen (lassen). Und auch sonst keine missbrauchbare Nähe suchen.“ Das sagte der Chefredakteur der Zeitung „Die Welt“, Ulf Poschardt. Wenn eine Umarmung der Vorzeige-Medien durch die Politik im Hinterzimmer stattfindet, natürlich ohne meinungsbildende Fotos, dann ist das Ganze in Ordnung. Diese Betroffenheits-Orgie der Welt-Redaktion und der anderen Mainstrem-Medien auf dieses lustige Foto zeigt deren Grundeinstellung zu einer freien unabhängigen Presse. Hat die Mainstream-Journaille „Welt“ Angst um ihren Ruf, befindet sich doch jetzt ein jüdischer „rechtsradikaler“ Kolumnist in den Reihen der „aufrichtigen“ Welt-Redakteure.

München – Der bekannte Buchautor und Islamkritiker Hamed Abdel-Samad hat nach dem Terroranschlag von Manchester auf Facebook einen Beitrag in englischer Sprache veröffentlicht, in dem er schwere Vorwürfe gegen Politik und Medien erhebt und die Selbstaufgabe Europas beklagt. Der zwischen Wut und Resignation angesiedelte Text gipfelt in den Worten: „Europa gibt sich selbst auf. Ich kämpfe nicht mehr für euch. Ich werde nur für mich selbst kämpfen, für meine Freiheit zu sagen, was ich sagen will, wie ich es sagen will und wo.“

München - Auf seinem Blog „Achse des Guten“ (http://www.achgut.com) beklagt der intellektuelle Henryk M. Broder das Sterben der „demokratischen Kultur Stück um Stück.“ Gerald Hensel, Mitarbeiter des Werbekonzerns Scholz & Friends, und Anetta Kahane, Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung, sollen mit ihrer Kampagne #KeinGeldfuerRechts“ zu einem Anzeigenboykott aufgerufen haben. Der Werbekonzern Scholz & Friends Scholz ist nicht irgendein Werbekonzern, sondern betreut u.a. auch Kunden wie das Bundesministerium für Gesundheit und das Bundesministerium für Verkehr. Der Boykottaufruf und die Listung der Blogs von Broder „Achse des Guten“ und von „TICHYS EINBLICK“ des liberalen Roland Tichy auf der Seite der Anetta Kahane, Unterabteilung „Beliebte rechtspopulistische Blogs „netz-gegen-nazis. de“, hatte offensichtlich seine Wirkung.

Schwerin – Der Publizist Henryk M. Broder hat die Proteste von „Wutbürgern“ gegen Kanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck am Tag der Deutschen Einheit auf dem Dresdner Neumarkt verteidigt. „Das Volk darf grob sein und sich unangemessen äußern“, so Broder im Gespräch mit dem Nachrichtensender N24. Der Journalist und Buchautor sagte, dass es unter den Protestlern auch Menschen gebe, mit denen „man nicht reden“ könne. „Man kann ihnen aber das Recht auf Meinungsäußerung nicht verwehren.“

München - Der bayerische AfD-Vorsitzende und einer der schärfsten Kritiker des EU-Beitritts der Türkei Petr Bystron fordert in einer Presseerklärung die Bundesregierung auf, den vom türkischen Präsidenten Erdogan verfolgten Eliten des Landes Asyl in Deutschland anzubieten. „Im Austausch für 3.000 Hochschullehrer, hohe Staatsbeamte, Journalisten und Lehrer“ sollen im Rahmen des Türkei-Deals 3.000 abgelehnte Asylbewerber zurück in die Türkei wandern.

Berlin – Der Publizist Henryk M. Broder hat in einer selbst für seine Verhältnisse ungewohnt scharfen Form die deutsche Flüchtlings- und Asylpolitik kritisiert. In einem Debattenbeitrag für die Tageszeitung „Die Welt“ bedauerte er, dass das Urteilsvermögen der Deutschen vom „Mitleid für Flüchtlinge getrübt zu sein“ scheine, obwohl Vernunft das Gebot der Stunde sei.

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