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Paris – Das soziale Netzwerk Facebook hat kurz vor dem ersten Wahlgang der französischen Präsidentschaftswahlen rund 30.000 Accounts von Anhängern der Front-National-Kandidatin Marine Le Pen sperren lassen. Als Begründung führte Facebook an, die Nutzerkonten seien für zahlreiche Falschmeldungen verantwortlich gewesen. Der Front National reagierte mit einem Protest und forderte das Netzwerk auf, die Accounts wieder freizuschalten.

Darmstadt – Im Fokus des Wahlkampfes von Hans Mohrmann steht die Verkehrspolitik. Doch auch mit anderen Themen will der Jurist bei den Wählerinnen und Wählern punkten. Mit 67 Jahren ist Mohrmann der Senior in der Riege der Darmstädter OB-Kandidaten und tritt für die Alternative für Deutschland (AfD) zur Oberbürgermeisterwahl am 19. März 2017 an. Politisch startete der Fachanwalt für Verwaltungs- und Strafrecht in den 1970er Jahren ganz weit links, war in der Frankfurter Hausbesetzerszene unterwegs und gehörte über viele Jahre den Grünen an. Heute bezeichnet er sich als „erzkatholisch, erzkonservativ und erzliberal“. HESSEN DEPESCHE hat den OB-Kandidaten der AfD zu seinen politischen Vorstellungen befragt.

Berlin/Washington – Ein Erdbeben hat die Welt erschüttert. Gerade erst hatte sich die europäische Berufspolitik vom Brexit-Votum der Briten erholt, da musste sie den nächsten Niederschlag hinnehmen. Seit Mittwoch ist nichts mehr wie es war. Verantwortlich dafür ist ein Mann, den Medien und Meinungsforscher mit einem nie zuvor gekannten Aufwand am Einzug ins Weiße Haus hindern wollten. All ihren Bemühungen zum Trotz mussten sie im Morgengrauen des 9. November mit ansehen, wie Donald Trump triumphierte.

Regensburg - Am 8. November 2016 wählen die US-Amerikaner einen neuen Präsidenten oder eine neue Präsidentin. Bis die Kandidaten von Republikanern und Demokraten feststehen, müssen alle Aspiranten in den Vorwahlkämpfen um die Stimmen ihrer Parteibasis werben. Bei den Republikanern hat sich längst der milliardenschwere Immobilienunternehmer Donald Trump den Favoritenstatus erkämpft. Bei den Demokraten führt die ehemalige Außenministerin Hillary Clinton das Bewerberfeld an, gefolgt von dem Sozialisten Bernie Sanders.

Washington – Während im US-Wahlkampf bei den Republikanern immer noch ein gutes Dutzend Kandidaten um die Gunst der Anhänger buhlt und dem schillernden Populisten Donald Trump den Rang abzulaufen versucht, sind bei den Demokraten lediglich drei Kandidaten ins Rennen gegangen: Neben der als Favoritin gehandelten Hillary Clinton und dem weitgehend unbekannten Martin O’Malley, dem die Rolle eines Statisten zukommt, trumpft in letzter Zeit ein Mann auf, den bisher kaum einer auf dem Schirm hatte: Bernie Sanders, Senator aus Vermont, der sich selbst als „demokratischen Sozialisten“ bezeichnet.

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