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Hamburg – Simon Brunke, Julian Oertzen und Dr. Björn Maronde bilden der Vorstand der Hamburger Exporo AG. Das Crowdfunding als Finanzierungsform unterschiedlicher gewerblicher und nichtgewerblicher Gemeinschaftsprojekte ist in aller Munde. Findige FinTech-Firmen haben längst auch die Vermögensverwaltung und das Investieren in renditeträchtige Immobilien digitalisiert. Deutschlands größte Plattform für derartige digitale Immobilieninvestments betreibt die in Hamburg beheimatete Exporo AG. Das Crowdinvesting – der Begriff setzt sich aus den englischen Wörtern „Crowd“ (Menschenmenge) und „Investing“ (investieren) zusammen – zielt hier auf gemeinschaftliche Immobilieninvestitionen. Das Neue und irgendwie auch Demokratische an dieser Anlageform ist, dass man schon mit kleinen Beträgen in den Immobilienmarkt einsteigen und damit seine Investmentstrategie breit aufstellen kann. Die Schwarmfinanzierer aus Norddeutschland schreiben: „Anleger können einfach und direkt schon ab einer Summe von 500 Euro in professionelle Immobilien ihrer Wahl investieren und so ihr eigenes digitales Immobilien-Portfolio aufbauen, während sie von Renditen von bis zu sechs Prozent jährlich profitieren.“ Damit verschafft die Exporo AG Kleinanlegern Zugang zu einem Anlagesegment, das noch in der jüngeren Vergangenheit ausschließlich großen Privatanlegern und institutionellen Investoren vorbehalten war. Jetzt können sich Mikroinvestoren schon für ein paar Hundert Euro an einträglichen Immobilienprojekten beteiligen, ohne aber die typischen Aufwendungen und Probleme eines Immobilienbesitzers an der Backe zu haben.

Bad Homburg vor der Höhe – Im Markt für außerbörsliches Eigen- und privates Beteiligungskapital gibt es immer viel Bewegung. Das liegt auch an den auf diese Beteiligungsform spezialisierten Private-Equity-Gesellschaften, von denen viele wie Pilze aus dem Boden schießen, ohne sich dauerhaft auf dem Markt etablieren zu können. Privates Beteiligungskapital in Anspruch nehmende Unternehmen sind aber auf die Verlässlichkeit und Kompetenz der Kapitalbeteiligungsgesellschaften angewiesen, um solide planen und seriös rechnen zu können. Private Equity wird zu den sogenannten alternativen Anlageklassen gezählt, die das Ziel verfolgen, Vermögen stärker zu diversifizieren, die Verlustwahrscheinlichkeit zu reduzieren und das Risiko-Rendite-Profil zu verbessern. Private Equity bedeutet im Gegensatz zu Public Equity nichts anderes als Eigenkapitalinvestitionen in nicht börsennotierte, meist mittelständische Unternehmen oder auch in junge Unternehmen, die Risikokapital (Venture Capital) benötigen. Private Equity steht für eine unternehmerisch geprägte Anlageklasse, die in ihren firmenbezogenen Investitionsentscheidungen dem Tagesgeschäft vieler Unternehmer nahekommt.

Offenbach am Main - Der jüngst im Rathaus vorgestellte Immobilienmarktbericht für das Jahr 2015 belegt die weiter gestiegene Attraktivität des Offenbacher Immobilienmarktes. So wurden im letzten Jahr 1.451 Verträge über Immobilienverkäufe abgeschlossen. Das entspricht im Vorjahresvergleich einem Plus von etwa 20 Prozent. Mit 73 Prozent wechselten am häufigsten Wohnungen den Eigentümer.

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