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Frankfurt am Main - Mit einem Festakt auf dem Campus Westend der Goethe-Universität wurde heute das 10-jährige Bestehen des House of Finance gewürdigt. Das House of Finance wurde im Mai 2008 im Rahmen des Ausbaus des neuen Universitätscampus Westend eröffnet. Seit seiner Gründung als zukunftsweisende Einrichtung, welche die Analyse der Finanzinstitutionen sowie den Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft in den Mittelpunkt stellt, hat sich das House of Finance national und international eine herausragende Bedeutung erarbeitet: finanznahe Forschungs- und Bildungsaktivitäten wurden räumlich an der Goethe-Universität, in der Bankenstadt Frankfurt und mitten in Deutschland und im Zentrum Europas gebündelt und damit gestärkt. Die Schwerpunkte entsprechen den universitären Abteilungen Finanzen, Geld und Währung sowie dem juristischen Schwerpunkt „Recht der Unternehmen und Finanzen“.

Berlin - Neben der verfehlten Flüchtlings- bzw. Einwanderungspolitik, der aus Sicht der WerteUnion (einer Organisation konservativer Kräfte innerhalb der CDU) auch eine wesentliche Rolle bei der knappen Entscheidung der Briten für den Brexit zukommt, stellt die sogenannte „Eurorettungspolitik“ einen großen Fehler in der Politik der Bundeskanzlerin dar, unter deren negativen Auswirkungen Deutschland noch sehr lange zu leiden haben wird.

Frankfurt am Main – Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, hält Einschränkungen des Bargeldverkehrs für verfassungswidrig. „Dies wären nicht gerechtfertigte Eingriffe in Freiheitsrechte, nämlich in die Vertragsfreiheit und Privatautonomie“, so der frühere Verfassungsrichter gegenüber der FAZ. Papier betonte, das Bundesverfassungsgericht habe immer wieder festgestellt, „dass die Freiheitswahrnehmung der Bürger nicht total erfasst und registriert werden darf“.

Frankfurt am Main - Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat die permanenten Ela-Kredite der EZB für angeschlagene griechische Banken scharf kritisiert und vor einer indirekten monetären Staatsfinanzierung Griechenlands durch die Euro-Notenbanken gewarnt. „Allen Parteien in den gegenwärtigen Verhandlungen sollte klar sein, dass das Eurosystem keine Brückenfinanzierung für Griechenland bereitstellen darf, auch nicht in Vorwegnahme späterer Auszahlungen von Hilfsgeldern“, so der Bundesbank-Chef.

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