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Offenbach am Main - Die Stadt Offenbach baut den an der Stadtgrenze nach Frankfurt gelegenen Kaiserleikreisel zu einer ampelgeregelten Doppelkreuzung um. Der Kreisverkehr ist mit derzeit ca. 66 000 Fahrzeugen an seiner Kapazitätsgrenze angelangt. Ziel des Umbaus, ist die Trennung von regionalem und überregionalem Verkehr. Durch diesen Umbau ergeben sich neue Flächen für neue Gewerbeansiedlungen.

Offenbach am Main - Viele politische Akteure in der Region atmen erleichtert auf: Mit einem symbolischen Spatenstich haben Offenbachs Oberbürgermeister Horst Schneider (SPD), Staatssekretär Rainer Bomba (CDU) vom Bundesverkehrsministerium und Landesverkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Montag den Umbau des Kaiserlei-Kreisels in Offenbach eingeleitet. Die Gesamtkosten der Umbaumaßnahme belaufen sich auf 37,3 Millionen Euro. Fast neun Millionen Euro davon trägt der Bund, und das Land Hessen steuert 15,6 Millionen Euro bei.

Offenbach am Main - Den Fehdehandschuh hat SPD-Fraktionsvorsitzender Andreas Schneider in den politischen Ring geworfen, als er der neuen „Tansania“-Koalition vorwarf, den von der Stadt Frankfurt vorangetriebenem Bau einer Multifunktionshalle am Kaiserlei regelrecht zu sabotieren. Der Sozialdemokrat ätzt: „Mit ihrer Absage an das Investorenprojekt, welches auf Offenbacher Gemarkung an der Stadtgrenze zu Frankfurt entstehen soll und dem eine Vereinbarung zwischen beiden Städten zugrunde liegt, gefährdet die Tansania-Koalition den guten Ruf Offenbachs als verbindlicher Partner.“

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