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Oldenburg – Sogenannte Direktinvestments sind hochumstritten, weil hochriskant. Die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger und der Aktionsbund Aktiver Anlegerschutz raten von dieser Investmentform für Sachwertewegen rechtlicher, wirtschaftlicher und steuerlicher Risiken ab. Bei einem Direktinvestment erwirbt der Anleger das Eigentum oder Miteigentum an einem Objekt, ohne dass er etwa ein Wertpapier kaufen muss. Zwischen dem Investor und dem Verkäufer wird ein Miet- oder Pachtvertrag mit allen Angaben zu Kaufpreis, Rendite, Laufzeit und Rückkauf-Prozedere abgeschlossen. Direktinvestments gibt es unter anderem für Solaranlagen, Schiffscontainer, Immobilien, Eisenbahnwagons, Edelholz-Plantagen und die Nutztierhaltung. Während der Laufzeit der entsprechenden Kapitalanlage fließen dem Anleger beziehungsweise dem Interimseigentümer Einnahmen aus Pacht, Mietzinsen oder Ernteerlösen zu. Nach dem Vertragsende wird ihm der Verkaufserlös gutgeschrieben, oder der Vertragspartner kauft dem Anleger den Wertgegenstand wieder ab.

Hamburg - Immobilien sind seit jeher eine sichere und rentable Geldanlage. Letzteres gilt umso mehr angesichts der Nullzinsen, die die Europäische Zentralbank (EZB) der Euro-Zone zur Rettung der südeuropäischen Schuldenstaaten verordnet hat. Klassisch zinsbasierte Kapitalanlagen werfen wegen der Nullzinspolitik kaum noch Rendite ab. Immer mehr Anleger nehmen deshalb Immobilien in ihr Vermögensportfolio auf und sprechen erwartungsvoll von „Betongold“. Um Geld in Häuser oder Wohnungen anzulegen, muss man diese nicht zwingend kaufen. Es gibt interessante Anlagealternativen, die genauso sicher und renditestark sind.

Dresden – Wegen der EZB-Niedrigzinspolitik senken deutsche Banken den Guthabenzins auf den Girokonten ihrer Kunden immer weiter. Im Gegenzug werden für Dispokredit und Überziehungen Zinsen verlangt, die mitunter jenseits von Gut und Böse liegen. Im bundesweiten Durchschnitt liegt der Überziehungszins bei 10,25 %, andere Institute wie die Raiffeisenbank Trostberg-Traunreuth (Bayern) verlangen sogar bis zu 16 %. Hier lohnt sich der direkte Vergleich, denn die Deutsche Skatbank im Altenburger Land (Thüringen) beispielsweise berechnet ihren Kunden lediglich 4,49 % Zinsen für den Dispo. Wer also nicht unbedingt auf die Filiale vor Ort angewiesen ist, sollte sich über günstige Alternativen beraten lassen.

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