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Tönisvorst - Der Publizist Ramin Peymani ist für Leserinnen und Lesern der HESSEN DEPESCHE kein Unbekannter. Einmal pro Woche nimmt er aktuelle Geschehnisse in Deutschland aufs Korn und präsentiert seine kritischen Überlegungen dazu auf dieser Seite. Über die Zustände in Deutschland hat Peymani bereits mehrere Bücher verfasst – in wenigen Tagen erscheint im Tönisvorster Juwelen-Verlag sein neues Buch „Das Grauen“, in dem er einmal mehr mit dem politischen und medialen Establishment Deutschlands abrechnet.

Kelkheim – Die Einigung von Union und SPD auf den derzeitigen Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) als Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl ist auf ein geteiltes Echo gestoßen. Während sich führende Repräsentanten der beiden großen Parteien erwartungsgemäß positiv äußerten, gießt der streitbare Kelkheimer FDP-Kommunalpolitiker Ramin Peymani Wasser in den Wein der schwarz-roten Konsenspolitiker.

Kelkheim – Zum 15. Jahrestag der Terroranschläge auf die Gebäude des World Trade Centers habe ich ein Experiment durchgeführt. Das Ergebnis hat mich erschreckt, wenngleich ich auf einiges gefasst war. Gerade jene, die sich so gerne über mangelnde Meinungsfreiheit in Politik und Medien beklagen, versuchten mit üblen Attacken Kommentatoren einzuschüchtern, die anderer Ansicht waren. Es mangelte dabei nicht nur an der Toleranz für abweichende Sichtweisen, sondern vor allem am Respekt für Andersdenkende. Die aggressiven, beleidigenden und ehrverletzenden Tiraden überschritten jedes erträgliche Maß.

Kelkheim – Der Journalist und Kelkheimer FDP-Kommunalpolitiker Rahmin Peymani hat den Medien ein bewusstes Schüren antisemitischer Ressentiments im Zusammenhang mit der Berichterstattung über den Amokläufer von München vorgeworfen. „Ein junger Mann, der nachweislich Ali Davoud Sonboly hieß, wird konsequent als David S. bezeichnet, um den muslimischen Hintergrund zu verschleiern. Die Journalisten wissen, dass der Name David eher mit Israel assoziiert wird“, so Peymani am Mittwoch bei Facebook. Dieser „unterschwellige Antisemitismus vieler deutscher Medien“ mache ihn „wütend“, erklärte der Blogger und Autor des Buches „Spukschloss Deutschland“.

Kelkheim - Fast acht Wochen ist es nun her, dass die Wähler des Main-Taunus-Kreises über ihre kommunalen Parlamente entscheiden konnten. Anders als bei Landtags- oder Bundestagswahlen durften sie dabei nicht nur Parteien und Wählergruppen ihre Stimme geben, sondern über das Kumulieren und Panaschieren auch festlegen, welche Personen sie für die kommenden fünf Jahre in den Kreistag und die Stadtverordnetenversammlungen entsenden. Die meisten kommunalen Vertretungen haben sich inzwischen konstituiert, ein guter Zeitpunkt also, um einmal zu schauen, welche Bündnisse sich abzeichnen oder bereits gebildet haben.

Kelkheim – Durch die Recherchen des Publizisten und Bloggers Ramin Peymani sah sich die „Frankfurter Rundschau“ genötigt, eine Falschmeldung zu den Erste-Hilfe-Maßnahmen nach einem Autounfall, den der hessische NPD-Funktionär Stefan Jagsch Mitte März mit seinem Transporter gebaut hatte, zu korrigieren. Der Fall geriet bundesweit in die Schlagzeilen, weil zunächst gemeldet wurde, zwei syrische Asylbewerber – ausgerechnet aus der Erstaufnahmeeinrichtung Büdingen, gegen die Jagsch und seine Partei bei der hessischen Kommunalwahl Stimmung gemacht hatten –  wären dem NPD-Mann aus Altenstadt, am Unfallort zu Hilfe gekommen. Peymani, der sich in Kelkheim politisch für die FDP engagiert und für die Liberalen im Kreistag des Main-Taunus-Kreises sitzt, konnte die Geschichte widerlegen (siehe auch: https://www.hessen-depesche.de/medien/„frankfurter-rundschau“-korrigiert-berichterstattung-zum-unfall-von-stefan-jagsch-npd.html).

Die HESSEN DEPESCHE hat mit Ramin Peymani, der früher in der Finanzbranche (Citibank, Goldman Sachs) tätig war und als Büroleiter für den ehemaligen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger arbeitete, gesprochen – natürlich über den „Fall Jagsch“ und unsauberen, oftmals ideologisch motivierten Journalismus, aber auch über aktuelle bundespolitische Fragen und die Kommunalpolitik im Main-Taunus-Kreis.

Altenstadt – Die „Frankfurter Rundschau“ hat ihre Berichterstattung über den Autounfall des NPD-Kommunalpolitikers Stefan Jagsch korrigiert. Hatte die Zeitung zunächst berichtet, Jagsch sei nach seinem Verkehrsunfall in der Nähe seines Heimatortes Altenstadt (Wetteraukreis) am 16. März von zwei syrischen Flüchtlingen von einem Bustransport zur Erstaufnahmeeinrichtung in Büdingen per Erster Hilfe versorgt worden, heißt es nun, Jagsch sei nach seinem Unfall „offenbar nicht von zwei Flüchtlingen, sondern von einem syrischen Flüchtling und einem Busfahrer aus seinem Wagen geborgen worden“. Eine Sprecherin des Regierungspräsidiums Gießen habe dies nach Rücksprache mit dem betreffenden Busunternehmen gegenüber der FR bestätigt.

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