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Bad Soden – Als engagierte Kommunalpolitikerin hat sich Bettina Stark-Watzinger im Main-Taunus-Kreis bereits einen Namen gemacht – und ebenso auf Landesebene als Generalsekretärin der hessischen Liberalen. Nun kandidiert die 49-jährige Ökonomin und Unternehmerin zum dritten Mal auf der Landesliste der FDP für den Deutschen Bundestag. Aufgrund des Umfragehochs der Liberalen dürften die Bemühungen der Listenplatz-Vierten diesmal von Erfolg gekrönt sein. Wirtschafts-, Innen- und Bildungspolitik gehören zu den Schwerpunkten der liberalen Politikerin aus Bad Soden im Taunus. Darüber hat sich HESSEN DEPESCHE mit Bettina Stark-Watzinger unterhalten.

Kelkheim – Den Leserinnen und Lesern der HESSEN DEPESCHE sind die scharfzüngigen Kommentare von Ramin Peymani bekannt. Sie erfreuen sich bei der Leserschaft auch großer Beliebtheit, denn sie sind gegen den Strich gebürstet – soll heißen: sie packen Tabuthemen an, und das ohne Rücksicht auf „politisch korrekte“ Befindlichkeiten. Peymanis kritische Zwischenrufe sind nun auch in Buchform erschienen.

Hofheim a.T. – Der CDU-Politiker Michael Cyriax ist am Sonntag bei der Landratswahl im Main-Taunus-Kreis in seinem Amt bestätigt worden. Cyriax erhielt 67,6 Prozent der abgegebenen Stimmen und lag so mit weitem Abstand vor seinen beiden Herausforderern. Auf Platz zwei landete Georg Einhaus (SPD), für den 26,4 Prozent stimmten. Den dritten Platz belegte Fritz-Walter Hornung (Linke), der auf 6,0 Prozent kam. Die Wahlbeteiligung lag bei erschreckend niedrigen 28,6 Prozent.

Kelkheim – Der liberale Publizist Ramin Peymani ist den Lesern der HESSEN DEPESCHE als pointierter Kommentator des Zeitgeschehens bekannt. Nun hat der Ex-Banker und frühere Büroleiter von Theo Zwanziger beim DFB, der sich kommunalpolitisch für die FDP im Main-Taunus-Kreis engagiert, ein neues Buch veröffentlicht. Darin setzt er sich gewohnt kritisch mit dem bundesdeutschen Politikbetrieb und der Medienzunft auseinander. Der Band, zu dem der Berliner Historiker Jörg Baberowski ein Vorwort beigesteuert hat, ist unter dem Titel „Das Grauen“ im Juwelen-Verlag (www.juwelenverlag.de) erschienen. Wir haben uns mit Ramin Peymani unterhalten – über sein neues Buch, seine Kritik an den politischen Entwicklungen und auch darüber, wie der zunehmende Protest gegen das Establishment aus liberaler Sicht zu bewerten ist.

Tönisvorst - Der Publizist Ramin Peymani ist für Leserinnen und Lesern der HESSEN DEPESCHE kein Unbekannter. Einmal pro Woche nimmt er aktuelle Geschehnisse in Deutschland aufs Korn und präsentiert seine kritischen Überlegungen dazu auf dieser Seite. Über die Zustände in Deutschland hat Peymani bereits mehrere Bücher verfasst – in wenigen Tagen erscheint im Tönisvorster Juwelen-Verlag sein neues Buch „Das Grauen“, in dem er einmal mehr mit dem politischen und medialen Establishment Deutschlands abrechnet.

Kelkheim – Der Journalist und Kelkheimer FDP-Kommunalpolitiker Rahmin Peymani hat den Medien ein bewusstes Schüren antisemitischer Ressentiments im Zusammenhang mit der Berichterstattung über den Amokläufer von München vorgeworfen. „Ein junger Mann, der nachweislich Ali Davoud Sonboly hieß, wird konsequent als David S. bezeichnet, um den muslimischen Hintergrund zu verschleiern. Die Journalisten wissen, dass der Name David eher mit Israel assoziiert wird“, so Peymani am Mittwoch bei Facebook. Dieser „unterschwellige Antisemitismus vieler deutscher Medien“ mache ihn „wütend“, erklärte der Blogger und Autor des Buches „Spukschloss Deutschland“.

Kelkheim - Fast acht Wochen ist es nun her, dass die Wähler des Main-Taunus-Kreises über ihre kommunalen Parlamente entscheiden konnten. Anders als bei Landtags- oder Bundestagswahlen durften sie dabei nicht nur Parteien und Wählergruppen ihre Stimme geben, sondern über das Kumulieren und Panaschieren auch festlegen, welche Personen sie für die kommenden fünf Jahre in den Kreistag und die Stadtverordnetenversammlungen entsenden. Die meisten kommunalen Vertretungen haben sich inzwischen konstituiert, ein guter Zeitpunkt also, um einmal zu schauen, welche Bündnisse sich abzeichnen oder bereits gebildet haben.

Kelkheim – Durch die Recherchen des Publizisten und Bloggers Ramin Peymani sah sich die „Frankfurter Rundschau“ genötigt, eine Falschmeldung zu den Erste-Hilfe-Maßnahmen nach einem Autounfall, den der hessische NPD-Funktionär Stefan Jagsch Mitte März mit seinem Transporter gebaut hatte, zu korrigieren. Der Fall geriet bundesweit in die Schlagzeilen, weil zunächst gemeldet wurde, zwei syrische Asylbewerber – ausgerechnet aus der Erstaufnahmeeinrichtung Büdingen, gegen die Jagsch und seine Partei bei der hessischen Kommunalwahl Stimmung gemacht hatten –  wären dem NPD-Mann aus Altenstadt, am Unfallort zu Hilfe gekommen. Peymani, der sich in Kelkheim politisch für die FDP engagiert und für die Liberalen im Kreistag des Main-Taunus-Kreises sitzt, konnte die Geschichte widerlegen (siehe auch: https://www.hessen-depesche.de/medien/„frankfurter-rundschau“-korrigiert-berichterstattung-zum-unfall-von-stefan-jagsch-npd.html).

Die HESSEN DEPESCHE hat mit Ramin Peymani, der früher in der Finanzbranche (Citibank, Goldman Sachs) tätig war und als Büroleiter für den ehemaligen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger arbeitete, gesprochen – natürlich über den „Fall Jagsch“ und unsauberen, oftmals ideologisch motivierten Journalismus, aber auch über aktuelle bundespolitische Fragen und die Kommunalpolitik im Main-Taunus-Kreis.

Hofheim - Mit den bundesweit steigenden Umfragewerten für die Liberalen nimmt auch das Selbstbewußtsein bei der FDP Hessen wieder zu. Im Hessischen Landtag bilden die Freien Demokraten um Fraktionschef Florian Rentsch und dem parlamentarischen Fraktionsgeschäftsführer René Rock trotz zahlenmäßiger Schwäche ein starkes Team. Vor allem Themen wie Bildung, Widerstand gegen die Energiewende und Kritik am "Hofberichterstattungssystem für die Bundesregierung bei ARD, ZDF und natürlich auch dem HR" sind so etwas wie die Kernbotschaft der Hessen FDP an die Wähler geworden. So sieht das nicht nur der umtriebige Landtagsabgeordnete René Rock (Jahrgang 1967) und sein Landesvorsitzender Stefan Ruppert (Jahrgang 1971). Neben den Führungsköpfen der Hessen FDP um Ruppert, Rentsch und Rock rechnen sich aber auch viele weitere Nachwuchshoffnungen der Partei gute Chancen aus, mit den kommenden Bundestags- und Landtagswahlen zu reüssieren. Nicola Beer, Generalsekretärin der Bundes-FDP, spielt dabei kaum noch die hessische Klaviatur. Doch auf eine andere starke Frau, gemeint ist Dipl. Volkswirtin Bettina Stark-Watzinger, läuft einiges in Zukunft bei der Hessen FDP hinaus.

Altenstadt – Die „Frankfurter Rundschau“ hat ihre Berichterstattung über den Autounfall des NPD-Kommunalpolitikers Stefan Jagsch korrigiert. Hatte die Zeitung zunächst berichtet, Jagsch sei nach seinem Verkehrsunfall in der Nähe seines Heimatortes Altenstadt (Wetteraukreis) am 16. März von zwei syrischen Flüchtlingen von einem Bustransport zur Erstaufnahmeeinrichtung in Büdingen per Erster Hilfe versorgt worden, heißt es nun, Jagsch sei nach seinem Unfall „offenbar nicht von zwei Flüchtlingen, sondern von einem syrischen Flüchtling und einem Busfahrer aus seinem Wagen geborgen worden“. Eine Sprecherin des Regierungspräsidiums Gießen habe dies nach Rücksprache mit dem betreffenden Busunternehmen gegenüber der FR bestätigt.

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