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Stuttgart - Der selbsternannte Religionsphilosoph Dr. Wolfgang Gedeon scheint mit seinen Ansichten im Machtkampf innerhalb der AfD zwischen Jörg Meuthen und Frauke Petry eher eine Randfigur zu spielen. Das bestätigt seine eigene Einlassung auf seinem Blog, im Beitrag über seinen Parteikollegen Marc Jongen „Nun sag, Marc Jongen, wie hast du’s mit dem Opportunismus?“

Rodgau – Die Alternative für Deutschland (AfD) wird voraussichtlich nicht nur bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt ordentlich abräumen, sondern auch bei den hessischen Kommunalwahlen am 6. März, wo die Partei bis auf den Werra-Meißner-Kreis flächendeckend für die Kreistage und darüber hinaus in vielen Städten und Gemeinden für die örtlichen Parlamente antritt. Die letzte Umfrage von Infratest dimap sagt der AfD ein Stimmenpotenzial von landesweit rund 12 Prozent voraus. Auch im Landkreis Offenbach ist die noch junge Partei erstaunlich gut aufgestellt. Zur Kreistagswahl stehen 41 Kandidaten auf der Liste, zu den Stadtrats- und Gemeindewahlen kandidieren in Neu-Isenburg 16, in Dietzenbach 14, in Rodgau zehn, in Dreieich acht und in Heusenstamm sieben Personen für die euro- und zuwanderungskritische Partei.

Karlsruhe – Der AStA der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG) plant eine Vollversammlung, um über den Dozenten und früheren Assistenten des Philosophen und HfG-Rektors Peter Sloterdijk zu debattieren. Hintergrund ist offenbar die wieder aufgewärmte Kampagne einer Gruppe von Professoren und Autoren der von Jongen herausgegebenen Schriftenreihe „HfG-Forschung“, die dem Philosophen vorwarfen, „reaktionäre, fremden- und frauenfeindliche Positionen“ zu vertreten und „die Neue Rechte salonfähig zu machen“. Jongen ist stellvertretender Landessprecher der AfD in Baden-Württemberg.

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