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Wiesbaden - Die Aufmüpfigen innerhalb der Merkel/Altmaier-CDU kriegen auch in Hessen immer mehr Aufwind. Die WerteUnion, der bundesweite Zusammenschluss konservativer und wirtschaftsliberaler Mitglieder innerhalb der Unionsparteien, erfährt immer mehr Unterstützung – auch aus den Reihen der CDU-Mittelstandsvereinigung (MIT). Mit Volker Rode hat sich nun bereits das dritte Bundesvorstandsmitglied der CDU-Mittelständler der liberal-konservativen WerteUnion angeschlossen.

Frankfurt am Main – Die Landtagsabgeordnete Bettina Wiesmann kandidiert neben Prof. Matthias Zimmer als Direktkandidatin der Frankfurter CDU zur Bundestagswahl. Sie tritt dabei in große Fußstapfen, denn seit 2005 hat Erika Steinbach das Direktmandat für die Union im Bundestagswahlkreis 183 geholt. Die ehemalige BdV-Präsidentin hatte allerdings schon frühzeitig auf eine erneute Kandidatur verzichtet und ist inzwischen aus der CDU ausgetreten. Die Frau, die nun an ihre Stelle treten möchte, unterscheidet sich in vielem von ihrer Vorgängerin. Sie setzt vor allem andere Schwerpunkte. Bettina Wiesmann, selbst vierfache Mutter, ist als profilierte Familienpolitikerin bekannt und engagiert sich – ausgehend von einem christlichen Weltbild – insbesondere für kinderreiche Familien ein.

HESSEN DEPESCHE hat mit der Frankfurter CDU-Kandidatin gesprochen: über ihr Verhältnis zu Erika Steinbach, ihre politischen Positionen, die Lage der Familien in Deutschland und ihre eigenen Ambitionen.

Frankfurt am Main – Die Frankfurter CDU geht bei der Bundestagswahl 2017 mit Bettina Wiesmann und Matthias Zimmer als Direktkandidaten ins Rennen. Vor allem die Nominierung Wiesmanns, derzeit Sprecherin für Familienpolitik der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, im östlichen der beiden Frankfurter Wahlkreise überraschte politische Beobachter, hatte man sich doch unionsintern im Vorfeld darauf geeinigt, dem Fraktionschef im Römer, Michael zu Löwenstein, in Nachfolge von Erika Steinbach, die nicht mehr für den Bundestag kandidiert, den Wahlkreis zuzuschlagen.

Berlin/Frankfurt am Main – Unter dem Motto „Zeit zum Handeln“ findet am 7. und 8. Juli erstmals ein gemeinsamer Armutskongress des Paritätischen Gesamtverbandes, des DGB und weiterer zivilgesellschaftlicher Organisationen in Berlin statt. Beim Auftaktpodium wird auch der Frankfurter Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Matthias Zimmer (CDU) Platz nehmen und unter anderem mit LINKE-Chefin Katja Kipping und Sozialstaatssekretärin Annette Kramme (SPD) über Maßnahmen zur Bekämpfung der Armut diskutieren.

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