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Dietzenbach - Inzwischen ist es üblich geworden, dass immer mehr Eltern ihre Kinder wie selbstverständlich mit dem Auto zur Schule bringen, obwohl der Fußweg, das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel eine vernünftige Alternative bieten, um zur Schule zu kommen. Zum einen trauen Eltern ihren Kindern oftmals nicht mehr zu, auch kürzeste Wege alleine zu bewältigen. Zum anderen führt die Zeitknappheit der Eltern am Morgen zur oft einzigen Lösung, die Kinder direkt vor der Schule mit dem Auto abzusetzen. Insgesamt führt dieses Verhalten zu Unselbständigkeit und Bewegungsmangel. Weiterhin kommt es durch das überflüssige Parken und Rangieren im Bereich der Schule zu unnötigen Autokilometern, es beeinträchtigt die Sicht der Kinder und stellt somit eine Gefahr im Straßenverkehr dar.

Dietzenbach - "Im Zusammenhang mit dem vom Landrat Oliver Quilling eingebrachten Nachtragsshaushalt wird deutlich, dass der Kreis Offenbach immer noch nicht bereit ist, sich nachhaltig für eine Verbesserung des Nahverkehrs einzusetzen." Dies bemängeln Rudolf Schulz, Fraktionsvorsitzender, und Natascha Bingenheimer, Sprecherin ÖPNV, für die FREIEN WÄHLER im Kreis Offenbach. "Es gilt: Wer einen guten öffentlichen Nahverkehr haben möchte, der muss entsprechende Finanzmittel in die Hand nehmen. Unsere Kritik richtet sich nicht nur an den Kreis, sondern auch an das Land Hessen, das mit Herrn Minister Tarek Al-Wazir dringend Sorge dafür tragen muss, dass die Kreise entsprechend ausgestattet werden."

Heusenstamm - Die Fraktion FREIE WÄHLER im Kreistag Offenbach-Land hat beantragt, dass der Kreis Offenbach die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen“ unterzeichnet. Die Charta tritt für Menschen ein, die aufgrund einer fortschreitenden, lebensbegrenzenden Erkrankung mit Sterben und Tod konfrontiert sind. Der Kreis soll damit die Ziele und Inhalte der Charta mittragen, sich für die Verbesserung der Situation schwerstkranker und sterbender Menschen, ihrer Familien und der ihnen Nahestehenden einsetzen und auf dieser Grundlage für die Einlösung ihrer Rechte eintreten.

Dietzenbach – Rund zwei Monate nach dem Zerwürfnis der LINKEN im Offenbacher Kreistag mit ihrer vormaligen Abgeordneten Natascha Bingenheimer hat sich die Fraktion personell neu aufgestellt im Zuge einer neuen Grundsatzung umstrukturiert. Die nun gültige Fassung soll künftig ein Mehr an Meinungen und Themen garantieren und die Fraktion darüber hinaus inhaltlich stärken.

Dreieich - Großer Aderlass bei der Linken im Kreis Offenbach. Mit Natascha Bingenheimer, Tino Schumann und Henry Schmidt haben gleich drei führende Sozialisten ihrer Partei den Rücken gekehrt. Natascha Bingenheimer war bislang Fraktionsvorsitzende der Linken im Kreistag Offenbach und in der Dreieicher Stadtverordnetenversammlung. Dem Stadtparlament gehörte sie seit 2011 zunächst als Einzelvertreterin ihrer Partei an. Seit der Kommunalwahl im März 2016 bildete sie zusammen mit Tino Schumann eine Fraktion. Die Partei verlassen hat auch Henry Schmidt als dienstältestes Mitglied der Linken im Kreis Offenbach. Er war seit 1998 Parteimitglied, baute die Linke im Saarland mit auf und arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter eines Bundestagsabgeordneten. Überdies war er Vorsitzender des Linken-Ortsverbandes Dreieich.

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