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Greding - Am Wochenende übernahmen  einige „Qualitätsmedien“ eine dpa-Meldung über den AfD-Parteitag in Greding, in der die dpa nachweislich FAKE News verbreitete. Laut dpa will der AfD-Bundestagsabgeordnete Petr Bystron Flüchtlinge, die in ihren unsicheren Heimatländer Urlaub machen, „selbstverständlich entsorgen“.  Dabei sagte Bystron in seiner viel umjubelten Rede, man müsse „solche Menschen“ wie die Integrationsbeauftragte Aydan Özoguz (SPD) „selbstverständlich entsorgen“. Dabei nahm er für alle beteiligten (auch andere Reporter) gut wahrnehmbar Bezug auf seinen Kollegen Alexander Gauland. Nur der dpa-Berichterstatter Klaus Tscharnke aus Nürnberg hörte etwas anderes und schickte seine Version über den Ticker.

Berlin - Die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) erntete scharfe Kritik für ihre Äußerungen zu Polen. In der TV-Sendung Maybrit Illner sagte von der Leyen: „der gesunde demokratische Widerstand“ der jungen Polen gegen ihre eigene Regierung sei lobenswert und fügte hinzu: „die muss man unterstützen!“.

Hamburg - Die aktuellen Ereignisse in Hamburg bestätigen die Kernaussagen des aktuellen Verfassungsschutzberichts des Bundes: Die massivste Bedrohung von Freiheit und Demokratie in Deutschland geht derzeit von Links- und Islam-Extremisten aus. Während in Hamburg Autos brennen und die Straßenszenen an Bürgerkrieg erinnern, faseln immer noch große Teile der Medien verharmlosend von „Aktivisten“ und „G20-Gegnern“. Dabei sind die Störer organisierte Links-Extremisten, die jeden Anlass dazu nutzen ihren Klassenkampf mit militanten Mitteln umzusetzen. Bislang gibt es 110 verletzte  Polizisten.

Volkmarsen - Die turnusmäßigen Neuwahlen von Kreisvorstand und Landesdelegierten standen im Mittelpunkt der Kreishauptversammlung der AfD Waldeck- Frankenberg. Thorsten Huntzinger aus Volkmarsen wurde als neuer Sprecher gewählt. Hakola Dippel stellte sich aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Wiederwahl. Daneben wurden Änderungen an den Satzungen des Kreisverbandes beschlossen.

Greding - Die AfD ist immer für eine Überraschung gut. So wählten die bayerischen Mitglieder der AfD am Sonntag in Greding auf der Aufstellungsversammlung zum Deutschen Bundestag ihre ersten drei Spitzenkandidaten. Landeschef Petr Bystron, der für den 1. Listenplatz antrat, erlitt eine herbe Niederlage. Es waren zwei weitere Bewerber, die Bystron herausforderten. Der eine Herausforderer erhielt nur 10 Stimmen. Martin Hebner, der Starnberger AfD-Kreisvorsitzende, hingegen gewann die Kampfabstimmung mit 243 Stimmen vor Petr Bystron mit 190 Stimmen.

München - Das jüngste Hoeneß-Interview mit der Münchner TZ erregte bundesweit Aufmerksamkeit: Der 2016 gerade erst aus der Haft entlassene ehemalige FCB-Manager knöpfte sich die Polit-Aufsteiger von der Alternative für Deutschland vor. 
Die Partei zähle er zu den „Besserwissern“ und sie habe „noch keine einzige Alternative“ aufgezeigt. Es müsse alles getan werden, „um diese Leute zu entlarven“. Es sei wichtig, „dass wir in Europa keine rechten Mehrheiten kriegen“. Die Menschen würden auf ihren Smartphones oftmals bloß noch die Schlagzeilen lesen, aber sich nicht mehr tiefergehend informieren. Deshalb würden „die Ränder“ stark.

München - Hohe Wellen schlug unser Beitrag vom Vortag über die Teilung des Kreisverbands der AfD Nürnberg und über die Bundestagskandidatin Elena Roon bei der AfD Bayern (https://www.hessen-depesche.de/politik/petr-bystron-geht-mit-elena-roon-und-dem-afd-kreisverband-nürnberg-süd-einen-gefährlichen-weg.html). Da wir darin den AfD-Landesverband Bayern kritisierten, war es uns selbstverständlich heute auch wichtig, den AfD-Landesvorsitzenden Petr Bystron für eine Stellungnahme zu gewinnen. So telefonierten Petr Bystron und BAYERN DEPESCHE-Redakteur Josef Mühlbauer ausführlich am Vormittag.

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