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Berlin – Wenn ein Luftfahrtunternehmen nicht beweisen kann, dass ein Passagier über die Annullierung seines Flugs mindestens zwei Wochen vor der planmäßigen Abflugzeit unterrichtet worden ist, steht dem Passagier die Zahlung einer Ausgleichsleistung zu. Die Beweislast liege in solchen Fällen bei der Airline, auch wenn ein Reisevermittler zwischengeschaltet ist. Eine entsprechende Entscheidung fällte der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg in dieser Woche.

Redaktion