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Rödermark - Die FDP Rödermark kritisiert seit Jahren die Haushaltspolitik unter Bürgermeister Roland Kern. In der vergangenen Stadtverordnetenversammlung brachten sie dies zu Ausdruck, indem sie dem hauptamtlichen Magistrat die Entlastung verweigerten. Die Ablehnung des Jahresabschlusses soll sich dabei nicht auf das Zahlenwerk an sich beziehen. Die FDP-Fraktion um den Vorsitzenden Tobias Kruger macht deutlich, dass die Ersteller des Jahresabschlusses seit Jahren sehr gute Arbeit leisten, dazu gehört auch Zeitpunkt der Einbringung und Informationstiefe, ebenso soll die Ablehnung keinesfalls als Kritik am Rechnungsprüfungsamt der Stadt verstanden werden – vielmehr wird nochmals ausdrücklich betont, dass hier eine sehr gute und effiziente Arbeit geleistet wird. Allerdings sehen sie hinter dem Abschlussergebnis ein schlechtes Wirtschaften des Kämmerers, dem sie keinesfalls zustimmen könne.

Rödermark – Die Andere Liste (AL) in Rödermark, der örtliche Verband der Grünen, hat auf ihrer Jahreshauptversammlung Andrea Schülner zur neuen Vorsitzenden gewählt. Die 55-jährige Beamtin und Stadtverordnete folgt damit auf Perihan Demirdöven, die zuvor erklärt hatte, aus privaten Gründen nicht erneut zu kandidieren. Im Amt bestätigt wurden die beiden Stellvertreter im geschäftsführenden Vorstand, Thomas Graf und Eckhard von der Lühe. Schatzmeister ist weiterhin Michel Simon.

Rödermark - Die SPD Rödermark bekommt den Aufschwung zu spüren, sechs Mitglieder sind neu in die Partei eingetreten. Vier davon sind bei der Jahreshauptversammlung in den Vorstand gewählt worden. Laut Hidir Karademir (1. Vorsitzender des SPD-Ortsvereins) ist es nicht alleine der "Schulzeffekt", der den frischen Wind beschert. "Es gibt zu viele Missstände vor der Haustüre, was junge Leute bewegt mitzumischen und dem hohen Durchschnittsalter der Partei gut tut." So sieht es Hidir Karademir.

Rödermark – Die Bürgermeisterwahl in Rödermark entschieden: Mit 51,3 Prozent konnte sich der grüne Amtsinhaber Roland Kern am Sonntag bei der Stichwahl knapper als erwartet gegen seinen CDU-Herausforderer Carsten Helfmann (48,7 Prozent) durchsetzen. Die Wahlbeteiligung lag nach Angaben der Stadt bei rund 50 Prozent. Kern, der seit 2005 als Bürgermeister amtiert, wird damit auch in den kommenden zwei Jahren auf dem Chefsessel im Rödermärker Rathaus sitzen. Nur zwei Jahre deshalb, weil er schon vor dem ersten Wahlgang angekündigt hatte, nicht mehr die volle Amtszeit zu absolvieren. 2019 werden die Bürgerinnen und Bürger der Stadt also erneut an die Wahlurnen gerufen.

Rödermark – Rödermarks Bürgermeister Roland Kern (Grüne) ist guter Dinge. Im ersten Durchgang der Bürgermeisterwahl wurde er seiner Favoritenposition gerecht und hatte mit 43,3 Prozent die Nase vorn. Entsprechend optimistisch zeigt sich der Amtsinhaber bezüglich der Stichwahl am 19. Februar 2017. „Die Ausgangsbasis für die Stichwahl scheint für mich relativ günstig: Auf mich entfielen mehr Stimmen als auf Helfmann und Kruger zusammen“, so Kern auf Nachfrage von HESSEN DEPESCHE.

Rödermark – Bei der Bürgermeisterwahl in Rödermark hat es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Amtsinhaber Roland Kern (Grüne) und seinem Herausforderer Carsten Helfmann (CDU) gegeben. Sah es am gestrigen Sonntag nach Auszählung der ersten Wahllokale noch so aus, als hätte Helfmann die Nase vorn, wendete sich das Blatt später und Kern konnte als Sieger aus dem Rennen gehen.

Rödermark – Im Rödermärker Bürgermeisterwahlkampf befinden sich die vier Kandidaten auf der Zielgeraden. Am kommenden Sonntag wird entschieden, ob Amtsinhaber Roland Kern (Grüne) weiterregieren darf, ob einer seiner Kontrahenten Carsten Helfmann (CDU), Samuel Diekmann (SPD) und Tobias Kruger (FDP) das Rennen macht oder ob es in eine Stichwahl gehen wird, weil keiner der Bewerber in der ersten Rund die absolute Mehrheit erreicht.

Mainhausen - Die CDU im Kreis Offenbach hatte schon bessere Zeiten. Nach einer Reihe von Niederlagen in Bürgermeisterwahlen 2015 und 2016 wurde die einstige Dominanz der Christdemokraten "bis auf die energische Ausnahme von Hainburg" (hier wurde Alexander Böhn souverän zum Nachfolger des Bernhard Bessel gewählt) an eine "bereits informelle sozial-liberale Zukunft" verloren.

Hainburg – Die Hainburger Grünen haben das „Eigenlob“ der örtlichen CDU im Hinblick auf den Ausbau des schnellen Internets kritisiert. Die Union um ihren Partei- und Fraktionschef Jürgen Harrer erwecke den Eindruck, als habe sie den Breitbandausbau erreicht, so Grünen-Fraktionsmitglied Horst Winter, der auch im Bauausschuss der Gemeinde sitzt. „Alle Fraktionen in der Gemeindevertretung haben dem Breitbandausbau zugestimmt. Ein besonderer Beitrag der CDU ist nicht erkennbar“, bemängelte Winter, der die Union hier eher als Bremser sieht.

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