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Offenbach am Main - Alle Offenbacher wären erfreut, wenn der Hauptbahnhof wieder in altem Glanz erstrahlen und seiner Funktion als Verkehrsknotenpunkt gerecht würde, ist CDU-Fraktionschef Roland Walter überzeugt. Mit substanzlosen, weil finanziell nicht untersetzten Forderungen nach einem städtischen Kauf des Gebäudes sei aber niemandem geholfen.

Offenbach am Main - In den Jahren von 2017 bis 2021 wird die Deutsche Bahn in Hessen rund 530 Millionen Euro für die Sanierung von Bahnhöfen aufwenden. Diese Investitionssumme speist sich im Wesentlichen aus Eigenmitteln der Bahn sowie Geldern von Bund, Land Hessen und dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV).Susanne Kosinsky, Regionalbereichsleiterin Mitte der DB Station und Service AG, erklärte dazu: „Unsere Kunden stehen im Mittelpunkt. Deshalb investieren wir in mehr Komfort und Service, um die Aufenthaltsqualität in den Bahnhöfen zu verbessern. Auch die kleineren hessischen Bahnhöfe sind mit dabei.“

Hainburg – In den kommenden Tagen wird die Gemeinde Hainburg am ehemaligen Güterbahnhof Hainstadt die noch ausstehende Bodensanierung dieses Bereiches durchführen. Dies teilte Bürgermeister und Baudezernent Alexander Böhn (CDU) am Montag mit. Aufgrund der früheren Nutzung als Umschlagplatz für das ehemalige Gaswerk sei das Gelände teilweise mit Bodenverunreinigungen belastet.

Wien – Der Wiener Vizebürgermeister Johann Gudenus (FPÖ) fordert aufgrund der Häufung von Schmierereien und Vandalismus eine Videoüberwachung des jüdischen Teils des Zentralfriedhofs. Nach einem gemeinsamen Besuch der Begräbnisstätten mit FPÖ-Nationalrat David Lasar erklärte Gudenus: „Antisemitismus, Schmierereien oder hässliche Parolen – von wem auch immer – haben bei uns nichts zu suchen.“ Als Vizebürgermeister sei er auch „für die Interessen der jüdischen Mitbürger gerne Ansprechpartner“, betonte der freiheitliche Politiker. Darüber hinaus will sich Gudenus im Wiener Gemeinderat für eine rasche Sanierung des jüdischen Friedhofs in Währing einsetzen, der aufgrund seiner Baufälligkeit derzeit nur eingeschränkt betreten werden kann.

Darmstadt – Die Darmstädter Wählervereinigung UWIGA ging vor 12 Jahren aus einer Interessengemeinschaft gegen zu hohe Abwassergebühren hervor. Bei der letzten Kommunalwahl erreichte sie ein Ergebnis von 3,7 Prozent und ist mit drei Mandataren in der Stadtverordnetenversammlung vertreten. Vorsitzender des Vereins ist der 67-järhrige Diplom-Ingenieur Helmut Klett, der noch immer voll im Berufsleben steht und zwei Architekturbüros in Metzingen und Darmstadt leitet. Klett war selbst viele Jahre Mitglied der Stadtverordnetenversammlung und trat schon im Gründungsjahr von UWIGA 2005 zur OB-Wahl an. Auch am 19. März 2017 wird er wieder auf dem Stimmzettel stehen. HESSEN DEPESCHE hat mit ihm über seine politischen Vorstellungen für Darmstadt gesprochen.

Hainburg – Der Fraktions- und Parteivorsitzende der CDU Hainburg, Jürgen Harrer, hat es begrüßt, dass die Einfahrt an der Abfallsammelstelle in Hainstadt saniert wurde. „Nun können auch Fußgänger und Radfahrer wieder trockenen Fußes in die Sammelstelle kommen“, so Harrer, der zugleich betonte, dass die Union damit ihr erstes Wahlversprechen aus dem Kommunalwahlkampf umgesetzt habe.

Hainburg – Nicht nur in Sachen Ampel-Chaos an der Shell-Kreuzung in Klein-Krotzenburg gehen die Vorstellungen von CDU und SPD in Hainburg weit auseinander, auch bei der Rathaus-Frage gibt es nach wie vor keinerlei Konsens. Während die Sozialdemokraten dafür plädieren, zu den beiden bestehenden Rathäusern einen weiteren Verwaltungsstandort in Form eines Bürgerbüros zu bauen bzw. ein Gebäude zur Einrichtung zu erwerben, hat die Union noch einmal ihre Position für einen kompletten Rathaus-Neubau bekräftigt. Diese Position wird sowohl von den Grünen als auch den Bürgern für Hainburg (BfH) unterstützt.

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