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Köln/München - Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln hat in einer neuen Studie nachgewiesen, dass immer mehr Deutsche den Spitzensteuersatz in Höhe von 42 Prozent zahlen müssen. Dieser greift schon ab einem zu versteuernden Einkommen von 54.058 Euro und betrifft mittlerweile 4,2 Millionen Personen – das ist etwa jeder elfte der 46 Millionen deutschen Einkommenssteuerzahler.

München - Wenn es um die Bewältigung der Asylkrise geht, findet die Union seit langem keinen gemeinsamen Weg. Während die CDU von Bundeskanzlerin Angela Merkel mehrheitlich weiterhin keine Begrenzung der Zuwanderung umsetzen und auf eine rechtliche Obergrenze bei der Aufnahme von Asylbewerbern verzichten will, bringt die CSU immer mal wieder Maßnahmen ins Spiel, mit denen der Asylzustrom begrenzt werden könnte.Auch in der Frage der Fortführung des Solidaritätszuschlags scheint nun ein neuer Streit in der Union zu entbrennen. Die CDU fordert seit langem die Abschaffung des Soli, CSU-Chef Horst Seehofer hat sich nun dafür ausgesprochen, ihn beizubehalten, um die Kosten der Asylkrise bewältigen zu können. Seehofer dazu wörtlich: „Wir haben seit der Grenzöffnung im September eine neue Situation. Und wir haben die Pflicht, in allen Bereichen finanzpolitische Solidität zu wahren.“ Er fügte hinzu: „Aber wir müssen einfach einen Kassensturz machen mit dem Ziel, herauszufinden, was können wir uns noch leisten? Wenn wir die Zuwanderung nicht begrenzen, werden wir keinen Spielraum haben.“

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