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Ulrichstein - In Ulrichstein diskutierten der FDP-Bundestagsabgeordnete Dr. Hermann Otto Solms und Mario Döweling, FDP-Kandidat für die nächste Landtagswahl, mit interessierten Bürgern über aktuelle politische Entwicklungen in Hessen und im Vogelsberg und über eine generationengerechte Politik. Landtagskandidat Döweling hat dabei als erfahrener Politiker vor allem die Defizite der derzeitigen Landesregierung mit Blick auf den ländlichen Raum vor Augen.

Neukirchen – Die Politikwissenschaftlerin und PR-Expertin Wiebke Knell aus Neukirchen zählt zu den bekanntesten Politikerinnen und Politikern in Nordhessen. Im Kreistag des Schwalm-Eder-Kreises führt sie die FDP-Fraktion seit 2011, zudem war sie lange Zeit hohe Funktionärin der Jungen Liberalen und gehört aktuell auch dem Landesvorstand und dem Präsidium der FDP Hessen an. Ihre Heimatregion Nordhessen sieht die 35-jährige Liberale durch die Landespolitik vernachlässigt und setzt sich daher vor allem für den Ausbau der Infrastruktur ein. HESSEN DEPESCHE hat mit Wiebke Knell über die Probleme vor Ort, aber auch landes- und bundespolitische Fragen sowie über ihre eigenen politischen Ambitionen gesprochen.

Rödermark – Die Bürgermeisterwahl in Rödermark wirft ihre Schatten voraus. Rathauschef Roland Kern (Grüne), der seit 2005 im Amt ist, tritt am 5. Februar 2017 zwar erneut an, will aber im Falle seiner Wiederwahl nur zwei Jahre im Amt bleiben, womit schon 2019 ein erneuter Urnengang in der südöstlich von Frankfurt gelegenen Stadt im Landkreis Offenbach anstehen würde. Das hat nicht nur bei den politischen Mitbewerbern Kopfschütteln ausgelöst, auch grüne Parteifreunde Kerns bekunden hinter vorgehaltener Hand ihren Unmut über die Ankündigung des früheren Vizepräsidenten des Hessischen Landtags, die nicht gerade als Wahlempfehlung angesehen wird.

Rodgau – In Rodgau gab es in den letzten Wochen Irritationen wegen vermuteter Kooperationen der Fraktionen von CDU und „Zusammen mit Bürgern“ (ZmB) mit der AfD-Fraktion. Rodgaus Erster Stadtrat Michael Schüßler (FDP) übte gegenüber HESSEN DEPESCHE etwa Kritik an der Zurückweisung des Jahresabschlusses, die nur mit den Stimmen der drei Parteien möglich war (siehe Interview: https://www.hessen-depesche.de/politik/interview-michael-schüßler-fdp-„die-cdu-muss-ihren-wählern-sagen,-ob-sie-mit-der-afd-gemeinsame-sache-machen-will“.html).

Hainburg – In Hainburg wird derzeit ordentlich gebaggert, geschaufelt und gebaut. Die größte Baustelle befindet sich momentan auf der der Krotzenburger Straße, wo die Firma NR Tiefbau aus Oelsnitz im Erzgebirge mit ihren Baggern und Lkw angerückt ist, um zwischen der Kettler- und der Fahrstraße die Wasserhauptleitungen inklusive der Hausanschlüsse für Wasser und Abwasser, den Kanal, die Fahrbahn und die Gehwege zu erneuern. Manch alteingesessener Hainburger rümpft deswegen Nase: „Warum musste man ein Unternehmen aus Sachsen beauftragen? Das hätte auch jemand aus der Region übernehmen können.“ Dies verkennt jedoch, dass öffentliche Aufträge mittlerweile nicht nur bundes-, sondern EU-weit ausgeschrieben werden müssen.

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